Magisterarbeit, 2007
127 Seiten, Note: 2,8
Die Magisterarbeit analysiert den Einfluss des Internationalen Währungsfonds (IWF) auf die Wirtschaftspolitik Argentiniens. Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Rolle des IWF in Argentinien zu untersuchen und die Auswirkungen seiner Politik auf die wirtschaftliche Entwicklung des Landes zu bewerten.
Die Einleitung führt in die Thematik der Magisterarbeit ein und erläutert die Motivation sowie den Aufbau und die Methode der Arbeit. Kapitel 2 beschäftigt sich mit den Theorien der Entwicklungs- und Schwellenländer, wobei verschiedene Theorien und Konzepte zur Erklärung der Besonderheiten dieser Länder vorgestellt werden. Kapitel 3 behandelt den Internationalen Währungsfonds (IWF) und beleuchtet seine Gründung, Aufgaben, Programme und Kritikpunkte. Kapitel 4 analysiert die Entstehung der Entwicklungsdiskrepanzen bis zum Zweiten Weltkrieg und die Entwicklung Argentiniens in diesem Zeitraum. Kapitel 5 befasst sich mit Argentinien im Zweiten Weltkrieg und der Ära Perón. Kapitel 6 untersucht die Wirtschaftspolitik in der Zeit der Militärdiktatur (1976-1983) und die Auswirkungen dieser Politik auf die argentinische Wirtschaft. Kapitel 7 beschreibt das Re-Demokratisierungsprogramm unter Raúl Alfonsín (1983-1989) und die eingeführten Reformversuche. Kapitel 8 analysiert die Erste Regierungsperiode von Carlos Saúl Menem (1989-1995), den Konvertibilitätsplan und die Privatisierungswelle. Kapitel 9 behandelt den Zusammenbruch des argentinischen Wirtschaftssystems während der Amtszeit von Fernando de la Rúa und Eduardo Duhalde. Kapitel 10 beschreibt die Regierungspolitik von Néstor Kirchner.
Die Magisterarbeit befasst sich mit den Themen Entwicklungsländer, Schwellenländer, Internationale Währungsfonds (IWF), Wirtschaftspolitik, Argentinien, Schuldenkrise, Strukturanpassungsprogramme, Importsubstituierende Industrialisierung, Konvertibilitätsplan, Privatisierung, Tequila-Krise, MERCOSUR.
Der IWF übt durch Kreditvergaben und damit verbundene Auflagen (Strukturanpassungsprogramme) massiven Einfluss aus. Dies führt oft zu Spannungen bezüglich notwendiger Einsparungen und Rückzahlungen.
Die Krise war das Resultat langfristiger Auslandsverschuldung, dem Scheitern des Konvertibilitätsplans (1:1-Bindung an den Dollar) und dem darauffolgenden Zusammenbruch des Bankensystems.
Unter Präsident Menem wurde der argentinische Peso fest an den US-Dollar gebunden. Dies stoppte zunächst die Hyperinflation, führte aber langfristig zu mangelnder Wettbewerbsfähigkeit und hoher Verschuldung.
Während Argentinien zeitweise als „Musterschüler“ des IWF galt, führten die harten Sparauflagen später zu sozialem Unmut und einer tiefen Skepsis gegenüber internationalen Finanzinstitutionen.
Der MERCOSUR ist ein wichtiges Integrationsbündnis, das Argentinien helfen soll, durch regionale Kooperation wirtschaftliche Stabilität zu gewinnen und die Abhängigkeit von globalen Akteuren zu verringern.
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