Diplomarbeit, 2009
100 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung
1.3. Aufbau der Arbeit
2. Mega Events
2.1. Definition
2.2. Entwicklung von Sport-Mega-Events
2.3. Effekte von Sport-Mega-Events
2.3.1. Ökonomische Aspekte
2.3.2. Infrastrukturelle Aspekte
2.3.3. Image Aspekte
3. Südafrika
3.1. Bevölkerung, Klima und Landschaft
3.2. Wirtschaft
3.3. Tourismus
3.4. Transportinfrastruktur
3.5. Probleme des Landes
3.5.1. Homelands und Townships
3.5.2. AIDS
3.5.3. Kriminalität
3.6. Sport
3.6.1.Die Geschichte des Fußballs in Südafrika
4. Die FIFA Fußball Weltmeisterschaft 2010™
4.1. Die FIFA
4.2. Die Entstehung der Fussball-WM
4.3. Vergabe der Fussball-WM Ausrichtung
4.4. Institutioneller Rahmen der Ausrichtung
4.5. Infrastruktur
4.5.1. Stadien
4.5.1.1. Durban
4.5.1.2. Johannesburg
4.5.1.3. Kapstadt
4.5.1.4. Bloemfontein / Mangaung
4.5.1.5. Port Elizabeth / Nelson Mandela Bay
4.5.1.6. Nelspruit
4.5.1.7. Polokwane
4.5.1.8. Rustenburg
4.5.1.9. Pretoria / Tshwane
4.5.2. Telekommunikation
4.5.3. Transport
4.5.3.1. Flughäfen
4.5.3.2. Straßen
4.5.3.3. Eisenbahn
4.5.3.4. Öffentlicher Verkehr in den Städten
4.5.4. Beherbergung
4.5.5. Sicherheit
4.5.6. Medizinische Versorgung
4.6. Organisation
4.6.1. FIFA Organisationskommitee
4.6.2. Lokales Organisationskomitee
4.6.3. Finanzierung
4.6.3.1. Investitionen in die Spielorte
4.6.3.2. Entwicklungsinvestitionen
4.6.3.3. Nicht infrastrukturelle Ausgaben
4.6.3.3.1. Sport und Erholung
4.6.3.3.2. Kunst und Kultur
4.6.3.3.3. Gesundheit
4.6.3.3.4. Schutz und Sicherheit
4.6.3.3.5. Telekommunikation
4.6.4. Ticketing
4.6.5. Public Viewing
4.7. Vermarktung der Fussball-WM
4.7.1. Marketing Partner
4.7.2. Marketing
4.7.2.1. Offizielles Emblem
4.7.2.2. Offizielles Maskottchen
4.7.2.3. Offizielles Poster
4.7.2.4. Offizielle Kampagne
4.7.2.5. Trophy Tour
5. Effekte der Fussball-WM 2010 auf Südafrika
5.1. Wirtschaft
5.1.1. Chance
5.1.2. Risiko
5.2. Infrastruktur
5.2.1. Chance
5.2.2. Risiko
5.3. Image
5.3.1. Chance
5.3.2. Risiko
6. Ausblick
6.1. Stand der Vorbereitungen
6.2. Aussichten auf Erfolg
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010 auf das Gastgeberland Südafrika. Im Fokus steht dabei die Analyse der potenziellen Chancen und Risiken, die eine solche Sportgroßveranstaltung in den Bereichen Wirtschaft, Infrastruktur und Image für die Nation mit sich bringt.
2.1. Definition
Als Events bezeichnet man Veranstaltungen, die sich v.a. durch den Veranstaltungsort an eine spezielle Zielgruppe richten, im Vorfeld geplant werden und zeitlich begrenzt sind.
Die Spezialisierung „Mega-Event“ bezieht sich auf einen sehr großen Rahmen mit internationalem Charakter. Die Zielgruppe besteht dementsprechend aus vorwiegend geographisch gemischtem Publikum. Der Austragungsort spielt hier eine geringere Rolle, da der Event unabhängig von nationalen Werten und Normen ausgerichtet wird. Der Schwerpunkt liegt eher auf der Identifikation mit internationalen Systemen. Mega-Events werden überall auf der Welt auf gleiche Art und Weise ausgeführt. Die Fussball-WM findet jedoch im Gegensatz zu anderen Mega-Events an verschiedenen Standorten statt und wird von der gesamten Nation ausgerichtet, da die Spielorte im ganzen Land verteilt sind und somit auch Reiseverkehr stattfindet.
Zwei bedeutende Merkmale kennzeichnen Mega-Events: sie bergen signifikante Effekte für die austragende Stadt, Region oder Nation – v.a. für die Tourismusbranche - und sie ziehen eine beachtliche Medienberichterstattung mit sich. Somit besitzen diese besonderen Veranstaltungen die Fähigkeit, Werbebotschaften über das Fernsehen oder andere Kommunikationsmittel an ein Milliardenpublikum heranzutragen.
1. Einleitung: Einführung in die Problematik und Zielsetzung der Arbeit, die die Chancen und Risiken der WM 2010 für Südafrika beleuchtet.
2. Mega Events: Theoretische Auseinandersetzung mit der Definition, Entwicklung und den ökonomischen, infrastrukturellen sowie imagebezogenen Effekten von Sport-Mega-Events.
3. Südafrika: Umfassende Analyse der demografischen, wirtschaftlichen und sozialen Situation des Gastgeberlandes sowie der Geschichte des Fußballs vor Ort.
4. Die FIFA Fußball Weltmeisterschaft 2010™: Detaillierte Betrachtung der organisatorischen Aspekte, der Infrastrukturprojekte, des Ticketing-Systems und der Vermarktungsstrategien.
5. Effekte der Fussball-WM 2010 auf Südafrika: Prognose und Bewertung der ökonomischen, infrastrukturellen und imageorientierten Chancen und Risiken für die südafrikanische Gesellschaft.
6. Ausblick: Kritische Einschätzung des aktuellen Standes der Vorbereitungen und der langfristigen Erfolgsaussichten für die Entwicklung des Landes.
Fußball-Weltmeisterschaft, Südafrika, Mega-Events, FIFA, Infrastruktur, Wirtschaft, Tourismus, Kriminalität, Image, Sportgroßveranstaltung, Organisation, Stadienbau, Sozio-ökonomische Effekte, Entwicklungsplanung, Vermarktung.
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen, die die Ausrichtung der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010 für das Gastgeberland Südafrika mit sich bringt.
Die zentralen Felder umfassen die ökonomischen Potenziale, den infrastrukturellen Ausbau, die Verbesserung des nationalen Images sowie die damit verbundenen Risiken wie Kriminalität und soziale Probleme.
Ziel ist es, die Effekte eines solchen Sport-Mega-Events herauszuarbeiten und auf die spezifische Situation in Südafrika anzuwenden, um eine wissenschaftlich fundierte Prognose zu treffen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Auswertung aktueller Daten, Studien und Internetquellen, um eine Prognose über die Entwicklungen nach der WM zu erstellen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Mega-Events, eine Bestandsaufnahme zu Südafrika, eine detaillierte Erläuterung der FIFA-Organisation und Infrastruktur sowie eine Prognose der wirtschaftlichen und sozialen Effekte.
Zu den prägenden Begriffen gehören Fußball-Weltmeisterschaft, Südafrika, Infrastruktur, ökonomische Chancen, Kriminalität und internationale Wahrnehmung.
Die Arbeit schließt mit der Einschätzung, dass die WM zwar eine große Chance für Modernisierung bietet, der erhoffte Erfolg jedoch von der Überwindung struktureller Probleme wie Armut und Kriminalität abhängt.
Die FIFA setzt als Veranstalter strenge Standards für Infrastruktur und Stadien, deren Erfüllung Südafrika durch umfangreiche Investitionen und Regierungsbeihilfen sicherstellen muss.
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