Bachelorarbeit, 2010
190 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Bachelor-Thesis untersucht die Bedeutung der Glücksforschung für die Soziale Arbeit am Beispiel der Bewältigung von Arbeitslosigkeit. Ziel ist es, den Einfluss von Glück und Lebenszufriedenheit auf die Lebensqualität von Menschen in Arbeitslosigkeit zu beleuchten und die Implikationen für die praktische Arbeit in der Sozialen Arbeit aufzuzeigen. Die Arbeit analysiert sowohl theoretische Ansätze der Arbeitslosenforschung und Glücksforschung als auch empirische Befunde, um das Zusammenspiel von Arbeitslosigkeit und Glück zu verstehen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Relevanz der Thematik und die Forschungsfrage deutlich macht. Kapitel 2 beleuchtet die wesentlichen Theorien und den Stand der Arbeitslosenforschung. Dabei werden Definitionen, subjektive Bedeutung und Folgen von Arbeitslosigkeit diskutiert. Kapitel 3 widmet sich der Glücksforschung und analysiert die Definition und Messung von Glück sowie die wichtigsten Theorien und Befunde zum subjektiven Wohlbefinden. Kapitel 4 untersucht die Bedeutung der Glücksforschung für die Soziale Arbeit, sowohl für die Klienten als auch für die Praxis. Es werden Beispiele für glücksbezogene Beratungsansätze und Empowerment-Strategien gegeben. Kapitel 5 präsentiert die Ergebnisse einer Internetbefragung zum Thema,Erwerbslosigkeit und Glück‘, welche Daten zur Lebenszufriedenheit von Arbeitslosen sammelt und analysiert.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Arbeitslosigkeit, Glück, Lebenszufriedenheit, Soziale Arbeit, Positive Psychologie, Bewältigung, subjektives Wohlbefinden, Coping, Empowerment, Intervention, Internetbefragung, empirische Forschung. Die Studie stützt sich auf Erkenntnisse der Arbeitslosenforschung und Glücksforschung, um das Zusammenspiel dieser Bereiche und die Bedeutung für die Praxis der Sozialen Arbeit zu untersuchen.
Sie ergänzt die defizitorientierte Sichtweise um einen stärkenbezogenen Ansatz (Positive Psychologie), um das Problemlösungsvermögen von Klienten zu steigern.
Arbeitslosigkeit führt oft zu Erlebnisleere, Stigmatisierung und gesundheitlichen Folgen, die durch glückspsychologische Ansätze ("happy coping") abgemildert werden können.
Es ist die Theorie, dass Menschen ein genetisch bedingtes Grundniveau an Glück haben, zu dem sie nach positiven oder negativen Ereignissen oft zurückkehren.
Arbeit erfüllt psychosoziale Bedürfnisse wie Zeitstrukturierung, soziale Kontakte, Identität und das Gefühl, gebraucht zu werden.
Oft fehlen institutionelle Ressourcen, zudem erschweren kulturelle Unterschiede (angloamerikanische Studien) die Übertragbarkeit auf deutsche Hochrisikogruppen.
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