Masterarbeit, 2023
97 Seiten, Note: 1
1 Einleitung und Problemerfassung
1.1 Forschungsfragen und Hypothesen
1.2 Methodik
1.3 Aufbau der Masterarbeit
2 Ausgangslage
2.1 Theorie des Pflegeverständnisses
2.2 Pflegerischer Leistungsauftrag
2.3 Machtgefälle zwischen Pflegepersonen und zu Pflegenden
2.4 Professionelle pflegetherapeutische Beziehung
3 Überblick der Forschungslage
3.1 Begriffsbestimmung: Qualität und Pflegequalität
3.2 Begriffsbestimmung: Qualitätssicherung
3.3 Qualitätsdefinition nach DIN EN ISO 9001
3.4 Kooperation für Transparenz und Qualität im Krankenhaus
3.5 Qualitätsmanagementmodell für Excellence der EFQM
3.6 Qualitätsdimensionen der Pflegequalität
3.6.1 Strukturqualität
3.6.2 Prozessqualität
3.6.3 Ergebnisqualität
3.7 PDCA-Zyklus und der Pflegeprozess
3.8 Begriffsbestimmung: Pflegeprozess
3.9 Systematische Pflegearbeit mit dem Pflegeprozess
3.9.1 Begriffsbestimmung: Pflegediagnose
3.9.2 Begriffsbestimmung: Pflegedokumentation
3.10 Pflegeprozess nach Fiechter und Meier
3.10.1 Informationssammlung
3.10.2 Erkennen von Problemen und Ressourcen
3.10.3 Festlegen der Pflegeziele
3.10.4 Planung der Pflegemaßnahmen
3.10.5 Durchführung der Pflege
3.10.6 Beurteilung/Evaluierung der Pflege
3.11 Die Pflegevisite und ihr Ruf in der Praxis
3.12 Begriffsbestimmung: Pflegevisite
3.13 Die Pflegevisite aus der Sichtweise des Qualitätsmanagements
3.14 Formen der Pflegevisite
3.14.1 Mikro- und Makrovisite
3.14.2 Primäre und sekundäre Pflegevisite
3.14.3 Pflegevisite als Dienstübergabe gemeinsam mit Pflegeempfänger:innen
3.14.4 Pflegevisite als Führungs- und Steuerungsinstrument
3.14.5 Pflegevisite als Instrument zum Einbezug der Pflegeempfänger:innen
3.15 Implementierung und Akzeptanz der Pflegevisite
3.16 Die drei Phasen der Pflegevisite
3.16.1 Phase 1: Vorbesprechung
3.16.2 Phase 2: Durchführung der Pflegevisite
3.16.3 Phase 3: Nachbesprechung und Auswertung
4 Empirische Untersuchung
4.1 Grundlagen der qualitativen Forschung
4.2 Forschungsdesign
4.2.1 Erstellung und Pre-Testung des Fragebogens
4.2.2 Definition der Grundgesamtheit
4.2.3 Erhebungszeitraum
4.2.4 Analyse der Stichprobe
4.3 Methodik zur Auswertung der Ergebnisse
4.4 Forschungsfragen und Hypothesen
4.5 Forschungsergebnisse
4.5.1 Kategorie 1: Integration der Pflegevisite
4.5.2 Kategorie 2: Wertigkeit der Pflegevisite
4.5.3 Kategorie 3: Formen und Frequenzen von Pflegevisiten
4.5.4 Kategorie 4: Ablauf von regulären Pflegevisiten
4.5.5 Kategorie 5: Miteinbezug und Reaktionen von Interessensgruppen
4.5.6 [Erfolgreiche Pflegevisite]
4.5.7 Kategorie 7: Pflegerische Erkenntnisse und Ziele
4.5.8 Kategorie 8: Potenziale und Ressourcen
4.5.9 Kategorie 9: Verbesserung der Pflegequalität
4.5.10 Kategorie 10: Beitrag der Pflegevisite zur Optimierung von Vorgaben
4.5.11 Kategorie 11: Anerkennung der Pflegevisite
5 Diskussion
5.1 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse
5.2 Beantwortung der forschungsgeleiteten Fragestellungen
5.3 Verifikation der aufgestellten Hypothesen
5.4 Kritische Würdigung
5.5 Resümee und Handlungsempfehlungen für die Pflegepraxis
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle der Pflegevisite als Instrument zur Steuerung und Qualitätssicherung in der österreichischen Pflegepraxis. Das Hauptziel besteht darin, zu analysieren, wie effektiv die Pflegevisite in den Pflegeprozess integriert ist und welche Merkmale sowie Potenziale eine zielführende Ausgestaltung bieten kann, um die Pflegequalität nachhaltig zu erhöhen.
3.10.6 Beurteilung/Evaluierung der Pflege
Die Beurteilung oder Evaluation der Pflege erlaubt Aufschluss darüber, ob mit der geleisteten Pflege die beabsichtigte Wirkung erzielt wurde oder ob gegebenenfalls andere negative sowie positive Wirkungen eingetreten sind. Im Rahmen jeder Beurteilung sollte anhand der zu Beginn des Pflegeprozesses gesammelten Informationen kontrolliert werden, ob die angebotenen Pflegeinterventionen noch angemessen sind, um eine sogenannte Unter- oder Überpflege zu vermeiden. Aufgrund dieser Evaluierung kann bei korrekter Informationssammlung, genauer Problem- und Ressourcenfindung, gemeinsamer Zielsetzung und achtsamer Durchführung der geplanten Interventionen erkannt werden, ob die Pflegeziele erreicht wurden oder ob eine Anpassung erforderlich ist (vgl. Heering, 2012, S. 36–37). Wenn Pflegeziele nicht realisiert werden, gilt es herauszufinden, welche Gründe dafür erkennbar sind. Folglich wird der Pflegeprozess beginnend mit der Informationssammlung erneut durchlaufen (vgl. Hellmann & Rößlein, 2012, S. 22).
1 Einleitung und Problemerfassung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Pflegevisite ein und verdeutlicht die Notwendigkeit von Instrumenten zur Qualitätssicherung angesichts steigender Anforderungen an die Pflege.
2 Ausgangslage: Hier wird der historische Wandel des Pflegeberufs sowie die Bedeutung professioneller pflegetherapeutischer Beziehungen und des Machtgefüges in der Patientenversorgung erörtert.
3 Überblick der Forschungslage: Dieser theoretische Teil definiert zentrale Begriffe wie Pflegequalität und Pflegeprozess und ordnet die Pflegevisite in übergeordnete Qualitätsmanagementmodelle ein.
4 Empirische Untersuchung: Das Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen der qualitativen Studie mittels problemzentrierter Interviews sowie die Aufarbeitung und Kategorisierung der gesammelten Daten.
5 Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert, mit der vorhandenen Literatur abgeglichen und in konkreten Handlungsempfehlungen für die Pflegepraxis transformiert.
Pflegevisite, Pflegequalität, Qualitätssicherung, Qualitätsmanagement, Pflegeprozess, Pflegediagnostik, Pflegepraxis, Interdisziplinarität, Patientenpartizipation, Pflegedokumentation, Fehlernmanagement, Ergebnisqualität, Prozessqualität, Implementierung, Gesundheitsversorgung
Die Arbeit untersucht die Pflegevisite als Instrument zur Steuerung und Qualitätssicherung innerhalb der intra- und extramuralen Pflegepraxis in Österreich und analysiert deren Integration in den Pflegeprozess.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Qualitätsmanagements in der Pflege, die praktische Bedeutung des Pflegeprozesses sowie die Identifikation von Potenzialen und Hindernissen bei der Umsetzung von Pflegevisiten.
Das Ziel ist es, Antworten auf die Forschungsfragen nach der Zielführung der Pflegevisite und den spezifischen Merkmalen zu finden, die eine erfolgreiche Implementierung in der Praxis ausmachen.
Die Autorin/der Autor nutzt eine qualitative Forschungsmethodik, konkret problemzentrierte Interviews, die mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende theoretische Aufarbeitung der Begriffe und Modelle sowie eine empirische Untersuchung, in der die Sichtweise von Pflegefachkräften und Leitungspersonen detailliert analysiert wird.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Pflegequalität, Qualitätsmanagement, Pflegeprozess, Patientenpartizipation und die verschiedenen Formen der Pflegevisite (Mikro-/Makrovisite).
Die Arbeit identifiziert knappe Zeit- und Personalressourcen als signifikante Einflussfaktoren, die einer weitreichenden Integration der Pflegevisite in der aktuellen Praxis oft entgegenstehen oder diese erschweren.
Die Pflegevisite wird als ein wertvolles Instrument zur Umsetzung der Patientenpartizipation angesehen, da sie den Einbezug der Pflegeempfänger:innen in ihren individuellen Pflegeprozess und die Reflexion über ihre Lebenssituation maßgeblich fördert.
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