Bachelorarbeit, 2023
36 Seiten, Note: 3,0
1 Einleitung
1.1 Problemhintergrund
1.2 Zentrale Fragen und Ziele
1.3 Methodische Vorgehensweise und Aufbau
2 Positionierung am globalen Markt
2.1 Positionierung als Teil des STP-Prozesses
2.2 Positionierungsstrategien
2.3 Herausforderungen am globalen Markt
2.3.1 Verbraucher-Zielmarkt und Wettbewerber
3 Konsumkultur als internationaler Positionierungsansatz
3.1 Konsumkultur im internationalen Kontext
3.2 Positionierungsansätze nach Stanford und Steenkamp
4 Zusammenfassung
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, wie Unternehmen ihre internationalen Positionierungsstrategien unter Berücksichtigung der jeweiligen Konsumkulturen anpassen können, um relevante Kundensegmente erfolgreich zu erschließen.
3 Konsumkultur als internationaler Positionierungsansatz
Konsumkultur umfasst die Gesamtheit der Werte, Normen und Praktiken, die mit dem Konsum von Produkten und Dienstleistungen zusammenhängen. Sie gibt Auskunft über die Identität, Zugehörigkeit und soziale Position der Menschen in den unterschiedlichen Regionen. Die Konsumkultur differenziert in jeder Gesellschaft, während manchmal nur kleine Unterscheidungen zu sehen sind, die für die Positionierung wenig bis gar nicht relevant sind, gibt es teilweise starke Differenzen, welche den Erfolg einer Strategie erheblich beeinflussen können. Halten sich Unternehmen nicht an diese kulturellen Gegebenheiten, sinkt ihre Erwünschtheit in der Region, da die Werte und Normen der einzelnen Bevölkerungsgruppen großen Einfluss auf deren Bedürfnisse haben.
Beispielsweise gibt es strenge religiöse Tabus, die in gewissen Ländern nicht gebrochen werden dürfen. Somit wird es für einen Alkoholhersteller schwierig sein, in islamischen Regionen erfolgreich zu wirtschaften, da Alkohol geringe bis gar keine soziale Erwünschtheit hat. Ähnlich ist es mit dem Verkauf von Luxusgütern in armen Ländern. Nur ein Bruchteil der Bewohner hat überhaupt die finanziellen Mittel dazu, höherpreisige Produkte zu erwerben, jedoch stellen sich dem Großteil der Bevölkerung diese Bedürfnisse aufgrund der abgeänderten Wertvorstellungen erst gar nicht. Aus diesem Grund nutzen Unternehmen das Verständnis von Konsumkultur, um ihre Marke effizient zu positionieren und den Anforderungen der jeweiligen Region gerecht zu werden.
1 Einleitung: Diese Einleitung benennt den Problemhintergrund, definiert das Ziel der Arbeit, die zentralen Forschungsfragen sowie die methodische Vorgehensweise der Literaturrecherche.
2 Positionierung am globalen Markt: Hier werden der Begriff der Positionierung, der STP-Prozess, verschiedene Strategien und die spezifischen Herausforderungen im internationalen Marktumfeld detailliert dargelegt.
3 Konsumkultur als internationaler Positionierungsansatz: Dieses Kapitel verknüpft die theoretischen Grundlagen der Positionierung mit kulturellen Aspekten und analysiert, wie Unternehmen Konsumkultur für ihre Strategien nutzen.
4 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bündelt die zentralen Erkenntnisse zu den eingesetzten Positionierungsstrategien und der Nutzung von Konsumkulturen im internationalen Marketing.
Positionierung, Segmentierung, Konsumkultur, Sharing-Economy, Global Consumer Culture Positioning, Local Consumer Culture Positioning, Foreign Consumer Culture Positioning, STP-Prozess, Zielgruppe, Wettbewerbsstrategie, Markenwahrnehmung, Identität, Konsumentenverhalten, Marktbarrieren, PESTEL-Analyse
Die Arbeit befasst sich mit der internationalen Markenpositionierung und der Notwendigkeit, diese an globale sowie lokale Konsumkulturen anzupassen, um auf ausländischen Märkten bestehen zu können.
Zentrale Themen sind der STP-Prozess (Segmentierung, Targeting, Positionierung), verschiedene Positionierungsstrategien, der Einfluss der PESTEL-Faktoren sowie das Konzept der lokalen und globalen Konsumkultur.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie internationale Positionierungsstrategien auf unterschiedliche Konsumkulturen abgestimmt werden können, um das passende Kundensegment erfolgreich zu adressieren.
Bei der Bachelorarbeit handelt es sich um eine fundierte, rein qualitative Literaturrecherche, die auf Quellen aus der Bibliothek der FH Burgenland und ProQuest basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der globalen Marktpositionierung sowie in die Analyse, wie Konsumkultur als strategischer Ansatz für erfolgreiches internationales Marketing genutzt werden kann.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Positionierung, Segmentierung, Konsumkultur, STP-Prozess und die unterschiedlichen Consumer Culture Positioning Ansätze (GCCP, LCCP, FCCP) definiert.
Die PESTEL-Analyse dient dazu, externe Einflüsse (Politik, Ökonomie, Soziales, Technologie, Umwelt, Recht) zu identifizieren, welche die Positionierung einer Marke in verschiedenen Weltregionen maßgeblich beeinflussen können.
Die Sharing Economy wird als marktverändernder Megatrend angeführt, der das Konsumverhalten und damit die Bedürfnisse der Zielgruppen nachhaltig verändert, was eine Anpassung traditioneller Positionierungsstrategien erfordert.
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