Masterarbeit, 2019
82 Seiten, Note: 2,3
1 Einführung
1.1 Bedeutung der EU-Mitgliedschaft für das UK
1.2 Mögliche Folgen des Brexits
1.3 Bisherige Literatur
1.4 Vorgehen in dieser Arbeit
2 Grundlagen der Regressionsanalyse
2.1 Annahmen über das ökonomische Modell
2.1.1 Exogene Variablen (Annahme M1)
2.1.2 Parameterlinearität (Annahme M2)
2.1.3 Keine Multikollinearität (Annahme M3)
2.1.4 Konstante Regressionsparameter (Annahme M4)
2.2 Annahmen über die Störgröße
2.2.1 Erwartungswert Null (Annahme S1)
2.2.2 Homoskedastizität(Annahme S2)
2.2.3 Keine Autokorrelation (Annahme S3)
2.2.4 Normalverteilung (Annahme S4)
2.3 Folgen von Annahmeverletzungen
3 Grundlagen der Zeitreihenanalyse
3.1 White-Noise- und Random-Walk-Prozesse
3.2 Stationarität
3.3 Kointegration
3.4 ARIMA-Modell
3.4.1 AR-Modell
3.4.2 MA-Modell
3.4.3 ARMA-Modell
3.4.4 I-Modell
3.4.5 Bestimmung der Modellparameter
3.4.5.1 Bestimmung von p und q
3.4.5.1.1 Korrelogramme
3.4.5.1.2 Informationskriterien
3.4.5.2 Bestimmung von d
3.5 ARIMAX-Modell
4 Modellierung der Brexit-Folgen
4.1 Volkswirtschaftliche Grundlagen
4.2 Erste Auswirkungen
4.3 Vorgehen der Modellierung
4.4 Voruntersuchung
4.4.1 Parameterlinearität (Annahmen M1 und M2)
4.4.2 Stationarität
4.4.3 Kointegration
4.4.4 Stationarität nach Differenzenbildung
4.4.5 Multikollinearität (Annahme M3)
4.5 Modellauswahl
4.5.1 Bestimmung der Modellparameter
4.5.2 Bestimmung der Informationskriterien
4.6 Modellschätzung
4.7 Nachuntersuchung
4.7.1 Variablen (Annahme M4)
4.7.2 Residuen
4.7.2.1 Erwartungswert Null (Annahme S1)
4.7.2.2 Homoskedastizität (Annahme S2)
4.7.2.3 Keine Autokorrelation (Annahme S3)
4.7.2.4 Normalverteilung (Annahme S4)
5 Prognose
5.1 Annahmen über harten Brexit
5.2 Annahmen über dIm
5.3 Annahmen über dAL
5.4 Annahmen über dMig-EU
5.5 Aussage über dBIP
5.6 Modellvergleich und -kritik
6 Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, auf Basis aktueller Wirtschaftsdaten eine belastbare Prognose über die möglichen Auswirkungen eines harten Brexits auf das Bruttoinlandsprodukt (BIP) und die ausländischen Direktinvestitionen (FDI) Großbritanniens zu erstellen, wobei ein regressionsanalytischer Ansatz mit Zeitreihenmethoden kombiniert wird.
1 Einführung
„[…] I am equally clear that no deal for Britain is better than a bad deal for Britain.“ Diese Aussage, dass kein Brexit-Deal besser sei als ein schlechter, traf die britische Premierministerin Theresa May in ihrer Rede am 17. Januar 2017. Darin stellte sie ihren 12-Punkte-Plan für den Brexit vor.
Brexit ist eine Wortschöpfung aus Britain und Exit und steht für den Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland (UK) aus der Europäischen Union (EU).
Doch wie konnte es überhaupt zum Wunsch nach Ausscheiden kommen?
Seit 1. Januar 1973 ist das UK Mitglied der EU bzw. deren Vorläufer der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), wobei der Beitritt für Unstimmigkeiten im Land sorgte. Vorangegangen waren bereits zwei Beitrittsgesuche in den 1960er Jahren, die aufgrund zahlreicher Sonderwünsche des Landes von Seiten der EWG beendet wurden. Nach einem Regierungswechsel kam es 1975 zur ersten Volksabstimmung über den Verbleib oder das Verlassen der Gemeinschaft bereits zwei Jahre nach dem Beitritt.
1 Einführung: Dieses Kapitel erläutert den historischen Kontext und die politischen Hintergründe, die zum Referendum über den EU-Austritt des Vereinigten Königreichs führten.
2 Grundlagen der Regressionsanalyse: Hier werden die theoretischen Voraussetzungen und Annahmen der Regressionsanalyse dargelegt, die für die ökonometrische Modellierung in dieser Arbeit zentral sind.
3 Grundlagen der Zeitreihenanalyse: In diesem Kapitel werden grundlegende Konzepte der Zeitreihenanalyse sowie die Funktionsweise von AR(p)-, MA(q)-, ARMA-, I- und ARIMA-Modellen vorgestellt.
4 Modellierung der Brexit-Folgen: Dieses Hauptkapitel befasst sich mit der praktischen Anwendung der Modellierung unter Berücksichtigung volkswirtschaftlicher Zusammenhänge und der Voruntersuchung der Datenreihen.
5 Prognose: Hier werden auf Basis des zuvor geschätzten Modells Prognosen für die Entwicklung des britischen BIP nach einem harten Brexit erstellt und kritisch reflektiert.
6 Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und ordnet sie in das wissenschaftliche Umfeld der Brexit-Forschung ein.
Brexit, Wirtschaft, BIP, FDI, Zeitreihenanalyse, Regression, ARIMAX, Prognose, Handelsbilanz, Kapitalbilanz, Europäische Union, Großbritannien, Regressionsanalyse, Konjunktur, Modellierung
Die Arbeit untersucht die potenziellen wirtschaftlichen Folgen des Brexits für das Vereinigte Königreich, mit einem spezifischen Fokus auf das Bruttoinlandsprodukt (BIP) und ausländische Direktinvestitionen (FDI).
Die zentralen Felder umfassen die ökonomischen Determinanten des britischen Wachstums, die theoretische ökonometrische Modellbildung sowie die Analyse politisch bedingter Strukturbrüche im Zeitverlauf.
Das primäre Ziel ist es, auf Basis historischer Daten und unter Annahme eines "harten" Brexit-Szenarios eine quantitative Prognose für die Entwicklung des britischen BIP bis 2024 zu erstellen.
Die Autorin verwendet einen regressionsanalytischen Ansatz in Kombination mit einer Zeitreihenanalyse, insbesondere unter Nutzung von ARIMAX-Modellen, um die Wirkungszusammenhänge abzubilden.
Der Hauptteil beinhaltet die theoretische Fundierung der Regressions- und Zeitreihenanalyse, die empirische Modellierung inklusive Stabilitätstests sowie die Herleitung der Prognoseszenarien.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Brexit, BIP, FDI, Zeitreihenanalyse, ARIMAX und ökonometrische Modellierung charakterisiert.
Angesichts der politischen Entwicklungen und der wiederholten Ablehnung von Abkommen im britischen Parlament kristallisierte sich dieser Verlauf zum Zeitpunkt der Datenerhebung als wahrscheinlichste Option für die Prognose heraus.
Die Differenzenbildung wurde genutzt, um die nicht-stationären Datenreihen zu stationarisieren, was eine notwendige Voraussetzung für die korrekte Durchführung der Regressionsanalyse ist.
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