Examensarbeit, 2008
92 Seiten, Note: 2,0
1 EINLEITUNG
2 DAS MEDIUM FILM
3 GRÜNDE FÜR DEN EINSATZ VON SPIELFILMEN IM SPANISCHUNTERRICHT
4 LERNZIELE DER ARBEIT MIT SPIELFILMEN
5 INTERKULTURELLES LERNEN MIT FILM
5.1 Interkulturelles Lernen
5.2 Entstehung interkultureller Lernsituationen durch Filme
6 METHODEN DES EINSATZES VON FILMEN IM SPANISCHUNTERRICHT
6.1 Allgemeine methodische Hinweise zum Einsatz von Filmen
6.2 Aufgaben vor dem Sehen
6.3 Aufgaben während des Sehens
6.4 Aufgaben nach dem Sehen
7 DER FILM „AGUA CON SAL“
7.1 Allgemeine Informationen zum Film
7.2 Inhalt des Films
7.3 Eignung des Films für den Unterricht
7.4 Themenbereiche des Films
7.4.1 Immigration in Spanien
7.4.2 Die kubanische Santería
7.4.3 Frauenschicksale
7.5 Der Einsatz von „Agua con sal“ im Spanischunterricht
7.5.1 Aufgaben vor dem Sehen von „Agua con sal“
7.5.2 Aufgaben während des Sehens von „Agua con sal“
7.5.3 Aufgaben nach dem Sehen von „Agua con sal“
7.6 Interkulturelles Lernen mit „Agua con sal“
8 ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Arbeit untersucht den pädagogischen Nutzen von Spielfilmen im Spanischunterricht, mit einem besonderen Fokus auf die Förderung interkultureller Kompetenz. Die zentrale Forschungsfrage adressiert dabei, wie Filme als authentisches Medium zur Simulation interkultureller Lernsituationen eingesetzt werden können und welche didaktischen Methoden den Erwerb interkulturellen Verstehens im Unterricht am effektivsten unterstützen.
1 Einleitung
Lo que más me interesaba era algo que la guionista me decía: Vamos a hacer una historia donde bajamos de casa, a mano derecha está la historia.
Pedro Pérez-Rosado (Regisseur von „Agua con sal“)
Diese Worte verdeutlichen den engen Zusammenhang zwischen der Realität und der Handlung des Films „Agua con sal“. Der Film bietet einen Einblick in die gesellschaftliche Wirklichkeit Spaniens, was im Spanischunterricht zum Zweck einer interkulturellen Lernsituation genutzt werden kann.
Häufig werden Videos im Fremdsprachenunterricht kurz vor den Ferien oder zum Vergleich mit einer literarischen Vorlage eingesetzt. Darüber hinaus können sich durch den Einsatz von Videofilmen allerdings zahlreiche weitere Lernmöglichkeiten ergeben, beispielsweise im Zusammenhang mit interkulturellem Lernen, wie oben bereits erwähnt. Im Vordergrund sollte dabei das aktive Sehverhalten der Schüler stehen, welches durch gezielte Aufgaben bewirkt werden kann.
1 EINLEITUNG: Die Einleitung begründet das Interesse an der Arbeit mit Spielfilmen im Spanischunterricht und formuliert das Ziel, Methoden zur Förderung interkulturellen Lernens anhand des Films „Agua con sal“ aufzuzeigen.
2 DAS MEDIUM FILM: Dieses Kapitel erläutert die Besonderheiten des Films als Informations- und Kommunikationsträger und hebt die Bedeutung filmsprachlicher Mittel wie Kameraeinstellungen und Akustik für die didaktische Nutzung hervor.
3 GRÜNDE FÜR DEN EINSATZ VON SPIELFILMEN IM SPANISCHUNTERRICHT: Hier werden die Argumente für den Filmeinsatz dargelegt, insbesondere der schülerorientierte Charakter des Mediums und die Möglichkeiten zur Förderung der Medienerziehung sowie des Sprachverstehens.
4 LERNZIELE DER ARBEIT MIT SPIELFILMEN: Das Kapitel definiert Lernziele, wobei neben der Schulung des Hörsehverstehens und der Erweiterung des Wortschatzes besonders die Medienkompetenz und das kommunikative Handeln im Vordergrund stehen.
5 INTERKULTURELLES LERNEN MIT FILM: Hier wird das Konzept der interkulturellen Kompetenz theoretisch fundiert und die Rolle des Films als authentisches Kulturprodukt für den Perspektivenwechsel beleuchtet.
6 METHODEN DES EINSATZES VON FILMEN IM SPANISCHUNTERRICHT: Es werden konkrete methodische Vorgehensweisen für die drei Phasen (vor, während und nach dem Sehen) vorgestellt, um ein aktives Sehverhalten sicherzustellen.
7 DER FILM „AGUA CON SAL“: Dieses Hauptkapitel wendet die zuvor entwickelten Theorien auf den Film „Agua con sal“ an, analysiert dessen inhaltliche Eignung und thematisiert Immigration, Santería und Frauenschicksale.
8 ZUSAMMENFASSUNG: Das abschließende Kapitel resümiert die theoretischen Überlegungen und die praktische Anwendbarkeit der vorgestellten Methoden zur Förderung des interkulturellen Lernens.
Spanischunterricht, Spielfilm, Interkulturelles Lernen, Interkulturelle Kompetenz, Sehverstehen, Hörsehverstehen, Didaktik, Medienkompetenz, Immigration, Santería, Geschlechterrollen, Perspektivenwechsel, Filmanalyse, Agua con sal, Fremdsprachenunterricht
Die Arbeit beschäftigt sich mit den didaktischen Möglichkeiten, Filme gezielt im Spanischunterricht einzusetzen, um neben sprachlichen Fertigkeiten vor allem interkulturelle Lernprozesse anzustoßen.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Film-Didaktik, die Vermittlung interkultureller Kompetenz und die inhaltliche Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen wie Immigration und Religion.
Das Hauptziel besteht darin, den Nutzen von Filmen für die interkulturelle Bildung deutlich zu machen und praxisnahe Methoden aufzuzeigen, wie Schüler durch gezielte Aufgabenstellungen zu einem aktiven und reflektierten Umgang mit dem Medium geführt werden können.
Es handelt sich um eine fachdidaktische Arbeit, die auf einer theoretischen Aufarbeitung des Medieneinsatzes sowie der Entwicklung eines konkreten Unterrichtsmodells auf Basis des Films „Agua con sal“ basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begründung zum Einsatz von Filmen, eine Darstellung interkultureller Lernziele und eine umfangreiche methodische Anleitung zur didaktischen Bearbeitung des Films „Agua con sal“.
Neben Begriffen wie Spanischunterricht, Filmanalyse und interkulturelle Kompetenz sind insbesondere das Sehverstehen und der Perspektivenwechsel zentrale Aspekte dieser Arbeit.
Der Film eignet sich besonders gut, da er komplexe gesellschaftliche Themen wie Immigration, die afrokubanische Religion Santería und die soziale Stellung der Frau authentisch darstellt und somit vielfältige Anlässe zum interkulturellen Vergleich bietet.
Die Santería dient als kulturspezifisches Beispiel, anhand dessen Schüler ihre eigene kulturelle Perspektive mit fremden Riten vergleichen und dadurch ein tieferes Verständnis für religiöse Phänomene und deren Funktion entwickeln können.
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