Diplomarbeit, 2008
99 Seiten, Note: 1,7
1 Introduction
1.1 Problem Definition
1.2 Goal
1.3 Approach
2 Fundamentals of Corporate Strategy
2.1 Definition
2.2 Portfolio Design
2.3 Diversification
2.3.1 Focused Diversification
2.3.2 Relational Diversification
2.3.3 Conglomerate Diversification
3 Diversification and Success
3.1 Theoretical Approaches to explain Success
3.1.1 Industrial Economics Perspective
3.1.2 Market-based View
3.1.3 Resource-based View
3.2 Success Factors
3.2.1 Business Relatedness
3.2.2 Resource Transferability
3.2.3 Corporate Leadership
4 Systematization and Measurement of Diversification
4.1 Classical Approaches to Measurement
4.1.1 Degree of diversification
4.1.2 Type of diversification
4.2 Measurement Problems
4.3 Measurement according to WULF
5 Analysis of Real Types of Diversification Strategies
5.1 Dataset Characteristics
5.2 Classical Measurements
5.2.1 Berry-Index
5.2.2 Entropy Measure
5.3 Measurement according to WULF
5.3.1 General Types of Relatedness
5.3.2 Real Types of Relatedness according to Factor Analysis
5.4 Real Types of Diversification Strategies
5.4.1 According to Relative Factor Dominance
5.4.2 According to Absolute Factor Dominance
5.5 Real Types of Diversification Strategies and Success
5.5.1 Measures of Success
5.5.2 Success based on Relative Factor Dominance
5.5.3 Success based on Absolute Factor Dominance
5.5.4 Factor Regression Analysis
6 Conclusion
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein tieferes Verständnis für Diversifikationsstrategien und die damit verbundenen Formen der Unternehmensverwandtschaft (Relatedness) zu entwickeln, indem diese in deutschen Konzernen empirisch identifiziert und analysiert werden.
1.1 Problem Definition
On corporate level main strategic decisions involve the question which businesses are to be pursued and which to be neglected, thus how the portfolio of businesses is designed. The ultimate goal is a value adding business portfolio, meaning every single business is better off being part of this very portfolio instead of operating as a totally separate entity.
This added value arises from synergies among the businesses and the role of the corporate center. In the case of success this would lead to a conglomerate premium (the conglomerate is of higher value than the sum of its parts) in terms of company value instead of a conglomerate discount.
Corporate managers are generally very free in deciding what businesses they want to add to their portfolio and which to divest. This raises two questions: one regarding the type of businesses in a portfolio (i.e. what industries do they serve) and the other regarding the optimal size of a portfolio (i.e. how many businesses can be managed at once). The term diversification deals with both questions: it describes how broad and how diverse a company’s business portfolio is. On the one hand it can be very narrow or focused in a barely diversified company, on the other it can be very broad in a highly diversified company. Three forms of diversification strategies are commonly distinguished: focused, relational and conglomerate diversification.
1 Introduction: Definition des Forschungsproblems, Zielsetzung der Arbeit und Erläuterung des gewählten methodischen Ansatzes.
2 Fundamentals of Corporate Strategy: Darstellung der Grundlagen der Unternehmensstrategie, der Portfoliogestaltung und der verschiedenen Formen der Diversifikation.
3 Diversification and Success: Diskussion theoretischer Ansätze zur Erklärung von Erfolg und Identifikation wesentlicher Erfolgsfaktoren wie Unternehmensverwandtschaft und Ressourcenübertragbarkeit.
4 Systematization and Measurement of Diversification: Erläuterung klassischer Messansätze und Darstellung der Problematik bei der Diversifikationsmessung.
5 Analysis of Real Types of Diversification Strategies: Empirische Analyse von 47 deutschen Konzernen unter Anwendung von Faktorenanalyse und Untersuchung von Zusammenhängen zwischen Strategie und Unternehmenserfolg.
6 Conclusion: Zusammenfassung der Ergebnisse der Arbeit und Aufzeigen von Ansätzen für zukünftige Forschungsvorhaben.
Diversifikation, Unternehmensstrategie, Unternehmensverwandtschaft, Relatedness, Resource-based View, Faktorenanalyse, Diversifikationserfolg, Konzern, Portfolio, Ressourcenübertragbarkeit, Unternehmensführung, Strategisches Management, Deutschland, Benchmarking, Performanceanalyse.
Die Arbeit untersucht Diversifikationsstrategien in großen deutschen Unternehmen und analysiert, wie verschiedene Formen der "Relatedness" (Unternehmensverwandtschaft) zwischen Geschäftseinheiten existieren und wie diese gemessen werden können.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Diversifikation, die Messung der Diversifikation (sowohl durch klassische Kennzahlen als auch durch neue Ansätze) und die Analyse von Erfolgsfaktoren in diversifizierten Konzernen.
Das Ziel ist es, reale Typen der Unternehmensverwandtschaft in deutschen Konzernen empirisch zu identifizieren, zu erforschen und deren Diversifikationsstrategien zu analysieren.
Der Autor führt eine empirische Studie mit 47 deutschen Konzernen durch, wobei zur Analyse der Daten die Methode der Faktorenanalyse eingesetzt wird, um die 17 Kriterien aus dem Fragebogen in handhabbare Faktoren zu reduzieren.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Kapitel 2 und 3), eine methodische Auseinandersetzung mit Diversifikationsmessungen (Kapitel 4) und eine umfangreiche empirische Analyse der Daten (Kapitel 5), in der Zusammenhänge zwischen Diversifikationstypen und Unternehmenserfolg geprüft werden.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Diversifikation, Unternehmensverwandtschaft (Relatedness), Resource-based View, Faktorenanalyse und Unternehmenserfolg.
Die Faktorenanalyse dient dazu, die Vielzahl der im Fragebogen abgefragten Kriterien zu reduzieren und die zugrunde liegenden, interpretierbaren Dimensionen der Unternehmensverwandtschaft zu identifizieren.
Die Ergebnisse sind laut dem Autor unklar oder widersprüchlich; eine eindeutige positive Korrelation zwischen spezifischen Diversifikationstypen und dem Unternehmenserfolg (ROA/ROE) konnte in der vorliegenden Stichprobe nicht zweifelsfrei bestätigt werden.
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