Bachelorarbeit, 2021
71 Seiten, Note: 1,1
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Gesundheit und Gesundheitsförderung
3.1.1 Gesundheit
3.1.2 Gesundheitsförderung
3.1.3 Prävention
3.1.4 Gesundheitsförderung und Prävention im Vergleich
3.2 Der Setting-Ansatz
3.3 Das Setting Schule: Handlungsansätze und -empfehlungen für gesundheitsfördernde und präventive Maßnahmen
3.4 Die Situation von Kindern und Jugendlichen im Schulalter
3.4.1 Prävalenz und Inzidenz zum Krankheitsbild Übergewicht und Adipositas
3.4.2 Bewegungsverhalten
3.4.3 Ernährungsverhalten
3.4.4 Mediennutzung
3.4.5 Soziale Lage
3.5 Qualitätssicherung in der Gesundheitsförderung
3.5.1 Public Health Action Cycle (Gesundheitspolitischer Aktionszyklus)
3.5.2 Good/Best Practice-Ansatz
3.5.3 Projektarbeit im Setting Schule
3.5.4 Qualitätsmanagement und -kriterien
4 METHODIK
4.1 Fragestellung
4.2 Ein- und Ausschlusskriterien der Modellprojekte
4.3 Datenerhebung
4.4 Auswahl der Modellprojekte
5 ERGEBNISSE
5.1 Darstellung der Ergebnisse
5.2 Bewertung der Qualität der Modellprojekte
6 DISKUSSION
7 ZUSAMMENFASSUNG
Das Ziel dieser Bachelor-Thesis ist es, Interventionsmöglichkeiten zur Gesundheitsförderung im Setting Schule mit speziellem Fokus auf das Handlungsfeld Ernährung aufzuzeigen. Die Arbeit analysiert hierfür systematisch verschiedene Modellprojekte, um wirkungsvolle Maßnahmen abzuleiten, die eine langfristige Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen unterstützen können.
3.1.1 Gesundheit
Die Frage, was Gesundheit ist, haben sich Autoren und Institutionen gestellt. Neben der Entwicklung von Modellen (z. B. das biomedizinische oder salutogenetische Modell) der Gesundheit und Gesundheitsförderung, wurde versucht, eine passende Definition zu finden. Doch für den Begriff Gesundheit gibt es keine einheitliche Begriffsabgrenzung, da die subjektive Wahrnehmung einen großen Einfluss hat.
Die Zeit des Zweiten Weltkrieges veranlasste ein Umdenken hinsichtlich der Gesundheit bei den Menschen. Am 22.07.1946 veröffentlichte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ihr Gründungsdokument. Darin wird Gesundheit wie folgt definiert: „Ein Zustand des vollständigen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheiten oder Behinderung“ (WHO, 1946; zitiert nach Dür, 2011, S. 13). Diese zu stark an einem Idealbild orientierte Gesundheitsdefinition brachte allerdings keine Wirkung auf die Gesundheitspolitik mit sich (Dür, 2011, S. 13). Die zunehmende Erkenntnis des Zusammenspiels der körperlichen, sozialen und psychischen Prozesse veranlasste die WHO im Jahr 1984 zu einer Anpassung ihrer Gesundheitsdefinition:
Gesundheit ist das Ausmaß, in dem Einzelne oder Gruppen in der Lage sind, einerseits ihre Wünsche und Hoffnungen zu verwirklichen und ihre Bedürfnisse zu befriedigen, andererseits aber auch ihre Umwelt meistern oder verändern können. In diesem Sinn ist Gesundheit als ein wesentlicher Bestandteil des alltäglichen Lebens zu verstehen und nicht als vorrangiges Lebensziel. Gesundheit ist ein positives Konzept, das die Bedeutung sozialer und individueller Ressourcen der Menschen ebenso betont wie deren körperliche Leistungsfähigkeit. (WHO, 1984; zitiert nach Dür, 2011, S. 14–15)
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Die Einleitung beleuchtet die grundlegende Bedeutung von Gesundheit für den Lebensstil und die Entwicklung im Kindesalter sowie die gesetzliche Verpflichtung der Schule zur Gesundheitsförderung.
2 ZIELSETZUNG: Dieses Kapitel definiert das Ziel der Arbeit, erfolgreiche Ernährungs-Interventionen im Setting Schule durch eine Literaturanalyse von Modellprojekten zu identifizieren.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Es werden zentrale theoretische Begriffe wie Gesundheit, Gesundheitsförderung, Prävention und der Setting-Ansatz fundiert definiert und voneinander abgegrenzt.
4 METHODIK: Hier wird der systematische Ansatz der Literaturecherche basierend auf der PICO-Methode sowie die Auswahlkriterien für die zu untersuchenden Modellprojekte dargelegt.
5 ERGEBNISSE: In diesem Teil werden die ausgewählten Modellprojekte detailliert dargestellt und ihre Qualität hinsichtlich etablierter Kriterien bewertet.
6 DISKUSSION: Die Diskussion reflektiert die Ergebnisse der Literaturanalyse und setzt die Erkenntnisse der Modellprojekte in den größeren Kontext der Gesundheitsförderung.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Die Arbeit schließt mit einer knappen Zusammenfassung der zentralen Forschungserkenntnisse ab.
Gesundheitsförderung, Prävention, Setting Schule, Ernährung, Ernährungsbildung, Good Practice-Ansatz, Public Health Action Cycle, Modellprojekte, Kinder, Jugendliche, Adipositas, Bewegungsverhalten, Qualitätssicherung, Setting-Ansatz, gesundheitliche Chancengleichheit.
Die Arbeit untersucht, wie Gesundheitsförderung im Lebensumfeld Schule erfolgreich umgesetzt werden kann, insbesondere mit Fokus auf die Ernährungssituation von Kindern und Jugendlichen.
Die Arbeit analysiert die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Bewegung, Medienkonsum und sozialem Status sowie deren Einfluss auf die Entstehung von Übergewicht und Adipositas bei Schulkindern.
Das Hauptziel ist es, wirkungsvolle Interventionsmaßnahmen zur Gesundheitsförderung im Setting Schule zu identifizieren und Handlungsempfehlungen aus einer qualitativen Analyse von Modellprojekten abzuleiten.
Die Autorin nutzt eine systematische Literaturrecherche, die auf der PICO-Methode basiert, um geeignete Modellprojekte in Projekt-Datenbanken auszuwählen und diese anhand von Good Practice-Kriterien zu bewerten.
Der Hauptteil umfasst den aktuellen Wissensstand zu Gesundheitsdefinitionen, den Setting-Ansatz, eine umfangreiche Analyse der Lebenssituation von Kindern sowie die detaillierte Vorstellung und Bewertung von acht ausgewählten Modellprojekten zur Ernährungsförderung.
Die zentralen Schlagworte sind Gesundheitsförderung, Setting Schule, Ernährung, Prävention und Qualitätskriterien.
Die Einbindung von Partnern wie Krankenkassen oder spezialisierten Vereinen stellt nicht nur die Finanzierung sicher, sondern garantiert auch eine fachliche Begleitung, die essenziell für die Nachhaltigkeit der Projekte im Schulalltag ist.
Die Literatur belegt deutlich, dass Kinder aus sozial benachteiligten Familien anfälliger für Übergewicht sind und einen selteneren Zugang zu vollwertiger Ernährung sowie Sportangeboten haben, was spezifische präventive Maßnahmen erforderlich macht.
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