Masterarbeit, 2023
187 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung
1.3. Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1. War for Talents – Treiber für den Wandel
2.2. Grundlegende Begrifflichkeiten
2.2.1. Personalmarketing
2.2.2. Mitarbeiterbindung
2.2.3. Employer Branding
2.2.4. Recruiting und Recruiting Prozess
2.3. Candidate Experience Management
2.3.1. Definition und Entwicklung der Candidate Experience
2.3.2. Nutzen und strategische Wichtigkeit
2.3.3. Touchpoints und Candidate Journey als Bestandteile des Candidate Experience Management
2.3.4. Modelle zur Messung der Candidate Experience
2.3.4.1. Beschreibung der Modelle
2.3.4.2. Messgrößen
2.4. Einbindung von Maßnahmen der Candidate Experience in den Recruiting Prozess
2.5. Aktueller Forschungsstand der Candidate Experience
2.6. Formulierung der Forschungsfragen und Ableitung der Hypothesen
2.7. Zusammenfassung theoretischer Inhalte
3. Methodik
3.1. Vorgehen
3.1.1. Quantitative Forschung
3.1.2. Gewählte Vorgehensweisen
3.2. Operationalisierung
3.2.1. Skalenniveau
3.2.2. Fragebogenkonzeption und Pretest
3.2.3. Demografische Variablen
3.2.4. Variable I – Anziehung
3.2.5. Variable II – Informationseinholung
3.2.6. Variable III – Bewerbungsprozess
3.2.7. Variable IV – Auswahlprozess
3.2.8. Variable V – Onboarding
3.2.9. Variable VI – Candidate Experience
3.2.10. Zuordnung der Variablen zu den Forschungsfragen
3.3. Inferenzstatistische Untersuchungen
3.3.1. Deskriptive Statistik
3.3.2. Spearman-Rang-Korrelation
3.3.3. Mann-Whitney-U Test
3.3.4. Lineare Regressionsanalyse
4. Ergebnisse
4.1. Deskriptive Statistik
4.1.1. Ergebnisse Variable I – Anziehung
4.1.2. Ergebnisse Variable II – Informationseinholung
4.1.3. Ergebnisse Variable III – Bewerbungsprozess
4.1.4. Ergebnisse Variable IV – Auswahlprozess
4.1.5. Ergebnisse Variable V – Onboarding
4.1.6. Ergebnisse Variable VI – Candidate Experience
4.2. Ergebnisse weiterer relevanter Variablen
4.3. Hypothesenprüfung
4.3.1. Ergebnisse zu Hypothese I
4.3.2. Ergebnisse zu Hypothese II
4.3.3. Ergebnisse zu Hypothese III
4.3.4. Ergebnisse zu Hypothese IV
4.3.5. Ergebnisse zu Hypothese V
4.4. Ergebnisse lineare Regressionsanalyse
5. Diskussion
5.1. Interpretation der Ergebnisse
5.1.1. Beantwortung der Forschungsfragen
5.1.2. Interpretation der Ergebnisse – lineare Regressionsanalyse
5.1.3. Praxisrelevante Ergebnisse – optionale Fragen
5.2. Gütekriterien und Limitationen wissenschaftlicher Forschung
5.2.1. Gütekriterien
5.2.2. Limitationen
5.3. Praxisempfehlung
5.4. Ausblick
5.5. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz der Candidate Experience während des Recruiting Prozesses und deren Auswirkungen auf die Entscheidungsfindung von Kandidaten. Ziel ist es, auf Basis einer quantitativen Analyse Handlungsempfehlungen für Unternehmen abzuleiten, um den Herausforderungen des War for Talents entgegenzuwirken.
1.1. Problemstellung
Auf langfristige Sicht werden auf dem Arbeitsmarkt immer weniger Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Gründe hierfür: demografischer Wandel und Fachkräftemangel. Studien zeigen, dass sich die Erwerbstätigenzahl bei Berücksichtigung aktueller Entwicklungen bis 2030 um 5% und bis 2040 sogar um 11% reduzieren soll. Geburtenstarke Jahrgänge entwachsen der Erwerbsphase, weniger geburtenstarke Jahrgänge treten in die Erwerbsphase ein. Zurück bleibt eine stark verschobene Angebotsstruktur an Fachkräften sowie veränderte Machtverhältnisse auf dem Arbeitsmarkt. Diese Verschiebung von einem Arbeitgebermarkt hin zu einem Bewerbermarkt hat in einem Wettbewerb um geeignete Kandidaten gemündet, dem so genannten War for Talents. Seit geraumer Zeit rücken subjektbezogene Ansprüche und Vorstellungen gegenüber Arbeit in den Vordergrund. Insbesondere die jüngeren Generationen streben nach Individualisierung. Anspruchsvolle und gleichzeitig sinnvolle Aufgaben, Weiterentwicklung, lebenslanges Lernen sowie Anerkennung für Geleistetes sind ihnen wichtig. Sie streben nach flachen Hierarchien und Feedback, wohingegen monetäre Anreize kein Garant mehr darstellt, Stellen langfristig zu besetzen. Arbeitgeber müssen sich nun einiges einfallen lassen, um als attraktiver Arbeitgeber zu bestehen.
Die Relevanz einer ganzheitlichen Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Das individuelle Erleben des gesamten Recruiting Prozesses entscheidet maßgeblich über die Entscheidung eines Kandidaten und auch darüber, wie künftige Handlungen des Kandidaten aussehen. An den unterschiedlichsten Berührungspunkten können potenzieller Arbeitgeber eine Vielzahl an Erfahrungen auslösen, positive wie negative, und somit die Entscheidung des Bewerbers in die eine oder andere Richtung lenken. Nicht nur für oder gegen die Zusammenarbeit im Unternehmen sondern auch, ob und welche Beurteilung der Bewerber auf diversen Jobportalen hinterlässt.
1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet den demografischen Wandel sowie den War for Talents als Ausgangslage und definiert die Forschungsziele der Arbeit.
2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel erläutert zentrale Begriffe wie Personalmarketing, Employer Branding und Candidate Experience Management, untermauert durch den aktuellen Forschungsstand.
3. METHODIK: Hier wird das quantitative Vorgehen sowie die Operationalisierung der Variablen und die statistische Hypothesenprüfung beschrieben.
4. ERGEBNISSE: Das Kapitel präsentiert die deskriptive Statistik der erhobenen Daten und die Ergebnisse der statistischen Hypothesenprüfungen.
5. DISKUSSION: Die Diskussion interpretiert die Ergebnisse, bewertet die wissenschaftliche Güte der Arbeit und gibt praxisorientierte Empfehlungen.
Candidate Experience, Recruiting, War for Talents, Personalmarketing, Employer Branding, Candidate Journey, Mitarbeiterbindung, Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Quantitative Forschung, Touchpoints, Personalisierung.
Die Arbeit analysiert die Candidate Experience während des Recruiting Prozesses und deren Einfluss auf die Entscheidung von Bewerbern.
Zu den Schwerpunkten zählen Personalmarketing, Employer Branding, die Candidate Journey sowie die Rekrutierung neuer Fachkräfte vor dem Hintergrund demografischer Veränderungen.
Ziel ist es zu untersuchen, ob und wie die Candidate Experience die Entscheidungsfindung von Kandidaten beeinflusst und daraus Handlungsempfehlungen für Unternehmen abzuleiten.
Es handelt sich um eine quantitative Untersuchung mittels standardisierter Fragebögen, die inferenzstatistisch ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die methodische Vorgehensweise, die Präsentation der statistischen Ergebnisse sowie deren Diskussion.
Die zentralen Begriffe sind Candidate Experience, War for Talents, Recruiting, Employer Branding und Candidate Journey.
Die Ergebnisse zeigen, dass eine positive Candidate Experience maßgeblich dazu beiträgt, dass sich Kandidaten für ein Unternehmen entscheiden.
Die Benutzerfreundlichkeit ist ein kritischer Faktor, da eine negative Erfahrung hier oft zum vorzeitigen Abbruch der Bewerbung führt.
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