Diplomarbeit, 2002
102 Seiten, Note: 1,6
Diese Arbeit untersucht die gemeinsame Asyl- und Flüchtlingspolitik der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten vor dem Hintergrund der verschiedenen Überlegungen, die bei der politischen Handhabung der Phänomene Flucht und Asyl in den Aufnahmeländern eine wichtige Rolle spielen.
Die Einleitung beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Menschenrechten, staatlicher Souveränität und innerer Sicherheit im Kontext der Asyl- und Flüchtlingspolitik der Europäischen Union. Das Kapitel führt in die Thematik ein und erläutert die Relevanz einer gemeinsamen EU-Asylpolitik.
Kapitel 2 beschäftigt sich mit den Begriffen Migranten, Flüchtlinge und Asylbewerber sowie den globalen Entwicklungen im Bereich der Migration. Zudem wird das Spannungsverhältnis zwischen Menschenrechten, Souveränität und innerer Sicherheit im Zusammenhang mit Flucht und Asyl analysiert.
Kapitel 3 bietet einen Überblick über die Asyl- und Flüchtlingspolitik in ausgewählten EU-Staaten, wie Deutschland, Frankreich, Italien, Schweden und Großbritannien. Dabei werden die Besonderheiten und Unterschiede der nationalen Asylpolitiken hervorgehoben.
Kapitel 4 zeichnet den Weg zur gemeinsamen EU-Asyl- und Flüchtlingspolitik nach, beginnend mit den Anfängen der Kooperation im Asylbereich bis hin zur Umsetzung des Amsterdamer Vertrags. Die Entwicklung der EU-Asylpolitik wird im Detail dargestellt, einschließlich der zentralen Meilensteine und politischen Prozesse.
Kapitel 5 analysiert die unterschiedlichen Positionen von Rat, Parlament und Kommission in Bezug auf die Balance zwischen Menschenrechten und innerer Sicherheit in der Asylpolitik. Darüber hinaus werden die Ursachen für die Dominanz der sicherheitsorientierten Herangehensweise untersucht und die Auswirkungen der gemeinsamen EU-Asylpolitik auf die Situation von Flüchtlingen in Europa beleuchtet.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Asyl- und Flüchtlingspolitik, Menschenrechte, staatliche Souveränität, innere Sicherheit, Europäische Union, Integration, Migration, Gemeinschaftspolitik, Harmonisierung, Vergemeinschaftung, Restriktivität, Sicherheit, Flüchtlingsschutz.
Durch die Verträge von Maastricht und Amsterdam fand eine Europäisierung statt, wodurch die Kompetenz von der rein nationalen auf die Gemeinschaftsebene verlagert wurde.
Es besteht ein Konflikt zwischen der Wahrung von Menschenrechten und Flüchtlingsschutz einerseits sowie staatlicher Souveränität und innerer Sicherheit andererseits.
Kritiker bemängeln den Fokus auf Grenzsicherung, die Abweisung von Verantwortung an Drittstaaten und die Intensivierung von Abschiebungen zulasten des individuellen Asylrechts.
Diese Treffen setzten die Leitlinien für den Aufbau eines "Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts" und trieben die Harmonisierung der Asylsysteme voran.
Während der Rat oft sicherheitspolitische Interessen der Staaten vertritt, betonen das Parlament und die Kommission häufiger die menschenrechtlichen Standards.
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