Fachbuch, 2010
61 Seiten
1. Raymonde de Laroche. Die erste Pilotin der Welt
2. Frauen in der Luftfahrt
Dieses Werk dokumentiert das Leben von Raymonde de Laroche, der weltweit ersten Frau mit einem Pilotenschein, und ordnet ihre Pionierleistungen in einen breiteren historischen Kontext der Frauengeschichte in der Luftfahrt ein. Die Arbeit beleuchtet ihren Weg von der Schauspielerin zur Flugpionierin und erstellt zudem eine umfassende Chronologie bedeutender weiblicher Errungenschaften in der Aviatik und Raumfahrt vom 18. Jahrhundert bis zur Moderne.
Raymonde de Laroche. Die erste Pilotin der Welt
Als die erste Frau der Welt, die einen Pilotenschein machte, ging die französische Porträtmalerin, Bildhauerin, Sängerin und Schauspielerin Raymonde de Laroche (1884–1919), eigentlich Elise Roche, in die Annalen der Luftfahrtsgeschichte ein. Außerdem gebührt ihr die Ehre, die erste Frau gewesen zu sein, die einen Alleinflug mit einem Flugzeug unternahm. 2003 wählte man sie zu einer der 100 wichtigsten Frauen in der Luftfahrt.
Elise Roche kam vermutlich am 22. August 1884 als Tochter eines Klempners in Paris zur Welt. Als Geburtsjahr liest man auch 1882 oder 1886. Obwohl sie nicht adelig war, wählte sie als junge Schauspielerin das vornehmer klingende Pseudonym „Baronin Raymonde de Laroche“. Dieser Künstlername eignete sich nach ihrer Meinung besser für die Bühne.
In Büchern, Zeitschriften, Zeitungen und im Internet findet man auch die Schreibweisen Raymonde de la Roche, Raymonde Delaroche, Elise Deroche und Elise Delaroche. Sie selbst unterschrieb als Raymonde de Laroche. So lautet auch ihr Name auf ihrem 1910 ausgestellten Pilotenschein.
Raymonde de Laroche trat als Sängerin und Schauspielerin in Varietés auf, schuf Gemälde und Plastiken und stieg wagemutig mit Fesselballons in die Luft. Wenn sie sich in Paris aufhielt, trug sie gern Pelze und Hüte mit Straußenfedern.
Bei einem Dinner von Raymonde de Laroche mit dem wenige Jahre älteren Piloten Charles Voisin (1882–1912) machte dieser ihr 1909 das freundliche Angebot, ihr das Fliegen in einer seiner einsitzigen Maschinen beizubringen. Die sportliche und unternehmungslustige Schauspielerin ging auf diesen Vorschlag ein. Charles Voisin hatte 1907 zusammen mit seinem älteren Bruder, dem Flugpionier Gabriel Voisin (1880–1973), in Boulogne-Billancourt an der Seine bei Mourmelon eine Flugzeugfabrik errichtet. In diesem Werk wurden im Laufe der Zeit insgesamt mehr als 10.000 Flugzeuge hergestellt.
Raymonde de Laroche. Die erste Pilotin der Welt: Diese Kapitel beleuchten den Werdegang der ersten Pilotin, ihre Anfänge in der Flugschule Voisin, ihre Pionierflüge sowie ihr tragisches Ende als Testpilotin.
Frauen in der Luftfahrt: Dieser Teil bietet eine detaillierte chronologische Auflistung bedeutender Meilensteine, die Frauen von der Ballonfahrt im 18. Jahrhundert bis zur modernen Raumfahrt erreicht haben.
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Das Buch beschäftigt sich mit dem Leben und Wirken von Raymonde de Laroche, der weltweit ersten Frau, die einen Pilotenschein erwarb, und bietet zudem einen historischen Abriss weiblicher Erfolge in der Luft- und Raumfahrt.
Die zentralen Themen sind die Biografie von Raymonde de Laroche, die Anfänge der Flugausbildung für Frauen, die historische Entwicklung technischer Höchstleistungen durch Frauen und die Überwindung gesellschaftlicher Hindernisse in der Fliegerei.
Das Ziel ist die Dokumentation einer historischen Pionierleistung und die Bewahrung des Andenkens an Frauen, die in der männerdominierten Frühzeit der Fliegerei neue Maßstäbe setzten.
Der Autor stützt sich auf historische Dokumente, Fotografien und Literaturquellen, um ein faktengestütztes Porträt der ersten Pilotin und eine chronologische Dokumentation der Luftfahrtgeschichte zu erstellen.
Der Hauptteil behandelt den Einstieg von Raymonde de Laroche in das Fliegen, ihre Ausbildung bei Charles Voisin, die kontroversen Berichte über ihren Erstflug sowie eine umfangreiche Liste weiterer historischer Erfolge von Frauen in der Luft.
Zu den prägenden Begriffen gehören: Luftfahrtpioniere, Pilotenschein, Weltrekorde, Flugausbildung und Geschichte der Frau in der Technik.
Da sie als Schauspielerin ein Pseudonym wählte und sich in einer Zeit bewegte, in der schriftliche Aufzeichnungen teils uneinheitlich waren, finden sich in verschiedenen Quellen unterschiedliche Angaben zu ihrem Namen und ihrem Geburtsjahr.
Die Flugschule unter Charles Voisin war der Ort, an dem sie ihr praktisches Training erhielt und schließlich den Pilotenschein erwarb, was ihr den Weg in die Annalen der Luftfahrtgeschichte ebnete.
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