Bachelorarbeit, 2019
59 Seiten
1 Theorie
1.1 Lernen
1.1.1 Begriffserklärung Lernen
1.1.2 Lerntheorien
1.1.3 Behaviorismus
1.1.4 Kognitivismus
1.1.5 Konstruktivismus
1.1.6 Konnektivismus
1.2 Neurobiologische Grundlagen
1.2.1 Lernpsychologische Grundlagen
1.2.2 Lernen und Gehirn
1.2.3 Gehirngerechtes Lernen
1.3 Lerntypen
1.3.1 Handelnder Lerntyp
1.3.2 Akustischer Lerntyp
1.3.3 Lesender Lerntyp
1.3.4 Bildlicher Lerntyp
1.4 Unterrichtsmethoden und ihre Bedeutung
1.4.1 Methoden und Anwendung
1.4.2 Merkmale guten Unterrichts
1.4.3 Unterschied zwischen Lernaufgabe und Leistungsaufgabe
1.4.4 Didaktik hinter dem Lückentext
1.5 Frontalunterricht
1.5.1 Die Entwicklung und Weiterentwicklung des Frontalunterrichts
1.6 Lehren in der Erwachsenenbildung und die Methodik dahinter
2 Empirie
2.1 Erkenntnisinteresse
2.2 Forschungsfrage und Hypothese
2.3 Methodik
2.3.1 Beschreibung des Frontalunterrichts
2.3.2 Untersuchungsrahmen
2.3.3 Quantitative Sozialforschung
2.3.4 Art der Datenerhebung
2.3.5 Quantitativer Fragebogen
2.3.6 Auswertung der Daten
3 Ergebnisse
3.1.1 Beschreibung der Vollerhebungen
3.1.2 Geschlechterverteilung der Erwachsenen
3.1.3 Alter der Erwachsenen
3.1.4 Migrationshintergrund
3.1.5 Muttersprache
3.1.6 Ergebnisse der Lernzielkontrolle
4 Diskussion
5 Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht im Rahmen einer Erwachsenenbildungsmaßnahme, ob die Verwendung eines Lückentextes als unterstützende Lernaufgabe während einer Frontalunterrichtseinheit den Lernerfolg im Vergleich zu einem rein frontal dargebotenen Unterricht steigert.
Behaviorismus
Das Wort Behaviorismus leitet sich aus behavio(u)r=Verhalten ab. Der Mensch als lernendes Wesen und die Prozesse im Gehirn bleiben unbeachtet (Meir, 2019, S. 10). Die Rolle des Lernenden ist passiv. Die äußeren Reize stellen den aktiven Part da und so kommt es zu einer Reaktion. Dies wird in der Abbildung 1 gezeigt (Meir, 2019, S. 10).
Die behavioristische Meinung über die Lernmechanismen legt dar, dass Lernprozesse nach einem Reiz-Reaktions-Mechanismus reagieren (Triebel, 2008, S. 51).
Diese Lerntheorie geht davon aus, dass das Gehirn wie eine Art „black box“ fungiert. Die Prozesse, die beim Lernen passieren, haben keinen vorrangingen Wert. Wichtig sind die Art und Weise des Reizes, der dem Gehirn zugeführt werden muss, um eine gewünschte Reaktion zu erhalten. Im didaktischen Bezug stellt dies eine Herausforderung dar, da hierfür ein geeigneter Stimulus entdeckt werden muss. Nur so kann das richtige Verhalten bestätigt und verstärkt werden. Die behavioristische Lernstrategie wird im Zusammenhang mit sportlichen Leistungen und Training erfolgreich angewandt (oA, 2019). Hilgard & Bower (1973) äußerten sich wie folgt zum Behaviorismus: "Die Behavioristen von damals und von heute waren und sind sich in der Überzeugung einig, daß eine wissenschaftliche Psychologie dessen gegründet sein muß, was offen beobachtbar zutage liegt.“ (Meir, 2019)
1 Theorie: Dieses Kapitel erläutert grundlegende Lerntheorien, neurobiologische Aspekte sowie verschiedene Lerntypen und untersucht die Bedeutung von Unterrichtsmethoden, insbesondere des Frontalunterrichts.
2 Empirie: Hier werden das Erkenntnisinteresse, die Forschungsfragen und die methodische Vorgehensweise, inklusive des Untersuchungsrahmens und des quantitativen Designs, dargelegt.
3 Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die gesammelten Daten der Lernerfolgskontrollen analysiert, grafisch aufbereitet und nach soziodemografischen Merkmalen sowie Unterrichtsform ausgewertet.
4 Diskussion: Die Ergebnisse werden hier kritisch interpretiert, in Bezug auf die Hypothese reflektiert und in den Kontext der Erwachsenenbildung eingeordnet.
5 Zusammenfassung: Dieses Kapitel fasst die gesamte Arbeit, das methodische Vorgehen und die wesentlichen Erkenntnisse zum Vergleich der Frontalunterrichtsarten kurz zusammen.
Erwachsenenbildung, Frontalunterricht, Lernerfolg, Lückentext, Lerntheorien, Kognitivismus, Behaviorismus, Konstruktivismus, Neurodidaktik, Quantitative Forschung, Lernpsychologie, Wissensvermittlung, Unterrichtsmethoden, Lernzielkontrolle, Didaktik.
Die Arbeit vergleicht zwei verschiedene Arten des Frontalunterrichts in der Erwachsenenbildung und prüft deren Auswirkung auf den Lernerfolg der Teilnehmenden.
Thematisiert werden Lerntheorien, die Rolle des Gehirns beim Lernen, unterschiedliche Lerntypen sowie didaktische Strategien wie Frontalunterricht und die Verwendung von Lückentexten.
Das Ziel ist festzustellen, ob ein zusätzlicher Lückentext während des Frontalunterrichts den Lernerfolg bei Erwachsenen im Vergleich zu einem rein frontalen Vortrag verbessert.
Es wurde eine quantitative Untersuchung durchgeführt, bei der Daten durch Fragebögen (Lernzielkontrollen) nach zwei verschiedenen unterrichtsbezogenen Szenarien erhoben und statistisch ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Block, der auf Lerntheorien und Didaktik eingeht, und einen empirischen Block, der die methodische Durchführung und die detaillierte Auswertung der Ergebnisse enthält.
Zu den zentralen Begriffen zählen Frontalunterricht, Lernerfolg, Lückentext, Erwachsenenbildung, Lerntheorien und quantitative Datenanalyse.
Die Untersuchung zeigt Unterschiede auf: Insbesondere jüngere Erwachsene (20-33 Jahre) und die älteste Altersgruppe (48-60 Jahre) zeigten signifikant bessere Resultate beim reinen Frontalunterricht.
Die Hypothese, dass ein Lückentext den Lernerfolg steigert, konnte nicht bestätigt werden, da der reine Frontalunterricht in dieser Untersuchung zu einem höheren Lernerfolg führte.
Die Analyse ergab, dass lediglich Teilnehmende ohne Migrationshintergrund einen signifikant messbaren Unterschied in den Unterrichtsformen wahrnahmen, während bei Personen mit Migrationshintergrund kein signifikanter Unterschied nachweisbar war.
Die Arbeit beleuchtet Lernen aus behavioristischer, kognitivistischer, konstruktivistischer und konnektivistischer Perspektive, um die theoretische Basis für die Untersuchung des Frontalunterrichts zu legen.
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