Masterarbeit, 2023
90 Seiten, Note: 1,2
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Betriebliches Gesundheitsmanagement
3.1.1 Arbeits- und Gesundheitsschutz
3.1.2 Betriebliche Gesundheitsförderung
3.1.3 Betriebliches Eingliederungsmanagement
3.1.4 Digitales Betriebliches Gesundheitsmanagement
3.2 Arbeitswelt 4.0
3.2.1 Industrie 4.0
3.2.2 New Work
3.2.3 Home-Office
3.2.4 Work-Life-Balance
3.2.5 Work-Life-Blending
3.3 Psychische Belastungen und Erkrankungen in der Arbeitswelt
3.4 Datenschutz
4 METHODIK
4.1 Ausführliche Literaturrecherche der im gegenwärtigen Kenntnisstand und Ergebnisteil beschriebenen Themen
4.2 Darstellung der Literaturrecherche
4.2.1 Datenbanken
4.2.2 Suchbegriffe
4.2.3 Filter und Ausschlusskriterien
4.3 Grafische Darstellung der Literaturrecherche
5 ERGEBNISSE
5.1 New Work und Arbeitswelt 4.0
5.1.1 The Future of Work: From remote to hybrid
5.1.2 Perspektive „New Work“ für Sachsen-Anhalt
5.1.3 Die Rolle von arbeitsplatzbezogener Flexibilisierung und die Betrachtung von individuellen Werten für Mitarbeitendenbindung in der Arbeitswelt 4.0
5.2 Digitalisierung
5.2.1 Wirkungen der Digitalisierung von Arbeit auf Mitarbeiter/innen in Dienstleistungsunternehmen
5.2.2 Belastungsfaktoren der digitalen Arbeit
5.2.3 Digitaler Stress in Deutschland
5.2.4 Digitale Selbstwirksamkeit als Schlüssel zur Arbeitszufriedenheit im demographischen Wandel
5.2.5 Mental Stress and Strain Assessment in Digital Work
5.3 Home-Office
5.3.1 Zeitersparnis durch Home-Office
5.3.2 Kritische Erfolgsfaktoren für ideales Arbeiten im Home-Office aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmersicht
5.3.3 Optimierung der Arbeitsproduktivität mit Homeoffice
5.3.4 Take it Easy – Eine qualitative Untersuchung digitaler Stressoren und Stressbewältigungsmaßnahmen im Homeoffice
5.3.5 Homeoffice: Chancen und Risiken für Unternehmen
5.4 Psychische Probleme am Arbeitsplatz
5.4.1 Arbeit-Familie-Konflikt und psychische Beanspruchung im Homeoffice während der COVID-19-Pandemie
5.4.2 Durchführung von digitalen Arbeitssituationsanalysen (ASITA) für die mobil-flexible Arbeit zur Erhebung von psychischen Belastungsfolgen
5.4.3 Arbeitsanforderungen und psychische Beanspruchung im E-Commerce-Bereich
5.5 Work-Life-Balance und vernetztes Arbeiten
5.5.1 Work-Life-Blending: Personalwesen im Zeitalter von Home-Office und Wohlbefinden
5.5.2 DSC-Studie 2023 über Nutzung moderner Technologien zur vernetzten Zusammenarbeit in Unternehmen
6 DISKUSSION
6.1 Vergleich der eigenen Ergebnisse mit der aktuellen Studienlage
6.2 Kritische Reflexion der eigenen Ergebnisse
6.3 Schlussfolgerung für zukünftige Ansatzmöglichkeiten
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die Arbeit untersucht anhand einer systematischen Literaturrecherche, welche Potenziale und gesundheitlichen Risiken die Arbeitswelt 4.0 und New-Work-Konzepte für Arbeitnehmende mit sich bringen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Analyse der Auswirkungen von Digitalisierung und Home-Office auf die psychische Gesundheit sowie die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben (Work-Life-Balance) im Kontext der deutschen Unternehmenskultur.
1 Einleitung und Problemstellung
Ein Leben ohne stetige Digitalisierung scheint inzwischen undenkbar. Ebenso, wie in der Arbeitswelt und dem sogenannten New Work. In Deutschland findet derweil ein grundlegender Wandel statt, der getrieben wird von tiefgreifenden Veränderungen auf der gesellschaftlichen und vor allem Unternehmensebene (Hackl, Wagner, Attmer, & Baumann, 2017, S. 1). Die heutige Arbeitswelt ist eine andere als zu den Zeiten als Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) entstanden ist. Sie ist entgrenzter, viel mobiler, setzt weniger Präsenz und doch auch wieder mehr auf Vernetzung (Genner, Probst, Huber, Werkmann-Karcher, & Gundrum, 2017, S. 13).
Durch die Arbeitswelt 4.0 entstehen vielschichtige neue Arbeitswelten, angefangen bei Arbeitsprozessen, Geschäftsmodellen, Organisationsstrukturen, neue Berufsbilder und neuen Anforderungen an Mitarbeitende (Genner, Probst, Huber, Werkmann-Karcher, & Gundrum, 2017, S. 3). Es bietet somit neue und innovative Jobmöglichkeiten, kann jedoch auch zu Konflikten und Schwierigkeiten durch die Automatisierung für die ältere Arbeitergeneration führen und diese durch Maschinen ersetzen (vgl. Gerdenitsch & Korunka, 2019, S. 3). Einer der größten Veränderungen ist der Ausbau und Zuwachs durch das mobile Arbeiten. Home-Office ist, seit dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020, durch das COVID-19 Virus, dass am 27.01.2020 in Deutschland ausbrach (Bundesgesundheitsministerium, 2023) ein gängiger Begriff geworden und hat sich immer mehr in der Arbeitswelt etabliert.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Die Einleitung thematisiert den digitalen Wandel der Arbeitswelt 4.0 und die daraus resultierenden Herausforderungen für die psychische Gesundheit und die Unternehmenskultur in Deutschland.
2 ZIELSETZUNG: Das Kapitel definiert den Zweck der Arbeit, mittels systematischer Literaturrecherche die Potenziale und Risiken von New-Work-Konzepten für Arbeitnehmende und Unternehmen aufzuzeigen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Dieser Abschnitt bietet eine theoretische Übersicht über Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), Arbeitswelten 4.0, psychische Belastungsfaktoren und rechtliche Aspekte des Datenschutzes.
4 METHODIK: Hier wird der systematische Ansatz der Literaturrecherche beschrieben, einschließlich der Datenbanken, Suchstrategien und der Kriterien für die Auswahl der verwendeten Studien.
5 ERGEBNISSE: Das zentrale Hauptkapitel präsentiert und analysiert die Erkenntnisse aus 18 ausgewählten Studien zu den Themen New Work, Digitalisierung, Home-Office, psychische Belastungen und Work-Life-Balance.
6 DISKUSSION: In diesem Teil werden die eigenen Forschungsergebnisse kritisch reflektiert, mit dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand verglichen und Schlussfolgerungen für die berufliche Praxis abgeleitet.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Das Kapitel bietet eine prägnante Wiederholung der wesentlichen Forschungsergebnisse und unterstreicht die Notwendigkeit, bei der Gestaltung moderner Arbeitswelten aktiv psychische und physische Belastungen zu minimieren.
Arbeitswelt 4.0, New Work, Home-Office, Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Work-Life-Balance, Work-Life-Blending, psychische Belastungen, Digitaler Stress, Digitalisierung, Ergonomie, Unternehmenskultur, hybrides Arbeiten, Burnout, Arbeitsschutz
Die Arbeit analysiert, wie sich die tiefgreifenden Veränderungen durch die Arbeitswelt 4.0 und moderne Konzepte wie "New Work" auf die Arbeitnehmenden und die Unternehmenskultur in Deutschland auswirken.
Die Schwerpunkte liegen auf Betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM), den Auswirkungen von Digitalisierung am Arbeitsplatz, psychischen Belastungen durch Home-Office-Modelle sowie Aspekten der Work-Life-Balance und des Datenschutzes.
Ziel ist es, mithilfe einer systematischen Literaturrecherche die spezifischen Potenziale und gesundheitlichen Risiken für Beschäftigte in modernen, mobilen Arbeitsumgebungen zu identifizieren und zu evaluieren.
Der Autor führt eine systematische Literaturrecherche (Review) durch, wobei durch gezielte Datenbankabfragen, Filterungen und Ausschlusskriterien aus 218 Quellen 18 relevante Studien herausgefiltert wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsdefinition verschiedener Arbeitswelten sowie eine detaillierte Ergebnisanalyse anhand aktueller Studien zu Themen wie Home-Office, digitalem Stress und Mitarbeiterbindung.
Zentrale Begriffe sind Arbeitswelt 4.0, New Work, Home-Office, psychische Belastung, Betriebliches Gesundheitsmanagement und Work-Life-Balance.
Während bei der klassischen Work-Life-Balance eine klare Trennung und ein Gleichgewicht der Lebensbereiche angestrebt wird, beschreibt Work-Life-Blending die zunehmende, oft unfreiwillige Vermischung von Arbeits- und Privatzeit durch ständige digitale Erreichbarkeit.
Die Arbeit verdeutlicht, dass Führungskräften eine entscheidende Rolle zukommt, da viele Mitarbeitende Unterstützung bei der Entgrenzung ihrer Arbeit benötigen und ohne klare Kommunikation ein höheres Risiko für Einsamkeit und Stress besteht.
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