Diplomarbeit, 2010
146 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Aufgabenstellung
1.2 Definitionen
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Der demographische Wandel
2.1 Der demographische Wandel in Deutschland und die Gründe
2.2 Der demographische Wandel als Problemauslöser
2.3 Lösungsansätze zum Abmildern des demographischen Wandels
2.4 Der demographische Wandel und seine Auswirkungen auf das Marketing für die Generation 50+
2.4.1 Kaufkraft der Generation 50+
2.4.2 Änderung des Konsumverhaltens der Generation 50+
2.4.3 Ansprache der Generation 50+
2.4.5 Spezielle Produkte für die Generation 50+
2.4.6 Marktsegmentierung
3. Methodische Umsetzung der Befragung und Struktur des Teilnehmerkreises
3.1 Der Fragebogen
3.1.1 Entwicklung des Fragebogens
3.1.2 Die Fragebogengestaltung
3.1.3 Verwendete Frageformen
3.1.4 Testphase
3.1.5 Dimensionen und Gliederung des Fragebogens
3.1.6 Die Online-Befragung
3.1.6.1 Repräsentativität von Online-Befragungen
3.1.6.2 Objektivität der Befragung
3.1.6.3 Validität der Befragung
3.1.6.4 Reliabilität der Befragung
3.1.7 Durchführung der Befragung
3.2 Beteiligung und soziodemographische Daten der befragten Personen
3.2.1 Altersstruktur der befragten Personen
3.2.2 Geschlechtsverteilung der befragten Personen
3.2.3 Familienstand der befragten Personen
3.2.4 Wohnsituation der befragten Personen
3.2.5 Ausgeübte Tätigkeiten der befragten Personen
3.2.6 Nettoeinkommen der befragten Personen
3.2.7 Schulbildung der befragten Personen
3.2.8 Religion der befragten Personen
4. Auswertung der Antworten
4.1 Faktorenanalyse
4.2 Ergebnisse der Faktorenanalyse
4.3 Beschränkung des Teilnehmerkreises
5. Hypothesen
5.1 Traditionelle Werte
5.2 Aufgeschlossen für Neues
5.3 Partnerschaft und Freunde
5.4 Ehrgeiz und Macht
5.5 Soziales Engagement
5.6 Kontakt zwischen Jung und Alt
5.7 Ältere als Vorbild
5.8 Sexualität
6. Die Ergebnisse der Umfrage
6.1 Überprüfung von Hypothese 1: Traditionelle Werte
6.1.1 Die Älteren aus Sicht der Jüngeren
6.1.2 Selbsteinstufung der Jüngeren
6.1.3 Vergleich der Top-Werte von Jung und Alt
6.1.4 Vergleich von Hypothese und Ergebnis
6.2 Überprüfung von Hypothese 2: Aufgeschlossen für Neues
6.2.1 Die Älteren aus Sicht der Jüngeren
6.2.2 Selbsteinstufung der Jüngeren
6.2.3 Vergleich der Top-Werte von Jung und Alt
6.2.4 Vergleich von Hypothese und Ergebnis
6.3 Überprüfung von Hypothese 3: Freunde und Partnerschaft
6.3.1 Die Älteren aus Sicht der Jüngeren
6.3.2 Selbsteinstufung der Jüngeren
6.3.3 Vergleich der Top-Werte von Jung und Alt
6.3.4 Vergleich von Hypothese und Ergebnis
6.4 Überprüfung von Hypothese 4: Ehrgeiz und Macht
6.4.1 Die Älteren aus Sicht der Jüngeren
6.4.2 Selbsteinstufung der Jüngeren
6.4.3 Vergleich der Top-Werte von Jung und Alt
6.4.4 Vergleich von Hypothese und Ergebnis
6.5 Überprüfung von Hypothese 5: Soziales Engagement
6.5.1 Die Älteren aus Sicht der Jüngeren
6.5.2 Selbsteinstufung der Jüngeren
6.5.3 Vergleich der Top-Werte von Jung und Alt
6.5.4 Vergleich von Hypothese und Ergebnis
6.6 Überprüfung von Hypothese 6: Kontakt zwischen Jung und Alt
6.6.1 Darstellung der Umfrageergebnisse
6.6.2 Vergleich von Hypothese und Ergebnis
6.7 Überprüfung von Hypothese 7: Ältere als Vorbild
6.7.1 Darstellung der Umfrageergebnisse
6.7.2 Vergleich von Hypothese und Ergebnis
6.8 Überprüfung von Hypothese 8: Sexualität
6.8.1 Darstellung der Ergebnisse
6.8.2 Vergleich von Hypothese und Ergebnis
6.9 Weitere Ergebnisse der Befragung
6.9.1 Vergleich alter Chef vs. junger Chef
6.9.1 Kreativität von Jung und Alt
7. Schlussbetrachtung
Ziel dieser Arbeit ist es, die Einstellungen und Vorstellungen der jüngeren Generation (18-30 Jahre) gegenüber der Generation 50+ (bzw. Menschen ab 65 Jahren) zu erforschen und zu analysieren, ob diese durch den demographischen Wandel beeinflusst werden.
2.4.2 Änderung des Konsumverhaltens der Generation 50+
Mit steigendem Alter der Konsumenten steigt auch ihr Anspruch. Für die Konsumenten ab 50 Jahren haben der Service und die Qualität eines Produktes einen hohen Stellenwert. Der Kauf von hochpreisigen Artikeln und Markenprodukten steht im Vordergrund. Da die Konsumenten bereits über jahrelange Konsumerfahrung verfügen, lassen sie sich nicht durch Hochglanzwerbung beeinflussen. Sie sind interessiert an konkreten Produktinformationen.
Zu den Branchen, die vom demographischen Wandel und dem älter werdenden Konsumenten profitieren werden zählen unter anderem Dienstleistung & Service, Konsum- und Luxusgüter, Lifestyle, Geld- und Finanzdienstleistungen, Nahrung & Genuss und Gesundheit.
Mit zunehmendem Alter baut der Mensch körperlich immer weiter ab, die Motorik und die Sinneswahrnehmungen wie Hören, Sehen, Riechen, Schmecken verschlechtern sich. Dies ist für die Werbetreibenden in zweierlei Hinsicht relevant. Zum einen ist es durch die schlechtere Gedächtnisleistung der Älteren notwendig, diese gezielt und wirkungsvoll anzusprechen, so dass die Informationen aufgenommen werden. Zum anderen muss bei der Konzeption und Herstellung der Produkte auf die besonderen Bedürfnisse der älteren Konsumenten eingegangen werden.
Damit sich jüngere Menschen in die körperliche Situation der Älteren hineinversetzen können, wurde vor einigen Jahren der so genannte Age Explorer entwickelt. Ein Anzug, mit dem das Alter simuliert wird. Durch das Tragen des Anzugs fühlt sich der Träger so, als wäre er bereits 70 Jahre alt. Die Gelenke sind schwer, die Sehkraft und das Gehör sind eingeschränkt und das Gefühl in den Händen ist vermindert. Mit Hilfe des Anzugs können Produktdesign, Packungs- und Ladengestaltung, Werbung oder Verkaufsgespräche speziell auf die ältere Zielgruppe zugeschnitten werden, da sich jüngere Produktverantwortliche besser in die älteren Konsumenten hineinversetzen können.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, erläutert die Aufgabenstellung und stellt den Aufbau der Arbeit vor.
2. Der demographische Wandel: In diesem Kapitel werden die Hintergründe und Ursachen des demographischen Wandels in Deutschland sowie dessen Folgen für das Rentensystem und das Marketing für die Generation 50+ beschrieben.
3. Methodische Umsetzung der Befragung und Struktur des Teilnehmerkreises: Dieser Abschnitt beschreibt die methodische Vorgehensweise der Online-Befragung und analysiert die soziodemographische Zusammensetzung der befragten Personen.
4. Auswertung der Antworten: Hier wird der Prozess der Datenbereinigung und der explorativen Faktorenanalyse erläutert, um die Ergebnisse zu strukturieren.
5. Hypothesen: In diesem Kapitel werden auf Basis der Literaturrecherche Hypothesen zu verschiedenen Themenbereichen aufgestellt, die anschließend überprüft werden.
6. Die Ergebnisse der Umfrage: Dieser Hauptteil präsentiert die Ergebnisse der Umfrage für jeden der Faktoren und führt einen Vergleich der Selbsteinstufung der Jüngeren mit ihrem Fremdbild der älteren Generation durch.
7. Schlussbetrachtung: Das Abschlusskapitel fasst die ermittelten Ergebnisse zusammen und gibt einen kurzen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Generationenverhältnisses.
Generation 50+, Demographischer Wandel, Jüngere Generation, Online-Befragung, Werte, Partnerschaft, Konsumverhalten, Faktorenanalyse, Alter, Vorbild, Sexualität, Tradition, Marketing, Marktsegmentierung, Soziales Engagement
Die Arbeit untersucht die Vorstellungen und Einstellungen der jüngeren Generation (18 bis 30 Jahre) gegenüber der älteren Generation (Menschen ab 65 Jahren).
Die Untersuchung deckt ein breites Spektrum ab, darunter traditionelle Werte, Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem, Partnerschaft und Freunde, Ehrgeiz, Macht, soziales Engagement, den Kontakt zwischen Jung und Alt sowie das Bild von Älteren als Vorbilder und deren Sexualität.
Das primäre Ziel ist es, herauszufinden, wie die jüngere Generation über die Älteren denkt und ob diese Denkweise bereits durch den demographischen Wandel beeinflusst wird.
Der Autor führt eine quantitative, explorative Online-Befragung durch, deren Daten mittels einer explorativen Faktorenanalyse (in SPSS) strukturiert und anschließend deskriptiv ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Überprüfung der aufgestellten Hypothesen zu den identifizierten Faktoren. Dabei werden die Selbsteinschätzung der jungen Befragten mit deren Fremdbild der älteren Generation mittels Grafiken und Tabellen gegenübergestellt.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Generation 50+, demographischer Wandel, Einstellungen, Werte, Vorurteile, Online-Befragung und Faktorenanalyse charakterisieren.
Die Studie zeigt eine große Diskrepanz: Während sich die Jüngeren selbst für sehr aufgeschlossen halten, schätzen sie die ältere Generation als deutlich weniger innovationsfreudig und aufgeschlossen gegenüber Veränderungen ein.
Entgegen der Hypothese, dass Jüngere dem skeptisch gegenüberstehen, bewertet eine Mehrheit der Befragten (69%) Sexualität im Alter als etwas Positives oder Normales.
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