Bachelorarbeit, 2022
83 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
2. 1 Onboarding
2. 2 Arbeitgeberattraktivität
2. 3 Bewerbungsabsicht
2. 4 Das fünf Faktoren Modell (Big Five)
2.4.1 Beschreibung Extraversion
2.4.2 Beschreibung Offenheit
2. 5 Aktueller Forschungsstand, Fragestellung und Hypothesen
3. Methodik
3. 1 Beschreibung des Untersuchungsdesigns
3. 2 Forschungsmethodik
3. 3 Beschreibung der Erhebungsinstrumente
3.3.1 Aufbau des Fragebogens
3.3.2 Beschreibung und Operationalisierung der unabhängigen Variablen
3.3.3 Beschreibung und Operationalisierung der Moderatorvariablen
3.3.4 Beschreibung und Operationalisierung der abhängigen Variablen
3. 4 Beschreibung der Durchführung
3. 5 Geplante Stichprobe
4. Ergebnisse
4. 1 Deskriptive Statistik
4. 2 Inferenzstatistik
4.2.1 Faktorenanalyse
4.2.2 Reliabilitätsanalyse
4.2.3 Univariate Varianzanalyse
4.2.4 Moderationsanalyse mit PROCESS
4. 3 Überprüfung der Hypothesen
5. Diskussion
5. 1 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse
5. 2 Interne und externe Validität
5. 3 Stärken und Schwächen der Untersuchung
5. 4 Relevanz für die Wirtschaftspsychologie und Implikationen für die Praxis
5. 5 Ausblick auf weitere Forschung
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss sozialer und wertorientierter Onboarding-Komponenten auf die Arbeitgeberattraktivität sowie die Bewerbungsabsicht potenzieller Arbeitnehmer. Dabei wird zusätzlich der moderierende Effekt der Persönlichkeitseigenschaften Extraversion und Offenheit analysiert, um zu verstehen, ob diese die Wahrnehmung der Onboarding-Maßnahmen und die daraus resultierende Arbeitgeberbewertung beeinflussen.
2. 1 Onboarding
“Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck” (Watzka, 2014, S. 83). Und trotzdem nutzen viele Unternehmen nicht die Möglichkeit, einen qualifizierten Onboarding-Prozess im Unternehmen zu integrieren, um einen guten ersten Eindruck bei seinen neuen Mitarbeitern zu hinterlassen (Haufe, 2018). Dabei soll es das Ziel jedes Unternehmens sein, den ersten Arbeitstag eines neuen Mitarbeiters positiv zu gestalten und negative Ereignisse zu verhindern. Denn häufig wird bereits innerhalb der ersten Wochen darüber entschieden, ob ein Arbeitnehmer weiter in der Organisation arbeiten möchte (Watzka, 2014).
In der Psychologie wird in dem Zusammenhang auch oft von dem Primacy-Effekt gesprochen, denn auch dieser besagt, dass sich der erste Eindruck bereits innerhalb der ersten Sekunden bildet und alle nachfolgenden Informationen so wahrgenommen werden, dass diese in das bereits wahrgenommene Bild passen. Der Primacy-Effekt wirkt ähnlich wie der Halo-Effekt, bei dem aus einer einmal erlebten Eigenschaft oft Folgeeigenschaften zu einer Gesamtassoziation abgeleitet werden (Betsch et al., 2011).
Der Begriff Onboarding hat sich in den letzten Jahren immer weiter etabliert, jedoch liegt bisher keine anerkannte allgemeingültige Definition in der Forschung dafür vor. Bevor der Begriff des Onboardings im Berufsalltag angekommen ist, wurde häufig vor allem auch auf internationaler Ebene von der Integration von neuen Mitarbeitern, der Einarbeitung, der Einbindung oder der organisatorischen Sozialisation gesprochen (Bröckermann, 2020). Im Rahmen dieser Arbeit wird der Fokus auf folgende Definition gelegt: “Der Onboarding-Prozess bezeichnet die ganzheitliche und strukturierte Integration des Mitarbeiters in alle technischen, fachlichen, organisatorischen, wirtschaftlichen, kulturellen und personellen Bereiche des Unternehmens und legt die Grundlagen für eine erfolgreiche Mitarbeiterbindung“ (Buchheim & Weiner, 2014, S.133).
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung des Onboardings vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des War for Talent und führt in die zentralen Forschungsfragen der Arbeit ein.
2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert zentrale Konstrukte wie Onboarding, Arbeitgeberattraktivität, Bewerbungsabsicht sowie die Fünf-Faktoren-Persönlichkeitsdimensionen und leitet die entsprechenden Forschungshypothesen ab.
3. Methodik: Der methodische Teil beschreibt das gewählte zweifaktorielle 2x2 Online-Experiment, den Aufbau des Fragebogens sowie die statistische Operationalisierung der unabhängigen, abhängigen und Moderatorvariablen.
4. Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die deskriptiven und inferenzstatistischen Analysen – inklusive Faktorenanalyse, ANOVA und Moderationsanalysen – präsentiert und die Hypothesen auf Basis der Daten überprüft.
5. Diskussion: Das abschließende Kapitel interpretiert die Ergebnisse, bewertet die Validität der Studie, stellt Stärken sowie Schwächen der Untersuchung heraus und bietet einen Ausblick auf künftige Forschungsmöglichkeiten.
Onboarding, Arbeitgeberattraktivität, Bewerbungsabsicht, soziale Komponente, wertorientierte Komponente, Persönlichkeitseigenschaften, Extraversion, Offenheit, Personalmarketing, Sozialisation, Online-Experiment, Mitarbeiterbindung, Arbeitspsychologie, Unternehmensziele, Unternehmenskultur.
Die Arbeit untersucht, wie spezifische soziale und wertorientierte Komponenten eines Onboarding-Prozesses die Attraktivität eines Arbeitgebers und die Absicht von Bewerbern beeinflussen, sich bei einem Unternehmen zu bewerben.
Die zentralen Themen sind Onboarding-Strategien, die Steigerung der Arbeitgebermarke (Employer Branding) sowie die Rolle der Persönlichkeitspsychologie (Big Five) im Kontext der Mitarbeitereingliederung.
Das Hauptziel ist es zu ergründen, ob Unternehmen durch gezielte Onboarding-Maßnahmen ihre Attraktivität steigern können und inwiefern die Persönlichkeit (Extraversion und Offenheit) der Bewerber diese Wahrnehmung moderiert.
Es wird ein kvantitatives 2x2 Online-Experiment (Mehrgruppendesign) durchgeführt, wobei die Daten mittels Fragebögen erhoben und statistisch durch ANOVA und das PROCESS-Makro in SPSS ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Methodenbeschreibung und die detaillierte Darstellung und Auswertung der empirischen Ergebnisse, inklusive der Überprüfung verschiedener Hypothesen.
Schlüsselbegriffe sind Onboarding, Arbeitgeberattraktivität, Bewerbungsabsicht, Sozialisation, Personalmarketing und Persönlichkeitspsychologie.
Der Autor vermutete, dass diese Persönlichkeitseigenschaften entscheidend beeinflussen, wie stark ein zukünftiger Mitarbeiter auf soziale Interaktionen und wertorientierte Aspekte im Onboarding-Prozess reagiert.
Der Autor empfiehlt Unternehmen, soziale und wertorientierte Onboarding-Komponenten bei Neueinstellungen in den Vordergrund zu rücken, da diese signifikant zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität beitragen.
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