Masterarbeit, 2021
153 Seiten
1 Einleitung
1.1 Allgemeine Einleitung
1.2 Methodisches Vorgehen und Abgrenzung
1.3 Hypothesen und Forschungsfragen
1.4 Ziel
1.5 Aufbau der Arbeit
2 Theorie
2.1 Beratung
2.1.1 Definition von Beratung
2.1.2 Abgrenzung der Beratung
2.1.3 Systemische Beratung
2.2 Emotionen
2.2.1 Zum Begriff der Emotion
2.2.2 Definition von Emotionen
2.2.3 Systematisierung von Emotionen nach Ekman
2.2.4 Die Komponenten emotionalen Erlebens
2.2.5 Ausdrücke von Emotionen
2.2.6 Emotionen im Kontext
2.2.7 Emotionen in der Beratung
2.3 Geschlechtsspezifische Unterschiede
2.4 Zusammenfassung
3 Empirie
3.1 Der triangulative Ansatz
3.2 Forschungsdesign
3.3 Online-Umfrage
3.3.1 Methode
3.3.2 Forschungsdesign
3.3.3 Ergebnisse
3.4 Beobachtungstagebuch
3.4.1 Methode
3.4.2 Forschungsdesign
3.4.3 Ergebnisse
3.5 ExpertInneninterviews
3.5.1 Methode
3.5.2 Forschungsdesign
3.5.3 Ergebnisse
3.6 Zusammenschau der Ergebnisse
3.7 Resümee, Kritik und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, empirisch zu ermitteln, ob geschlechtsspezifische Unterschiede beim Ausdruck von Emotionen in Beratungsprozessen existieren und welchen Einfluss das Geschlecht der beratenden Person sowie der bewusste Ausdruck von Emotionen auf den Erfolg der Beratung haben.
2.2.5 Ausdrücke von Emotionen
Ziel dieses Abschnitts ist es, eine für die Fragestellung schlüssige Systematisierung zu entwickeln. Gleichzeitig gilt es, auf verschiedene Faktoren aufmerksam zu machen, die den Ausdruck von Emotionen beeinflussen können und bei der Auswertung der Ergebnisse beachtet werden müssen. Als Ausdruck fasst die Arbeit dabei mit Fiehler (1990, S. 98f) nur solche Botschaften, Symptome oder Vorgänge auf, die in einer Interaktion von einem Gegenüber rezipiert werden.
Grundsätzlich erscheint es sinnvoll, zwischen körperlichen und sprachlichen Ausdrücken von Emotionen zu unterscheiden.
Unter die körperlichen Ausdrücke von Emotionen fallen beobachtbare Zeichen wie Mimik, Gestik und Körperhaltung. Gleichzeitig umfasst diese Kategorie auch eine Reihe subtilerer Symptome, die in der Regel von den Personen nicht willentlich hervorgebracht werden und nicht unmittelbar beobachtbar sind. Das Spektrum reicht hier von Herzrasen über stockenden Atem bis hin zu spontanen Schweißausbrüchen. Diese Symptome können jeweils einzeln oder in Kombination auftreten.
1 Einleitung: Einführung in das Forschungsthema der Emotionen in der Beratung, Darlegung des triangulativen methodischen Ansatzes und Formulierung der zentralen Forschungsfragen.
2 Theorie: Theoretische Auseinandersetzung mit den Begriffen Beratung und Emotion sowie den Grundlagen der Gender-Theorie zur Fundierung der empirischen Untersuchung.
3 Empirie: Präsentation des triangulativen Forschungsdesigns und Auswertung der erhobenen Daten aus Online-Umfrage, Beobachtungstagebuch und ExpertInneninterviews.
Beratung, Emotionen, Geschlechtsspezifische Unterschiede, Gender, Triangulation, Online-Umfrage, Beobachtungstagebuch, ExpertInneninterview, Systemische Beratung, Psychologie, Soziologie, Basisemotionen, Kommunikation, Ausdrucksformen, Beratungsprozess.
Die Arbeit untersucht geschlechtsspezifische Unterschiede beim Ausdrücken von Emotionen in Beratungsprozessen und beleuchtet, ob der offene Umgang mit Gefühlen den Beratungserfolg beeinflusst.
Die zentralen Felder sind die emotionspsychologische Grundlage im Beratungskontext, die Rolle von Geschlechterrollen (Gender) und die methodische Triangulation zur Analyse dieses Phänomens.
Das primäre Ziel ist es festzustellen, ob Männer und Frauen sich in ihrem emotionalen Ausdruck während Beratungen unterscheiden und ob die geschlechtliche Identität der BeraterInnen diesen Ausdruck beeinflusst.
Die Autorin verwendet ein triangulatives Forschungsdesign, welches quantitative Daten (Online-Umfrage) mit qualitativen Daten (Beobachtungstagebuch, ExpertInneninterviews) kombiniert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Beratung, Emotionen, Gender) und einen anschließenden empirischen Teil, der die Methoden beschreibt und die gesammelten Daten detailliert analysiert.
Schlüsselwörter sind Beratung, Emotionen, Geschlechtsspezifische Unterschiede, Gender, Triangulation sowie Beratungsprozess.
Der systemische Ansatz bildet die Basis für das Beobachtungstagebuch, da er Emotionen nicht nur als individuelles Problem sieht, sondern als Konstruktion innerhalb sozialer Interaktionen betrachtet.
Aufgrund der notwendigen Einschränkungen fanden einige der beobachteten Beratungen digital als Online-Beratungen statt, was die Wahrnehmung nonverbaler Signale wie Mimik oder Körpersprache erschwerte.
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