Diplomarbeit, 2008
96 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Thematische Abgrenzung
1.4 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Theoretische Grundlagen aus dem Bereich Softwareentwicklung
2.1.1 Software
2.1.2 Softwareentwicklung
2.2 Theoretische Grundlagen aus dem Bereich Risikomanagement
2.2.1 Risiko
2.2.2 Risikomanagement
2.3 Theoretische Grundlagen aus dem Bereich Qualitätssicherung
2.3.1 Qualität
2.3.2 Qualitätssicherung
2.4 Theoretische Grundlagen aus dem Bereich Projektmanagement (Ablaufplanung)
2.5 Projekt
2.6 Vorgehensmodell
2.7 Projektmanagement (Ablaufplanung)
3 Bestimmung und Beschreibung von Bewertungskriterien für ein effektives Risikomanagement
3.1 Effektivitätsdefinition
3.2 Ausgesuchte Bewertungskriterien
3.2.1 Adressierung der Top10-Risiken
3.2.2 Prozesseinbettung
3.2.3 Explizite Risikoorientierung
3.2.4 Zielorientierung
3.2.5 Stakeholderorientierung
3.2.6 Berücksichtigung situativer Faktoren
4 Ansätze aus dem Umfeld der Softwareentwicklung
4.1 Ansätze aus dem Bereich Risikomanagement
4.1.1 Das Software Risk Management-Rahmenwerk des SEI
4.1.1.1 TBRI – Taxonomy-Based Risk Identification
4.1.1.2 CRM – Continuous Risk Management
4.1.1.3 TRM – Team Risk Management
4.1.1.4 Bewertung
4.1.2 Das Riskit-Modell
4.1.2.1 Der Riskit Risikomanagementprozess
4.1.2.2 Der Riskit Analysis Graph
4.1.2.3 Die Risikit-Pareto-Ranking-Technik
4.1.2.4 Bewertung
4.2 Ansätze aus dem Bereich Qualitätssicherung
4.2.1 FTA – Fehlerbaumanalyse
4.2.1.1 Methodenbeschreibung
4.2.1.2 Bewertung
4.2.2 FMEA – Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse
4.2.2.1 Methodenbeschreibung
4.2.2.2 Bewertung
4.2.3 COQUALMO – Konstruktives Qualitätsmodell
4.2.3.1 Methodenbeschreibung
4.2.3.2 Bewertung
4.2.4 RBT – Risikobasiertes Testen
4.2.4.1 Methodenbeschreibung
4.2.4.2 Bewertung
4.3 Ansätze aus dem Bereich Projektmanagement (Ablaufplanung)
4.3.1 Das Spiralmodell
4.3.1.1 Methodenbeschreibung
4.3.1.2 Bewertung
4.3.2 Das SAIV-Prozessmodell
4.3.2.1 Methodenbeschreibung
4.3.2.2 Bewertung
4.4 Zusammenfassende Betrachtung der Bewertungsergebnisse
5 Gestaltungsempfehlungen
5.1 Für die Berücksichtigung situativer Faktoren
5.2 Für die Berücksichtigung zielorientierter Aspekte
5.3 Für die Berücksichtigung stakeholderorientierter Aspekte
5.4 Für eine risikoorientierte Softwareentwicklung
6 Zusammenfassung und Ausblick
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Systematisierung und Bewertung bestehender Konzepte und Methoden des Risikomanagements im Kontext der Softwareentwicklung, um Gestaltungsempfehlungen für eine situative, ziel-, risiko- und stakeholderorientierte Projektdurchführung abzuleiten und bestehende Forschungslücken zu schließen.
4.1.2.2 Der Riskit Analysis Graph
Ein weiteres Highlight von Riskit ist der Riskit Analysis Graph. Eine graphische Modellformalisierungstechnik im Prozessschritt der Risikoanalyse, womit risikobezogene Informationen auf systematische Weise dargestellt werden können. So können mit Hilfe des Riskit Analysis Graph identifizierte Risiken, die vorab bewertet, gefiltert und geclustert wurden, in ihre Risikoelemente zerlegt und zu Risikoszenarien gebildet werden. Im Risk Analysis Graph werden 6 Risikoelemente unterschieden:
1. risk faktor: Charakteristiken der Projektsituation, die einen negativen Einfluss auf risk events haben (Risikoquellen), z.B. unstabile Anforderungen (vgl. Kap. 2.3)
2. risk event: Ereignisse, die Bedrohungen für das Projekt darstellen, z.B. Änderung einer Hauptanforderung
3. risk outcome: Projektsituation, das nach einem risk event und vor korrektiven Risikosteuerungsmaßnahmen entsteht, z.B. extra benötigter Arbeitseinsatz
4. risk reaction: Mögliche Risikosteuerungsmaßnahmen, um dem risk event und dem resultierenden risk outcome zu entgegnen, z.B. Treffen mit dem Kunden
5. risk effect: Auswirkungen des risk event, nach risk reaction, auf bestimmte Projektziele, z.B. Zeitplan wird um 2 Monate verzögert, Kosten explodieren
6. utility loss: Wahrgenommener Schaden eines Stakeholders, entsprechend seiner Nutzenfunktion, z.B. bei der Geschäftsführung oder beim Personal
1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die aktuelle Problematik hoher Fehlerraten und mangelnden Risikomanagements in der Softwareentwicklung sowie die Zielsetzung und Vorgehensweise der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Vermittlung des notwendigen Basiswissens und der relevanten Begrifflichkeiten aus den Bereichen Softwareentwicklung, Risikomanagement, Qualitätssicherung und Projektmanagement.
3 Bestimmung und Beschreibung von Bewertungskriterien für ein effektives Risikomanagement: Definition von Effektivität und Herleitung der sechs zentralen Bewertungskriterien zur Beurteilung der in der Arbeit untersuchten Methoden.
4 Ansätze aus dem Umfeld der Softwareentwicklung: Detaillierte Beschreibung und Bewertung verschiedener Risikomanagement-, Qualitätssicherungs- und Projektmanagement-Ansätze anhand der zuvor definierten Kriterien.
5 Gestaltungsempfehlungen: Ableitung konkreter Empfehlungen in Form von Hypothesen für eine verbesserte Berücksichtigung situativer, ziel- und stakeholderorientierter Aspekte in der Softwareentwicklung.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Fazit der gewonnenen Erkenntnisse und Aufzeigen von weiterem Forschungsbedarf für die Optimierung des Risikomanagements in Softwareprojekten.
Risikomanagement, Softwareentwicklung, Projektmanagement, Qualitätssicherung, Software Engineering Institute, Riskit-Modell, Risikoanalyse, Bewertung, Stakeholderorientierung, Zielorientierung, Situative Faktoren, Spiralmodell, Risikobasiertes Testen, Fehlerbaumanalyse, FMEA
Die Arbeit untersucht das Risikomanagement in der Softwareentwicklung, um durch eine systematische Bewertung bestehender Ansätze die Effektivität von Projekten zu steigern.
Die Arbeit verknüpft Ansätze aus dem Risikomanagement, der Qualitätssicherung und dem Projektmanagement mit einem Fokus auf die Softwareentwicklung.
Ziel ist es, Methoden für ein effektives Risikomanagement zu systematisieren und Gestaltungsempfehlungen für situative, ziel- und stakeholderorientierte Aspekte in der Praxis abzuleiten.
Es wurden zunächst Effektivitätskriterien auf Basis von Organisationstheorien und empirischen Studien aufgestellt, um die ausgewählten Methoden anschließend detailliert zu bewerten.
Der Hauptteil analysiert spezifische Frameworks wie das SEI-Modell, Riskit, FTA, FMEA, COQUALMO, RBT, das Spiralmodell und das SAIV-Prozessmodell hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit.
Zentrale Begriffe sind Risikomanagement, Softwareentwicklung, Risikoorientierung, Bewertungskriterien und Gestaltungsempfehlungen.
Das Riskit-Modell wird als umfassender Ansatz hervorgehoben, der auf klaren Prinzipien basiert und Stakeholderinteressen sowie Nutzenfunktionen gezielt einbindet.
Sie dient als Werkzeug, um durch die Verknüpfung von Restfehlerraten und Nutzenfunktionen eine fundierte Entscheidungsgrundlage für Qualitätssicherungsmaßnahmen zu schaffen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

