Bachelorarbeit, 2024
74 Seiten, Note: 1,2
1 Einleitung
1.1 Problembeschreibung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Generation Z
2.1 Definition Generation
2.2 Charakteristika der Gen Z
2.2.1 Technologisches Verständnis
2.2.2 Nachhaltiges Verantwortungsbewusstsein
2.3 Digitales Kaufverhalten
3 Nachhaltiger Konsum
3.1 Entstehung nachhaltiger Entwicklungen
3.2 Einflussfaktoren
3.2.1 Individuelle und kognitive Einflussfaktoren
3.2.2 Finanzielle und externe Einflussfaktoren
3.2.3 Soziale/ kulturelle Einflussfaktoren
4 Textil- und Bekleidungsindustrie
4.1 Textiler Kreislauf
4.2 Fast Fashion vs. Slow Fashion
4.3 Modekaufverhalten
5 Empirische Untersuchung
5.1 Herleitung der Hypothesen und Operationalisierung
5.2 Fragebogengestaltung und Ablauf
6 Forschungsergebnisse und Diskussion
6.1 Beschreibung der Stichprobe
6.2 Forschungsergebnisse
6.2.1 Modekaufverhalten der Stichprobe
6.2.2 Einstellung und Bewusstsein zur Nachhaltigkeit
6.2.3 Nachhaltiger Bekleidungskonsum
6.2.4 Digitales Konsum- und Kaufverhalten
6.3 Überprüfung der Hypothesen
6.4 Limitation der Arbeit
7 Fazit und Ausblick
Diese Arbeit untersucht das Paradoxon, dass die Generation Z zwar ein ausgeprägtes Bewusstsein für Nachhaltigkeit aufweist, dieses jedoch nicht konsistent in ihr tatsächliches Kaufverhalten bei Bekleidung umsetzt. Ziel ist es, die Barrieren für nachhaltigen Modekonsum zu identifizieren und den Einfluss digitaler Kanäle sowie sozialer Medien auf diesen Entscheidungsprozess zu verstehen, um Handlungsempfehlungen für nachhaltige Modemarken abzuleiten.
1.1 Problembeschreibung und Zielsetzung
Obwohl das nachhaltige Konsumentenverhalten ein bereits erforschtes Feld und der Trend zum nachhaltigen Konsum unbestreitbar ist, zeigt sich, dass die ethischen Bedenken der Generation Z nicht im Kaufverhalten umgesetzt werden. Ein Phänomen, das sich auch in der nachhaltigen Modebranche beobachten lässt. Insbesondere die Generation Z befindet sich dabei in einem Spannungsfeld zwischen dem Wunsch, nachhaltig zu handeln, und dem Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Selbstwertgefühl (Vgl. Wessel, 2022; Zalando SE, 2021, S.5ff).
Diese Studie zielt darauf ab, die vorherrschende Diskrepanz zwischen Einstellung und Verhalten, auch bekannt als „Attitude-Behavior-Gap“, zu verstehen und Barrieren zu erforschen, die Verbraucher daran hindern, nachhaltige Mode zu kaufen (Vgl. Zalando SE, 2021, S.5).
Im Rahmen dieser Arbeit sollen die folgenden Fragestellungen beantwortet werden:
Forschungsfrage: Die Generation Z zeichnet sich durch ein verstärktes Nachhaltigkeitsempfinden aus – Wieso kommt dieses beim Kleidungskauf nicht zum Tragen?
Teilfrage 1: Welche Faktoren hindern die Generation Z am Kauf nachhaltiger Mode?
Teilfrage 2: Welchen Einfluss haben soziale Medien auf das Kaufverhalten der Generation Z?
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Fast-Fashion-Problematik ein, stellt die Forschungsfrage und erläutert das Ziel der Arbeit, das sogenannte Attitude-Behavior-Gap der Generation Z zu untersuchen.
2 Generation Z: Hier werden Definition, Merkmale und das digitale Kaufverhalten dieser Altersgruppe beschrieben, um den technologischen und wertorientierten Hintergrund zu verstehen.
3 Nachhaltiger Konsum: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des nachhaltigen Konsums sowie die individuellen, finanziellen und sozialen Einflussfaktoren, die das Verhalten prägen.
4 Textil- und Bekleidungsindustrie: Hier werden die Strukturen des Textilmarktes, die negativen ökologischen Folgen der Branche sowie der Gegensatz zwischen Fast Fashion und Slow Fashion beleuchtet.
5 Empirische Untersuchung: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen, die Herleitung der Hypothesen sowie die Gestaltung und Durchführung der Online-Umfrage als Datengrundlage.
6 Forschungsergebnisse und Diskussion: Hier werden die erhobenen Daten präsentiert, die demografische Struktur der Stichprobe analysiert, die Hypothesen überprüft und die Resultate kritisch diskutiert.
7 Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und leitet Handlungsempfehlungen für die Modebranche ab, um die Lücke zwischen Nachhaltigkeitsbewusstsein und Kaufentscheidung zu schließen.
Generation Z, Nachhaltiger Konsum, Fast Fashion, Slow Fashion, Bekleidungsindustrie, Attitude-Behavior-Gap, digitales Kaufverhalten, soziale Medien, Influencer, Kaufentscheidungen, Nachhaltigkeitsempfinden, Konsumverhalten, empirische Untersuchung, Modewirtschaft, Umweltschutz.
Die Arbeit untersucht den Widerspruch zwischen dem hohen Nachhaltigkeitsbewusstsein der Generation Z und ihrem tatsächlichen Kaufverhalten in der Modebranche.
Die zentralen Themen umfassen die Charakteristik der Generation Z, die theoretischen Grundlagen nachhaltigen Konsums, die ökologischen Auswirkungen der Bekleidungsindustrie sowie den Einfluss digitaler Netzwerke auf das Kaufverhalten.
Ziel ist es zu ergründen, warum trotz eines theoretisch vorhandenen Nachhaltigkeitsinteresses bei der Generation Z beim Kleidungskauf oft auf konventionelle, ökologisch problematische Produkte zurückgegriffen wird.
Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurde ein quantitativer wissenschaftlicher Ansatz gewählt, basierend auf einer Online-Umfrage mit einer Stichprobe von 175 verwertbaren Datensätzen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Themen Generation Z, nachhaltiger Konsum und Textilindustrie, gefolgt von einer empirischen Untersuchung und Diskussion der daraus resultierenden Ergebnisse.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Generation Z, Fast Fashion, nachhaltiger Konsum, Attitude-Behavior-Gap und digitaler Konsum charakterisiert.
Die Untersuchung zeigt, dass soziale Medien eine tragende Rolle bei der Inspiration für den Modestil spielen und maßgeblich als Kaufanreize fungieren, wobei Influencer als wichtige Meinungsführer wirken.
Laut den Ergebnissen stellen vor allem der Preis, der zeitliche Aufwand bei der Suche nach Alternativen sowie eine eingeschränkte Verfügbarkeit die größten Hemmnisse für einen nachhaltigeren Modekonsum dar.
Ja, die Studie bestätigt, dass das positive Nachhaltigkeitsbewusstsein der Generation Z zwar vorhanden ist, aber bei Kaufentscheidungen hinter Faktoren wie modischem Aussehen, Qualität und Preis zurücktritt.
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