Bachelorarbeit, 2012
44 Seiten, Note: 1,7
1 Einführung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Gang der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Unternehmensbewertung
2.1.1 Bewertungsanlässe
2.1.2 Bewertungsfunktionen
2.2 Banken und ihre Besonderheiten
2.2.1 Bankleistungen
2.2.2 Bankgeschäft
2.2.3 Markt- und Risikoeinflüsse
2.2.4 Aufsichtsrecht
3 Vorgehensweise im Rahmen der Unternehmensbewertung
3.1 Bestimmung zukünftiger finanzieller Überschüsse
3.2 Wahl des Kapitalisierungszinssatzes
3.2.1 Fremdkapitalkosten
3.2.2 Eigenkapitalkosten
3.3 Wahl des Bewertungsverfahrens
4 Betrachtung ausgewählter Verfahren für die Bankbewertung
4.1 Ertragsorientierte Verfahren
4.1.1 Ertragswertverfahren
4.1.2 Discounted-Cashflow-Verfahren
4.2 Marktorientierte Verfahren
5 Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der kritischen Analyse gängiger Unternehmensbewertungsverfahren im Hinblick auf deren spezielle Eignung für Kreditinstitute. Angesichts der Besonderheiten des Bankgeschäfts stellt die Arbeit heraus, welche Herausforderungen bei der Anwendung klassischer Methoden bestehen und warum die Bewertung von Banken einen Sonderfall innerhalb der Unternehmensbewertung darstellt.
4.1.2.1 Entity-Ansatz: Weighted Average Cost of Capital
Die Methode der gewogenen durchschnittlichen Kapitalkosten ermittelt den Unternehmenswert zweistufig, indem zunächst der Gesamtunternehmenswert aus den Marktwerten des Eigen- und Fremdkapitals bestimmt und anschließend der Marktwert des Fremdkapitals in Abzug gebracht wird. Der bewertungsrelevante Cashflow, welcher unter der Fiktion der Eigenfinanzierung des Unternehmens ermittelt wird, umfasst die erwarteten Zahlungsüberschüsse nach Investition und Steuern, hingegen vor Finanzierung an Eigen- und Fremdkapitalgeber und wird in der Regel unter Verwendung einer Planungsrechnung, die sich aus Ergebnis-, Investitions-, Finanz-, Steuer- und Bilanzplanung zusammensetzt, ermittelt.
Die Berücksichtigung der Steuerwirkung der tatsächlichen Fremdfinanzierung, in Form der Abzugsfähigkeit der Fremdkapitalzinsen über ein sog. Tax Shield, begründet zwei Ausprägungen des WACC-Ansatzes. Da der FCF auf falschen Steuerzahlungen basiert, weil die Abzugsfähigkeit der Fremdkapitalzinsen vernachlässigt wird, erfolgt im FCF-Ansatz eine Anpassung des Kapitalisierungszinssatzes analog Formel 3, indem der Steuervorteil vom Fremdkapitalzins in Abzug gebracht wird.
1 Einführung: Die Arbeit thematisiert die Herausforderungen der Bankbewertung unter Berücksichtigung der jüngsten Wirtschafts- und Finanzkrisen, welche das Kreditsystem nachhaltig verändert haben.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Anlässe und Funktionen von Unternehmensbewertungen sowie die grundlegenden Charakteristika von Kreditinstituten, die diese von Industrieunternehmen unterscheiden.
3 Vorgehensweise im Rahmen der Unternehmensbewertung: Hier werden die methodischen Schritte wie die Prognose finanzieller Überschüsse und die Ermittlung des Kapitalisierungszinssatzes als Basis für die Bankbewertung detailliert analysiert.
4 Betrachtung ausgewählter Verfahren für die Bankbewertung: In diesem Kapitel werden klassische ertrags- und marktorientierte Verfahren auf ihre Anwendbarkeit bei Banken geprüft und deren jeweilige Vor- und Nachteile untersucht.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und stellt fest, dass aufgrund der Spezifika von Banken eine kritische Anpassung gängiger Bewertungsmodelle notwendig bleibt.
Unternehmensbewertung, Kreditinstitute, Bankbewertung, Ertragswertverfahren, Discounted-Cashflow-Verfahren, WACC, Kapitalkosten, Eigenkapital, Bankgeschäft, Risikoprofil, Equity-Ansatz, Marktorientierte Verfahren, Kapitalmarkttheorie, Finanzintermediäre, Unternehmenssteuerung.
Die Arbeit untersucht die Eignung marktüblicher Verfahren zur Bewertung von Kreditinstituten und beleuchtet, warum die Bankbewertung als Sonderfall der Unternehmensbewertung zu betrachten ist.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Unternehmensbewertung, die spezifischen regulatorischen und operativen Besonderheiten von Banken sowie die Bewertungsmethodik selbst.
Ziel ist es, die bekanntesten Bewertungsverfahren auf ihre Eignung für Kreditinstitute zu prüfen, Unterschiede zu Industrieunternehmen aufzuzeigen und Stärken sowie Schwächen der Verfahren zu hinterfragen.
Die Arbeit nutzt Literaturanalysen und eine methodenkritische Untersuchung der gängigen Bewertungsinstrumente (Ertragswerte, DCF, Multiplikatoren) unter Anwendung bankwissenschaftlicher Erkenntnisse.
Der Hauptteil analysiert schrittweise die Unternehmensbewertung, beginnend bei der Prognose der Überschüsse, über die Bestimmung von Kapitalkosten, bis hin zur detaillierten Betrachtung von Ertrags- und Marktwertverfahren.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Unternehmensbewertung, Kreditinstitute, WACC, Kapitalkosten, Ertragswert, DCF und Equity-Ansatz charakterisiert.
Entity-Ansätze unterstellen, dass Fremdkapital nur zur Finanzierung dient. Bei Banken ist Fremdkapital jedoch Teil des operativen Geschäfts, was die Modellierung der Cashflows und der Kapitalkosten erheblich verkompliziert.
Ja, die Arbeit weist darauf hin, dass in Theorie und Praxis Konsens herrscht, bei Banken den Equity-Ansatz aufgrund der Ausblendung der komplexen Fremdkapitalproblematik zu bevorzugen.
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