Studienarbeit, 2010
26 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen und Begriffsdefinitionen
2.1 Das St. Galler Management-Konzept
2.1.1 Normatives Management
2.1.2 Strategisches Management
2.1.3 Operatives Management
2.2 Aufgaben und Organisationsstrukturen eines Instituts für Pathologie
2.3 Analyse typischer Planungs- und Managementsysteme in einem Institut für Pathologie
2.4 Die normativen, strategischen und operativen Führungsebenen in einem Institut für Pathologie
3. Klassifikation typischer Planungs- und Managementsysteme eines Instituts für Pathologie anhand des St. Galler Denkmodells
3.1 Umweltsphären eines Instituts für Pathologie
3.2 Anspruchsgruppen eines Instituts für Pathologie
3.3 Interaktionsthemen eines Instituts für Pathologie
3.4 Ordnungsmomente eines Instituts für Pathologie
3.5 Prozesse und Entwicklungsmodi eines Instituts für Pathologie
4. Qualitätsmanagement und integriertes Management in medizinisch-diagnostischen Versorgungseinrichtungen: Notwendigkeit, Möglichkeiten und Grenzen
5. Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht den theoretischen Praxistransfer des St. Galler Management-Modells (SGMM) auf eine medizinisch-diagnostische Versorgungseinrichtung, beispielhaft dargestellt an einem Institut für Pathologie, um die Eignung eines ganzheitlichen Managementansatzes gegenüber bestehenden, meist rein prozessorientierten Systemen zu bewerten.
2.1.1 Normatives Management
Die Ebene des normativen Managements beschreibt die generellen Ziele eines Unternehmens (Prinzipien, Normen, Spielregeln). Die Ziele sind darauf ausgerichtet, die Lebens- und Entwicklungsfähigkeit des Unternehmens zu gewährleisten. Ein zentraler Bezugspunkt stellt dabei die unternehmerische Vision dar. Diese umfasst die ganzheitliche, vorausschauende Vorstellung von Zwecken sowie Wege zur Erreichung dieser Zwecke. Ausgehend von einer Vision wird das normative Management weiter in die Bereiche Unternehmenspolitik (Harmonisierung externer Interessen und interner Ziele), Unternehmensverfassung (zu befolgender Verhaltensrahmen; sogenannter „harter“ Gestaltungsaspekt) und die Unternehmenskultur (sogenannter „weicher“ Gestaltungsaspekt; beeinflusst und unterstützt die Unternehmensverfassung) gegliedert.
1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Relevanz moderner Managementkonzepte im Gesundheitswesen ein und beschreibt den geplanten Praxistransfer des SGMM.
2. Theoretische Grundlagen und Begriffsdefinitionen: Es werden die Kernkonzepte des SGMM sowie die spezifischen Aufgaben und Organisationsstrukturen eines pathologischen Instituts definiert.
3. Klassifikation typischer Planungs- und Managementsysteme eines Instituts für Pathologie anhand des St. Galler Denkmodells: Die Grundkategorien des SGMM werden direkt auf die Abläufe in einem Institut für Pathologie angewendet und analysiert.
4. Qualitätsmanagement und integriertes Management in medizinisch-diagnostischen Versorgungseinrichtungen: Notwendigkeit, Möglichkeiten und Grenzen: Die Arbeit diskutiert den Nutzen und die Grenzen von Qualitätsmanagementsystemen im Vergleich zu einem umfassenden, integrierten Managementansatz.
5. Zusammenfassung: Die Arbeit resümiert, dass ein integrierter Ansatz wie das SGMM trotz der Etablierungsschwierigkeiten notwendige Führungswerkzeuge für eine zukunftsorientierte medizinische Versorgung bietet.
St. Galler Management-Modell, SGMM, Institut für Pathologie, Qualitätsmanagement, QMS, Führungsebenen, normatives Management, strategisches Management, operatives Management, medizinisch-diagnostische Versorgungseinrichtung, Wertschöpfungskette, Prozessorientierung, Unternehmensentwicklung, Gesundheitswesen, Anspruchsgruppen.
Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung des St. Galler Management-Modells (SGMM) auf eine medizinisch-diagnostische Versorgungseinrichtung, speziell ein Institut für Pathologie.
Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung des integrierten Managements, die Analyse von Führungsebenen und der Abgleich mit etablierten Qualitätsmanagementsystemen (QMS).
Das Ziel ist die Untersuchung, ob und wie ein ganzheitlicher, systemischer Managementansatz (SGMM) die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit eines pathologischen Instituts verbessern kann.
Es erfolgt eine theoretische Analyse und ein systematischer Abgleich der SGMM-Elemente (Grundkategorien) mit den Strukturen und Abläufen in einem medizinischen Institut.
Im Hauptteil werden die Kategorien des SGMM – wie Umweltsphären, Anspruchsgruppen und Prozesse – auf die Pathologie übertragen und der Mehrwert gegenüber rein prozessualen QMS-Modellen herausgearbeitet.
Wichtige Begriffe sind SGMM, integriertes Management, Pathologie, Führungsebenen, QMS, Wertschöpfungskette und Gesundheitsmanagement.
In der Pathologie ist das normative Management stärker durch ethisch-moralische Normen (wie den hippokratischen Eid) geprägt und weniger primär auf Gewinnmaximierung ausgerichtet.
Der Autor argumentiert, dass QMS vorwiegend operative Prozesse abdeckt, während für komplexe strategische Herausforderungen und systemische Anpassungen ein breiterer Managementansatz notwendig ist.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

