Masterarbeit, 2020
86 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
1.4 Forschungsfragen
2 Grundlagen der Thematik
2.1 Die Historische Entwicklung von ERP-Systemen
2.2 Das ERP-System in Detail
2.3 Datenspeicher und Speichervolumen
2.4 Nutzungsmodelle von ERP-Systemen
2.5 Datensicherung im Umgang mit ERP-Lösungen
2.6 Trends und Erweiterungen des ERP-Gebrauchs
3 Konzeptphase zur Vorbereitung auf die Implementation
3.1 Kosten eines ERP-Systems
3.2 Einführungsmethoden nach Hierarchieaufbau
3.3 Risiken und Risikomanagement im Projektverlauf
3.4 Einführungskonzeption und Methodik des Vorgehens
4 Analyse der Prozesse
4.1 Kerngeschäftsprozesse und ihre Zusammenhänge
4.2 Beispielprozess eines Vertriebsmitarbeiters in der extern rekrutierten Kundendisposition
4.3 Weitere Anwendungsbeispiele eines ERP-Systems als Optimierungsmaßnahme
4.4 Beschwerdemanagement Kundenkommunikation und Social Media
4.5 Erwartete Optimierung durch ein ERP-System
5 Prozessoptimierung durch das Six-Sigma-Model
5.1 Change Management durch das 3-Phasen-Modell
5.2 Freeze-Model
6 Bewertung der Möglichkeiten eines ERP-Systems
6.1 Vor- und Nachteile der Systemlösung
6.2 Zukunftsaussichten und Trends
7 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bei der Implementierung von ERP-Systemen in bestehende Unternehmensstrukturen, mit dem Ziel, konkrete Handlungsempfehlungen für eine prozessorientierte Einführung und Optimierung zu formulieren.
3.1 Kosten eines ERP-Systems
Eine Implementation einer neuen Systematik in die Unternehmensstruktur ist nicht nur zeitintensiv, sondern erfordert auch einen gewissen finanziellen Faktor, den es zu beachten gilt. Im Laufe der Konzeptphase muss man sich vor allem über den Kostenumfang, welchen solch ein System verursachen kann, Gedanken machen. Kurzfristige, wie auch langfristige Ausgaben sind bei der Implementation nicht zu verachten und treten bereits vor der eigentlichen Wahl für ein System auf.
Die ersten Kosten für solch ein Projekt beziehen sich immer auf das Personal, welches sich um die Analyse und die Auswahl eines geeigneten Herstellers kümmert. Deshalb droht die Nichterfüllung des normalen Arbeitspensums durch eben diese Mitarbeiter, wodurch Projekte, oder auch laufende Geschäfte stagnieren, oder gar ausfallen können.
Generell hat man auch die Möglichkeit sich eines externen Berater zu bedienen, welcher die Analyse und Auswahl vorantreibt, allerdings sind diese sehr kostspielig und die Wahrscheinlichkeit der richtigen Wahl geringer, da die internen Mitarbeiter sich viel besser mit den Prozessen, oder auch den Bedürfnissen des Unternehmens an ein ERP-System auskennen. Man muss sich also genau im Klaren sein, ob man Zeit, oder Qualität entbehren kann und will.
Ein weiterer erheblicher Kostenfaktor ist natürlich das System an sich. Hierbei werden laufende Gebühren für die Nutzung fällig. Auch eine spätere Nachjustierung und Anpassung einzelner Programmoptionen kommt anschließend hinzu.
1 Einleitung: Beschreibt die durch Digitalisierung geprägte Notwendigkeit von ERP-Systemen zur Prozessoptimierung und Wettbewerbsfähigkeit.
2 Grundlagen der Thematik: Erläutert die Entstehungsgeschichte, Funktionalität, sowie verschiedene Nutzungs- und Datensicherungsmodelle moderner ERP-Lösungen.
3 Konzeptphase zur Vorbereitung auf die Implementation: Behandelt die Kostenkalkulation, Einführungsmethodiken und das notwendige Risikomanagement vor Projektbeginn.
4 Analyse der Prozesse: Analysiert Kerngeschäftsprozesse und zeigt praktische Anwendungsbeispiele für die Optimierung durch Enterprise-Resource-Planning auf.
5 Prozessoptimierung durch das Six-Sigma-Model: Detailliert die methodische Prozessverbesserung mittels des Six-Sigma-Modells sowie begleitende Change-Management-Ansätze.
6 Bewertung der Möglichkeiten eines ERP-Systems: Evaluierung der Vor- und Nachteile sowie ein Ausblick auf zukünftige Technologietrends wie KI.
7 Fazit: Zusammenfassende Handlungsempfehlung, die das ERP-System als wesentlichen Grundstein für die langfristige Unternehmensentwicklung validiert.
ERP-System, Enterprise-Resource-Planning, Prozessoptimierung, Implementation, Change-Management, Risikomanagement, Geschäftsprozesse, Six-Sigma, Digitalisierung, Softwareauswahl, Datenmanagement, Cloud-Lösungen, Unternehmensplanung, Wertschöpfung, Effizienzsteigerung
Die Arbeit befasst sich grundlegend mit der Konzeption sowie der effizienten Einführung von ERP-Systemen zur Optimierung von Geschäftsprozessen in Unternehmen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Auswahl und Implementierung von Systemlösungen, der prozessanalytischen Vorbereitung, dem Risikokontrollmanagement und dem organisationalen Change-Management.
Das Hauptziel ist die Identifikation von Faktoren, die eine ERP-Implementierung positiv beeinflussen, um daraus fundierte Handlungsempfehlungen für Unternehmen abzuleiten.
Es erfolgt eine qualitative Auswertung aktueller Fachliteratur und Studien unter Anwendung prozessorientierter Modelle, wie dem Six-Sigma-Zyklus und dem 3-Phasen-Modell zur Veränderung.
Der Hauptteil gliedert sich in die Konzeptphase, die Prozessanalyse, die technische Umsetzung sowie die Bewertung von Chancen und Risiken bei der Einführung der Software.
Die Arbeit ist geprägt durch Schlagworte wie Prozessoptimierung, Risikomanagement, Change-Management, Implementierung und Effizienzsteigerung.
Da eine ERP-Einführung mit hohen Investitionen verbunden ist, hilft das gezielte Management von Risiken, potenzielle Fehlerquellen bereits im Vorfeld zu identifizieren und den finanziellen Erfolg abzusichern.
Der Mensch ist ein kritischer Erfolgsfaktor; Akzeptanz und Kompetenz der Mitarbeiter müssen durch Change-Management und Schulungen gefördert werden, da technologische Lösungen ohne menschliche Unterstützung nicht effizient funktionieren.
Während "Top-down" die Ziele von der Führung vorgegeben systematisch nach unten implementiert, geht der "Bottom-up"-Ansatz von den Anforderungen der tieferen Hierarchieebenen aus, was oft zu einer höheren Akzeptanz und Qualität führt.
Es basiert auf Lewins Modell und beschreibt die Sicherung der neu implementierten, optimierten Prozesse, um den Ertrag langfristig in der Unternehmensorganisation zu verankern.
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