Bachelorarbeit, 2023
113 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Mensch–Tier–Beziehung
1.2. Grundlagen der Mensch–Hund–Beziehung
1.2.1. Biophilie
1.2.2. Du–Evidenz
1.2.3. Spiegelneuronen
1.2.4. Bindungstheorie
2. Tiergestützte Intervention
2.1. Tiergestützte Aktivität (TGA)
2.2. Tiergestützte Therapie (TGT)
2.3. Tiergestützte Pädagogik (TGP)
2.4. Tiergestützte Förderung (TGF)
2.5. Abgrenzung der vier Bereiche
3. Tiergestützte Therapie mit Hund
3.1. Der Therapie- bzw. Therapiebegleithund
3.2. Interaktionsformen der Hundegestützten Therapie
3.2.1. Interaktionen in der Triade
3.2.2. Nähe und Distanz
3.2.3. Aktiv und Passiv
3.2.4. Freie, gelenkte und ritualisierte Interaktionen
3.3. Therapiesettings von Tiergestützter Therapie mit Hund
3.3.1. Ergotherapie
3.3.2. Physiotherapie
3.3.3. Psychotherapie
3.3.4. Logopädie
4. Wirkungsweisen einer hundegestützten Therapie
4.1. Physischer Aspekt
4.2. Mentaler und psychologischer Aspekt
4.3. Sozialer Aspekt
4.4. Forschungsfragen
5. Empirischer Teil
5.1. Methodisches Vorgehen
5.1.1. Ziele der Forschung
5.1.2. Forschungsmethode
5.2. Erhebung der Daten
5.2.1. Erhebungsinstrumente
5.2.1.1. Interview
5.2.1.2. Schriftliche Befragung
5.2.2. Auswahl der Teilnehmer*innen
5.2.3. Durchführung der Erhebungen
5.3. Auswertung der Daten
6. Ergebnisdarstellung
6.1. Auswertung der Interviews der Therapeut*innen
6.1.1. Persönliche Angaben
6.1.2. Therapiesettings
6.1.3. Auswirkungen auf die Physis der Kinder und Jugendlichen
6.1.4. Auswirkungen auf die Psyche der Kinder und Jugendlichen
6.1.5. Therapieergebnisse in den verschiedenen Altersgruppen
6.1.6. Risiken einer Hundegestützten Therapie
6.2. Auswertung der Fragebögen der Klient*innen
6.2.1. Persönliche Angaben
6.2.2. Therapeutische Maßnahmen mit dem Therapiehund
6.2.3. Auswirkungen auf die Physis und Psyche der Kinder und Jugendlichen
7. Diskussion
Die Arbeit untersucht die Wirkungen der hundegestützten Therapie auf die Physis und Psyche von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit dem Ziel, wissenschaftliche Grundlagen für deren therapeutische Anwendung zu schaffen und Chancen sowie Risiken zu evaluieren.
1.2.2. Du–Evidenz
„Mit Du–Evidenz bezeichnet man die Tatsache, dass zwischen Mensch und höheren Tieren Beziehungen möglich sind, die denen entsprechen, die Menschen unter sich bzw. Tiere unter sich kennen.“ (Vernooij & Schneider, 2018, S. 7)
Die Du–Evidenz basiert darauf, dass die Menschen über eine Fähigkeit verfügen, andere Individuen als ähnliche Subjekte mit Empfindungsvermögen zu erkennen und sie als Partner bzw. Du gegenüber dem Ich zu identifizieren. Das Du–Evidenz–Konzept versucht zu erklären, wie Menschen annehmen können, wie andere Lebewesen fühlen, handeln oder denken. Die Zuwendung und Zuneigung, welche zu den Tieren entsteht, ist für eine funktionierende Tiergestützte Therapie (TGT) Grundlage (Germann-Tillmann, 2019, c2014, S. 30–31).
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Mensch-Tier-Beziehung ein und begründet das Ziel der Arbeit, die Chancen und Risiken der hundegestützten Therapie bei Kindern und Jugendlichen anhand einer Forschungsfrage zu beleuchten.
2. Tiergestützte Intervention: Das Kapitel strukturiert die theoretischen Grundlagen des Fachbereichs und grenzt Aktivitäten, Therapie, Pädagogik und Förderung voneinander ab.
3. Tiergestützte Therapie mit Hund: Hier wird der Therapiehund als aktiver Partner definiert und dessen Interaktionsformen sowie Anwendungsmöglichkeiten in spezifischen Therapiefachbereichen vorgestellt.
4. Wirkungsweisen einer hundegestützten Therapie: Dieser Abschnitt beschreibt die physischen, mentalen und sozialen Effekte, die durch den Einsatz von Therapiehunden bei Klienten wissenschaftlich (vorläufig) belegt sind.
5. Empirischer Teil: Die Methodik der eigenen qualitativen Forschung wird erläutert, welche auf Experteninterviews mit Therapeuten und schriftlichen Befragungen von Klienten basiert.
6. Ergebnisdarstellung: In diesem Kapitel werden die aus der empirischen Untersuchung gewonnenen Daten ausgewertet, aufbereitet und nach Kategorien strukturiert dargestellt.
7. Diskussion: Abschließend wird die Arbeit kritisch reflektiert, die Ergebnisse werden mit der bestehenden Literatur in Beziehung gesetzt und es wird ein Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf gegeben.
Hundegestützte Therapie, Tiergestützte Intervention, Mensch-Hund-Beziehung, Therapiehund, Psychotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Kindesentwicklung, Qualitative Forschung, Du-Evidenz, Biophilie, Spiegelneuronen, Bindungstheorie, Selbstwertgefühl, Interaktionsformen.
Die Arbeit befasst sich mit den Wirkungen einer hundegestützten Therapie, insbesondere mit dem Fokus auf die physische und psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.
Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen der Mensch-Tier-Beziehung, die Definition verschiedener tiergestützter Konzepte sowie spezifische Interaktionsformen und Therapiesettings ab.
Das primäre Ziel ist es, neue Erkenntnisse über die Auswirkungen des Hunde-Einsatzes in der Therapie zu gewinnen und zu prüfen, ob die positiven Effekte bei Kindern und Jugendlichen wissenschaftlich belegbar sind.
Es wurde eine empirisch-qualitative Untersuchung durchgeführt, die sich auf Experteninterviews mit Therapeuten verschiedener Fachrichtungen und eine begleitende schriftliche Befragung der jungen Klienten stützt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung der Fachbegriffe und Konzepte sowie die detaillierte Darstellung und Auswertung der erhobenen Daten aus der Praxis.
Zentrale Begriffe sind Hundegestützte Therapie, Mensch-Hund-Beziehung, Therapiehund, soziale Kompetenz, Selbstwirksamkeit und qualitative Inhaltsanalyse.
Die Bindungstheorie dient als fundamentale neurobiologische und psychologische Basis, um zu erklären, wie die Beziehung zwischen Mensch und Hund erfolgreich in den therapeutischen Prozess integriert werden kann.
In der Logopädie fungiert der Hund insbesondere als Motivator und „Türöffner“, der die verbale Kommunikation erleichtert, indem er als lebendiges Medium Ängste abbaut und den Druck in der Therapiesituation mindert.
Die Arbeit hebt hervor, dass der Hund als neutraler und nicht wertender Partner bei Autismus-Spektrum-Störungen helfen kann, soziale Hemmschwellen zu senken und eine stabilere Interaktionsbasis zu schaffen.
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