Fachbuch, 2010
57 Seiten
Bessie Coleman. Die erste Afro-Amerikanerin mit Pilotenschein
Frauen in der Luftfahrt
Autor
E-Books über „Königinnen der Lüfte“
Die vorliegende Arbeit widmet sich dem Lebensweg von Bessie Coleman, der ersten afro-amerikanischen Pilotin, und beleuchtet ihren historischen Beitrag zur Luftfahrt sowie ihren Kampf gegen rassistische und sexistische Barrieren. Zudem ordnet das Dokument ihren Werdegang in eine umfassende Chronik bedeutender Leistungen von Frauen in der Luftfahrtgeschichte vom 18. bis ins 21. Jahrhundert ein.
Bessie Coleman. Die erste Afro-Amerikanerin mit Pilotenschein
Als erste Afro-Amerikanerin mit Pilotenschein und erste Frau mit dem internationalen Pilotenschein sorgte die Schwarze Bessie Coleman (1892–1926) für Aufsehen in den USA. Die verdienstvolle Pilotin wird auch „Brave Bessie“ oder „Queen Bessie“ genannt. Sie starb jung bei einer Flugschau. 2003 ehrte man sie als eine der 100 wichtigsten Frauen in der Luftfahrt.
Bessie Coleman wurde am 26. Januar 1892 in Atlanta (Texas) geboren. Sie war das zehnte von insgesamt dreizehn Kindern ihrer als Farmpächter arbeitenden Eltern. Ihr Vater George Coleman hatte auch indianische Vorfahren im volkreichen Stamm der Choctaw. Die Choctaw waren Mitglied der „Fünf Zivilisierten Nationen“.
Bessie verbrachte eine unbeschwerte Kindheit auf der kleinen Farm ihrer Eltern. Am Sonntag besuchte die fleißige und gläubige Familie die Kirche. Während ihre älteren Geschwister bei der Feldarbeit halfen, unterstützte Bessie ihre Mutter Susan Coleman im Haus, bei der Gartenarbeit und bei der Betreuung der jüngeren Geschwister.
Bessie Coleman. Die erste Afro-Amerikanerin mit Pilotenschein: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg der Pionierin von ihrer Kindheit in Texas über ihre Ausbildung in Frankreich bis zu ihrer erfolgreichen Karriere als Pilotin und ihrem tragischen Unfalltod nach.
Frauen in der Luftfahrt: Dieser Teil bietet eine detaillierte chronologische Übersicht über die Pioniere der weiblichen Luftfahrt, von den ersten Ballonfahrten im 18. Jahrhundert bis hin zu modernen Leistungen in der Raumfahrt.
Autor: Eine kurze Vorstellung von Ernst Probst und seinem journalistischen sowie schriftstellerischen Hintergrund.
E-Books über „Königinnen der Lüfte“: Eine Übersicht über weitere E-Book-Publikationen des Autors, die sich mit verschiedenen bedeutenden Fliegerinnen und Pionierinnen der Geschichte befassen.
Bessie Coleman, Luftfahrtgeschichte, Pilotin, Frauen in der Luftfahrt, afro-amerikanische Geschichte, Flugpionierinnen, Luftfahrtrekorde, Weltflüge, Raumfahrt, Luftakrobatik, Frauenrechte, Pioniergeist, Geschichte der USA, Chicago Defender, Aviatik.
Die Arbeit behandelt das Leben und Wirken von Bessie Coleman, der ersten Afro-Amerikanerin, die einen Pilotenschein erwarb, und bietet zudem eine chronologische Übersicht zu bedeutenden Pionierleistungen von Frauen in der Luftfahrt.
Die Themen umfassen die Biografie von Bessie Coleman, den Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung in der US-Luftfahrt sowie eine umfassende Dokumentation weiblicher Rekorde in der Luft- und Raumfahrt über zwei Jahrhunderte.
Das Ziel ist es, die Lebensleistung von Bessie Coleman zu würdigen und ihre Vorbildfunktion in einem historischen Kontext zu verankern, ergänzt durch eine breite Übersicht weiterer wegweisender Frauen in der Aviatik.
Der Autor nutzt eine historisch-biografische sowie dokumentarische Methode, bei der historische Fakten und Daten chronologisch aufbereitet und strukturiert präsentiert werden.
Der Hauptteil besteht aus dem detaillierten biografischen Porträt von Bessie Coleman sowie einer umfangreichen, jahrzehnteweise gegliederten Liste von Meilensteinen, die Frauen in der Luftfahrt erreicht haben.
Wichtige Begriffe sind Bessie Coleman, Pilotin, Luftfahrtgeschichte, Pionierleistungen, Frauenrechte, Rekorde und Aviatik.
Der Beiname „Queen Bessie“ sowie „Brave Bessie“ unterstreicht ihre Bedeutung als erste Afro-Amerikanerin mit Fluglizenz und ihren Mut bei der Ausübung ihres Berufs im frühen 20. Jahrhundert.
Die Zeitung „Chicago Defender“ unter Robert S. Abbott unterstützte Bessie Coleman finanziell und publizistisch, da sie als Sprachrohr der afro-amerikanischen Gemeinschaft ihren Traum vom Fliegen aktiv förderte.
Die Untersuchung ergab, dass ein versehentlich im Getriebe liegen gelassener Schraubenschlüssel während eines Sturzflugs die Steuerung des Flugzeugs blockierte, was zum Absturz führte.
Ihr Vermächtnis lebt in verschiedenen Ehrungen fort, wie dem „Bessie Coleman Aero Club“, der Benennung des „Bessie Coleman Park“ in Chicago, Sondermarken sowie jährlichen Traditionen schwarzer Piloten, die zu ihren Ehren über ihr Grab fliegen.
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