Magisterarbeit, 2009
112 Seiten, Note: 1,3
Die Arbeit zielt darauf ab, Sozialplanung als ein komplexes soziales System zu analysieren, das von verschiedenen Akteuren und Einflüssen geprägt ist. Sie untersucht die Interaktionen und Kopplungen von Sozialplanung mit anderen Funktionssystemen wie Politik, Recht, Wirtschaft, Wissenschaft, soziale Hilfe und dem Bewusstsein.
Die Einleitung führt in das Thema Sozialplanung ein und stellt die Fragestellung der Arbeit vor. Anschließend wird die Systemtheorie nach Niklas Luhmann vorgestellt, die als theoretisches Fundament für die Analyse von Sozialplanung dient. Es folgt eine Betrachtung der Sozialplanung als soziales System, die verschiedenen Planungsprozesse und Verfahren untersucht. Die Kapitel 4 bis 11 analysieren die strukturellen Kopplungen von Sozialplanung zu den Funktionssystemen Politik, Recht, Wirtschaft, Wissenschaft, soziale Hilfe und Bewusstsein. Das Kapitel 12 untersucht das soziale System Sozialplanung aus unterschiedlichen Perspektiven und beleuchtet die Rolle der Methoden der sozialen Arbeit und den Einfluss des sozialen Wandels.
Die Arbeit fokussiert auf die Bereiche Sozialplanung, Systemtheorie, Soziales System, Funktionssysteme, strukturelle Kopplung, Politik, Recht, Wirtschaft, Wissenschaft, soziale Hilfe, Bewusstsein, Moral, sozialer Wandel und Methoden der sozialen Arbeit.
Sozialplanung wird als ein komplexes soziales System betrachtet, das durch Interaktionen und strukturelle Kopplungen mit anderen Funktionssystemen der Gesellschaft (wie Politik und Recht) operiert.
Luhmanns Theorie der sozialen Systeme dient als Grundlage für die funktionale Methode, um die "Wie-Frage" der Planung und die Gestaltung von Sinnwelten zu untersuchen.
Es bezeichnet die wechselseitige Beeinflussung von Sozialplanung und anderen Systemen wie der Wirtschaft (Knappheitsparadox), dem Recht (gesetzliche Bestimmungen) oder der Wissenschaft (Sozialberichterstattung).
Moral wirkt oft als normative Konnotation und prägt die Kultur der Professionalität innerhalb des planenden Systems.
Sie nutzt quantitative und qualitative Erhebungen der Wissenschaft, um Daten für Planungsprozesse bereitzustellen und sozialen Wandel reflektierbar zu machen.
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