Masterarbeit, 2023
156 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Das Selbst
2.1.1 Definition des Selbst
2.1.2 Funktionen des Selbst
2.1.3 Wege der Selbsterkenntnis
2.1.4 Zugänglichkeit von Selbstaspekten
2.1.5 Evidenz der Selbstforschung zum variablen Selbst
2.2 Selbstwirksamkeit
2.2.1 Definition
2.2.2 Die Bedeutung der Selbstwirksamkeit
2.2.3 Die sozial kognitive Theorie nach Bandura
2.2.4 Die kreative Selbstwirksamkeit
2.3 Kreativität
2.3.1 Eine Zusammenstellung ausgewählter Definitionen der Kreativität
2.3.2 Kreativität als Forschungsgegenstand der Psychologie
2.3.3 Klassifizierung von Kreativität
2.3.4 Methoden und Verfahren zur Messung der Kreativität
2.3.5 Priming und Kreativitätspriming
2.4 Herleitung der Forschungshypothesen
3 Methodik
3.1 Stichprobe
3.2 Operationalisierung
3.3 Untersuchungsdesign
3.4 Experimentelle Manipulation
4 Ergebnisse
4.1 Deskriptive Ergebnisse
4.2 Inferenzstatistische Ergebnisse
4.2.1 Der Einfluss des Kreativitätsprimings auf die kreative Leistung
4.2.2 Mediationsanalyse: Der Einfluss des Kreativitätsprimings auf die kreative Leistung unter Berücksichtigung der kreativen Selbstwirksamkeit (CSE)
4.2.3 Moderierte Mediationsanalyse: Der Einfluss der kreativen Identität (CPI) auf den Zusammenhang von Kreativitätspriming und kreativer Selbstwirksamkeit (CSE)
4.2.4 Zusatzanalyse
5 Diskussion
5.1 Interpretation und Einordnung der Ergebnisse
5.2 Kritische Reflexion
5.3 Theoretische und praktische Implikationen
6 Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, ob innere Anteile, konkret das kreative Selbst, bewusst durch Kreativitätspriming aktiviert werden können, um die kreative Leistung zu steigern. Die Arbeit befasst sich zudem mit der mediierenden Rolle der kreativen Selbstwirksamkeit sowie der moderierenden Rolle der kreativen Identität in diesem Zusammenhang.
Zielsetzung und Fragestellung
In der vorliegenden Masterthesis erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem variablen Selbst, der Kreativität sowie der (kreativen) Selbstwirksamkeit. Die Bedeutsamkeit der drei Konstrukte wurden bereits klar herausgestellt. Die übergreifende Forschungsfrage wird aus dem Titel der Thesis bereits ersichtlich: Können wir die Kreativität und Selbstwirksamkeit bewusst aktivieren? Das grundlegende Ziel der Arbeit ist es, Rückschlüsse auf das variable Selbst zu ziehen. Es soll deutlich gemacht werden, dass verschiedene innere Anteile, in diesem Fall den kreativen Selbst, bewusst aktiviert werden können.
Da die Selbstwirksamkeit nach Bandura (1986, 2006) bereichsspezifisch verstanden wird, konzentriert sich die Untersuchung speziell auf die kreative Selbstwirksamkeit, die die Überzeugung ausdrückt, über Fähigkeiten zu verfügen und kreative Leistungen zu erzielen. Wie bereits erwähnt, ist (kreative) Selbstwirksamkeit eine wichtige Komponente des Selbst. Eine Aktivierung der kreativen Selbstwirksamkeit ist daher ebenfalls im grundsätzlichen Forschungsinteresse dieser Arbeit. Die kreative Selbstwirksamkeit wird oft im Zusammenhang mit der kreativen Identität erforscht, die definiert, dass die Kreativität ein wichtiges Element der Selbstbeschreibung ist. Die kreative Identität ist eine weitere Komponente des Selbstkonzeptes und baut auf der Grundannahme dieser Studie auf, dass das Selbstkonzept variabel und kontextabhängig ist.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik des variablen Selbst und die Relevanz der Aktivierung kreativer Potenziale ein und formuliert das Ziel sowie die Forschungsfragen der Arbeit.
2 Theoretischer Hintergrund: Hier werden die zentralen Konstrukte Selbst, Selbstwirksamkeit und Kreativität theoretisch definiert, abgegrenzt und in den aktuellen Forschungsstand eingebettet, um die Grundlage für die Hypothesen zu schaffen.
3 Methodik: Dieses Kapitel beschreibt das quasi-experimentelle Studiendesign, die Stichprobenziehung, die Operationalisierung der Variablen sowie die experimentelle Manipulation mittels Kreativitätspriming.
4 Ergebnisse: Hier werden die deskriptiven Analysen sowie die inferenzstatistischen Ergebnisse der Hypothesenprüfungen dargestellt, inklusive Mediations- und Modrationsanalysen.
5 Diskussion: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse interpretiert, kritisch reflektiert sowie theoretische und praktische Implikationen für die Forschung und Anwendung abgeleitet.
6 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsnotwendigkeiten.
Variables Selbst, Selbstwirksamkeit, kreative Selbstwirksamkeit, Kreativität, Kreativitätspriming, kreative Identität, Selbstkonzept, psychologische Forschung, kreative Leistung, kognitive Prozesse, Persönlichkeitspsychologie, experimentelles Design, Motivation, Selbstwahrnehmung
Die Arbeit untersucht das Konstrukt des variablen Selbst und fragt, ob kreative Potenziale durch psychologische Mechanismen – konkret durch Kreativitätspriming – bewusst aktiviert und gesteigert werden können.
Die zentralen Themen sind das variable Selbstkonzept, das Konstrukt der Selbstwirksamkeit (speziell kreative Selbstwirksamkeit), die Definition und Messung von Kreativität sowie die Anwendbarkeit von Priming-Techniken.
Das primäre Ziel ist es zu untersuchen, ob Kreativität und Selbstwirksamkeit bewusst aktiviert werden können. Die übergeordnete Forschungsfrage lautet: Können wir die Kreativität und Selbstwirksamkeit bewusst aktivieren?
Es wurde eine quasi-experimentelle Online-Studie im Feld durchgeführt, bei der ein Between-Subject-Design mit experimenteller Manipulation (Kreativitätspriming) angewendet wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Hintergrund, die methodische Beschreibung der Studie, die statistische Auswertung der Ergebnisse und eine ausführliche Diskussion der Befunde im Kontext bestehender Forschung.
Variables Selbst, Selbstwirksamkeit, kreative Selbstwirksamkeit, Kreativität, Kreativitätspriming und kreative Identität sind die wesentlichen Begriffe.
Selbstwirksamkeit gilt als bedeutende Motivationskomponente, die das Handeln und die Leistungsfähigkeit einer Person in bestimmten Bereichen (wie der Kreativität) maßgeblich beeinflusst.
Die kreative Leistung wurde mittels zweier aufgabenbasierter Verfahren zur divergenten Ideenproduktion (Ideenflüssigkeit) operationalisiert.
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