Masterarbeit, 2009
110 Seiten, Note: 2.3
1 EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG UND ZIELSETZUNG
1.2 VORGEHENSWEISE
2 GRUNDLAGEN FÜR EINE VERBRIEFUNG VON GEISTIGEM EIGENTUM ALS ANSATZ ZUR UNTERNEHMENSFINANZIERUNG
2.1 ARTEN DES GEISTIGEN EIGENTUMS UND DEREN UMSETZBARKEIT IN DER GESTÜTZTEN VERBRIEFUNGSTRANSAKTION
2.1.1 Patent
2.1.1.1 Patentschutz
2.1.1.2 Fähigkeit zur Generierung des Cash-flows und der Vermögenswertbewertung
2.1.2 Marken
2.1.2.1 Markenschutz
2.1.2.2 Fähigkeit zur Generierung des Cash-flows und der Vermögenswertbewertung
2.1.3 Urheberrecht
2.1.3.1 Urheberschutz
2.1.3.2 Fähigkeit zur Generierung des Cash-flows und der Vermögenswertbewertung
2.1.4 Andere Arten des geistigen Eigentums
2.2 WIRTSCHAFTLICHES GEWICHT DES GEISTIGEN EIGENTUMS
3 ZWECK UND VERBREITUNG DES GEISTIGEN EIGENTUMS IN DER VERBRIEFUNGSEBENE
4 DIE AUSWIRKUNG DER GEISTIGEN EIGENTUMSVERBRIEFUNG FÜR DAS UNTERNEHMEN
4.1. Welche Arten von Unternehmen können von der Verbriefung des geistigen Eigentums profitieren
4.1.1 Vorteile und Hindernisse der Verbriefung von geistigem Eigentum
4.2 MARKTÜBERSICHT
5 ANSÄTZE ZUR VERBRIEFUNGSSTRUKTUR VON GEISTIGEM EIGENTUM IM KONTEXT DER UNTERNEHMENSFINANZIERUNG - STRUKTUR DES GEISTIGEN EIGENTUMS
5.1 DIREKTE GEISTIGE EIGENTUMSVERBRIEFUNG
5.1.1 True Sale Struktur
5.1.2 Sale-and-Lease-Back Struktur
5.2 INDIREKTE GEISTIGE EIGENTUMSVERBRIEFUNG
5.2.1 Basic Royalties Struktur
5.2.2 Secured Loan Struktur
5.3 SERVICE
5.4 CREDIT ENHANCEMENT
5.4.1 Einleitende Bemerkungen
5.4.2 Interne Credit Enhancement Instrumente
5.4.3 Externe Credit Enhancement Instrumente
6 CASE STUDY
7 ZUKUNFTSAUSSICHTEN
8 FAZIT
Die vorliegende Arbeit untersucht die Verbriefung von geistigem Eigentum als innovatives Finanzierungsinstrument für Unternehmen, die über werthaltige immaterielle Vermögenswerte verfügen, jedoch Schwierigkeiten beim Zugang zum traditionellen Kapitalmarkt haben. Es wird analysiert, wie diese Rechte zur Generierung von Liquidität genutzt werden können, um die Eigenkapitalbasis zu stärken und alternative Finanzierungskonditionen zu erschließen.
2.1.1.2 Fähigkeit zur Generierung des Cash-flows und der Vermögenswertbewertung
Um ausreichend nachhaltige Cash-flow zu generieren, sind Patente sehr gut geeignet. Besonders für die Patente in Märkten mit hohen Wachstumsraten, wie der Arzneimittelindustrie oder der Mikroelektronik ist dies der Fall. Um Cash-flow zu generieren, müssen Erfinder ihre Patente in ein Produkt oder in eine Anwendung verwandeln, welche direkt an den Endverbraucher verteilt oder aus anderen Unternehmen lizenziert werden können.
Allerdings besteht vor allem in schnell wachsenden und abwechslungsreichen Märkten die Gefahr, dass die Erfindung schnell veraltet. So kann z. B. ein Medikament, welches sich sehr gut verkaufen lässt, schon ein Jahr später leicht veraltet sein. Mögliche Gegenmaßnahmen sind eine starke Markenpolitik und die Behandlung und Verwertung von alternativen Verwendungen.
Für Verbriefungszwecke ist der Patentlizenzmarkt überaus vielversprechend. Beispielsweise liegt in der pharmazeutischen Industrie das Volumen der Zahlungen von Lizenzgebühren bei etwa 7-10 Mrd. USD. Folglich erhöhte sich weltweit die Patenttätigkeit im Rahmen der WIPO und PCT zwischen 2006 und 2008 durchschnittlich um 9,3%, besonders aufgrund der zunehmenden Anmeldungen von Bewerbern aus China, der Republik Korea und den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Gesamtzahl der Anmeldungen auf der ganzen Welt lag im Jahr 2008 schätzungsweise bei 1,64 Millionen, das ist ein Anstieg um 2,4% im Vergleich zu Vorjahr.
1 EINLEITUNG: Einführung in die Relevanz von geistigem Eigentum als wertvolles Kapital und Diskussion der Problemstellung der Finanzierung in Deutschland.
2 GRUNDLAGEN FÜR EINE VERBRIEFUNG VON GEISTIGEM EIGENTUM ALS ANSATZ ZUR UNTERNEHMENSFINANZIERUNG: Detaillierte Betrachtung der Arten von geistigem Eigentum (Patente, Marken, Urheberrecht) und deren rechtliche sowie ökonomische Voraussetzungen für eine Verbriefung.
3 ZWECK UND VERBREITUNG DES GEISTIGEN EIGENTUMS IN DER VERBRIEFUNGSEBENE: Erläuterung der Rolle von SPVs und Rating-Agenturen bei der Definition und Durchführung von Verbriefungstransaktionen.
4 DIE AUSWIRKUNG DER GEISTIGEN EIGENTUMSVERBRIEFUNG FÜR DAS UNTERNEHMEN: Analyse der potenziellen Vorteile, wie bessere Finanzierungskonditionen, sowie der Hindernisse und Risiken für Unternehmen.
5 ANSÄTZE ZUR VERBRIEFUNGSSTRUKTUR VON GEISTIGEM EIGENTUM IM KONTEXT DER UNTERNEHMENSFINANZIERUNG - STRUKTUR DES GEISTIGEN EIGENTUMS: Untersuchung der verschiedenen Transaktionsstrukturen (Direkt/Indirekt) und Mechanismen zur Kreditverbesserung.
6 CASE STUDY: Praktische Analyse der BioPharma Royalty Trust Transaktion der Yale University.
7 ZUKUNFTSAUSSICHTEN: Kritische Einschätzung der Entwicklungsmöglichkeiten des Marktes für geistige Eigentumsverbriefungen.
8 FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Potenziale und Herausforderungen des Finanzierungsinstruments sowie Ausblick auf zukünftige Forschungsbedarfe.
Geistiges Eigentum, Verbriefung, Unternehmensfinanzierung, IP Securitization, Patente, Marken, Urheberrecht, Cash-flow, Special Purpose Vehicle, Rating, Credit Enhancement, Lizenzgebühren, Kapitalmarkt, Risikomanagement, Immaterielle Vermögenswerte
Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Herausforderungen, geistiges Eigentum – wie Patente, Marken oder Urheberrechte – als Sicherheit für die Unternehmensfinanzierung durch Verbriefung zu nutzen.
Die Arbeit behandelt die Kategorisierung von geistigem Eigentum, die strukturellen Voraussetzungen für dessen Verbriefung, die Rolle von Rating-Agenturen sowie die Vor- und Nachteile dieses Finanzierungsinstruments für Unternehmen.
Das Hauptziel besteht darin, die Verbriefung von geistigem Eigentum als alternatives Finanzierungsmodell im Prozess der Unternehmensfinanzierung darzustellen und zu analysieren.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung empirischer Daten und praktischer Fallbeispiele (wie der BioPharma Royalty Trust Transaktion), um das Marktgeschehen zu bewerten.
Der Hauptteil analysiert spezifische Verbriefungsstrukturen (direkt/indirekt), die Anforderungen an die Vermögenswerte sowie Mechanismen zur Kreditverbesserung, um die Bonität der Transaktionen zu erhöhen.
Kernbegriffe sind geistiges Eigentum, IP Securitization, Verbriefung, Cash-flow, Unternehmensfinanzierung und Risikomanagement.
Die Komplexität ergibt sich aus der Schwierigkeit der Wertermittlung der immateriellen Güter, der Notwendigkeit des gesetzlichen Schutzes sowie der Abhängigkeit der Einnahmen von marktspezifischen Risiken.
Sie illustriert, wie Forschungseinrichtungen durch die Verbriefung zukünftiger Lizenzgebühren aus Patenten frühzeitig Liquidität generieren können, um neue Projekte zu finanzieren, während die Patente selbst im Besitz der Universität verbleiben.
Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Bewertung des Vermögenswertpools und dessen Risikoprofils, da sie die Bonität der Transaktion losgelöst vom allgemeinen Unternehmensrating bestimmen.
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