Wissenschaftliche Studie, 2010
33 Seiten
Vorwort
Historische Betrachtungen zum „König der Metalle“ – dem Gold.
Überblick zur Verwendung der sieben Metalle des Altertums in der Antike.
Überblick zur Türckischen Cammer.
Literatur.
Literaturempfehlungen.
Vita des Autors.
Veröffentlichungen des Autors.
Abstract zur Publikation: Historische Betrachtungen zum „König der Metalle“ – dem Gold. Beitrag zur Technikgeschichte, Band vierzehn.
Abstract zur Veröffentlichung: Die sieben Metalle der Antike. Gold. Silber. Kupfer. Zinn. Blei. Eisen. Quecksilber. Beitrag zur Technikgeschichte, Band fünf.
Abstract zur Veröffentlichung: Silber - ein Metall des Altertums und der Gegenwart. Beitrag zur Technikgeschichte, Band fünfzehn.
Die Publikation bietet einen umfassenden historischen Abriss über die Bedeutung und Entwicklung des Edelmetalls Gold. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit dem kulturellen, ökonomischen und technologischen Wandel der Goldgewinnung, Verarbeitung und Verwendung von der Antike bis in die moderne industrielle und medizinische Anwendung.
Historische Betrachtungen zum „König der Metalle“ – dem Gold [1, 2, 23, 25, 35].
Anfänglich sei gesagt, in corpore ist bekannt, Gold, das einzig gelbe Metall, welches eine sehr hohe Dichte besitzt, ist nächst dem Eisen und dem Aluminium das weit verbreitetste, meist aber in geringer Menge vorkommende Metall [1], [2]. Über dieses goldgelb glänzende Edelmetall, das neben dem Silber und dem Kupfer zu den drei besten Leitern von Wärme und elektrischem Strom gehört, welches sowohl als „Sinnbild der strahlenden Sonne“ wie auch als „König der Metalle“ gilt, wird im Folgenden eine kurze historische Betrachtung gegeben.
Mit der Entdeckung und Nutzung der Metalle vor etwa 10.000 Jahren, vielleicht auch schon viel früher, beginnen offensichtlich die Schaffung und der Fortschritt der Technik. Ohne sie wäre es in der Antike*) weder zu der Erfindung des Rades und des Transportes auf Rädern noch zur Errichtung der „Sieben Weltwunder“ v. u. Z. (Pyramiden bei Giseh – 3.500; die Hängenden Gärten von Babylon – um 600; Grabstätte von Mausolus in Halikarnassos – um 450; Standbild des Zeus im Tempelbezirk von Olympia – um 450; Tempel der Artemis in Ephesus – 356; Leuchtturm von Pharos – um 350; der Koloss von Rhodos – um 280 v. u. Z.) gekommen.
Wie bedeutungsvoll und epochebestimmend die Metalle für die Entwicklungsgeschichte der Menschen sind, davon zeugen die Bezeichnung ganzer entwicklungsgeschichtlicher Zeitabschnitte, wie „Bronzezeit“ **) bzw. „Eisenzeit“ ***).
Die Metallzeit wird mit der Verwendung der gediegen vorkommenden Metalle Gold, Silber, Kupfer und Eisen eingeleitet. Ihre erste Gewinnung begann wahrscheinlich bereits in der Urgemeinschaft (etwa vom 8. bis zum 4. Jahrtausend v. u. Z.). Bedingt durch die technischen Möglichkeiten, d. h. die Beherrschung des Feuers, standen dem Menschen im Altertum lediglich nur sieben Metalle, die als die „sieben Metalle der Antike“ bezeichnet werden, zur Verfügung [25]. Eine bergmännische Goldgewinnung reicht nach Überlieferungen bis zum Jahre 1500 v. u. Z. zurück.
Vorwort: Einführung in die historische Bedeutung von Gold als Machtfaktor und Wertmesser von der Antike bis zur Gegenwart.
Historische Betrachtungen zum „König der Metalle“ – dem Gold.: Detaillierte Analyse der Goldgewinnung, der ökonomischen Bedeutung, der technologischen Anwendung und der geschichtlichen Entwicklung des Goldabbaus.
Überblick zur Verwendung der sieben Metalle des Altertums in der Antike.: Tabellarische Zusammenfassung der Einsatzbereiche der klassischen Metalle Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Blei, Eisen und Quecksilber.
Überblick zur Türckischen Cammer.: Beschreibung der kunsthistorisch bedeutenden Schatzsammlung osmanischer Metall- und Handwerkskunst im Dresdener Residenzschloss.
Literatur.: Umfassendes Quellenverzeichnis zur wissenschaftlichen Fundierung der Arbeit.
Literaturempfehlungen.: Weiterführende Literaturhinweise zu den Themen Metallurgie, Goldgewinnung und Kunstgeschichte.
Vita des Autors.: Kurze biografische Übersicht des Verfassers, Dr.-Ing. Wolfgang Piersig.
Veröffentlichungen des Autors.: Auflistung der publizierten Werke des Autors im Bereich der Technikgeschichte.
Gold, Technikgeschichte, Metallurgie, Goldgewinnung, Antike, Legierungen, Goldrausch, Edelmetalle, Blattgold, Elektronikindustrie, Medizintechnik, Bergbau, Geschichte, Wertmesser, Münzmetall.
Die Arbeit liefert einen geschichtlichen Abriss über das Gold als das „König der Metalle“ genannte Element und untersucht dessen Rolle in der menschlichen Kultur- und Technikgeschichte.
Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Gewinnung von Gold, seinen physikalischen Eigenschaften, seiner Verwendung in der Kunst und Goldschmiedekunst sowie seinem modernen Einsatz in Hochtechnologie und Medizin.
Das Ziel ist es, den kulturellen und strategischen Rang von Gold über die Jahrtausende darzustellen und die zunehmende Bedeutung des Edelmetalls für moderne technische Anwendungen zu verdeutlichen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten historisch-technischen Literaturanalyse und dem Vergleich von Daten zur Goldförderung, -nutzung und -verarbeitung.
Im Hauptteil werden unter anderem die antiken Anfänge, die historische Goldförderung in Deutschland, globale Fördermengen und die Verwendung von Blattgold in verschiedenen Epochen und Industriebereichen detailliert beleuchtet.
Die zentralen Schlagworte sind Gold, Technikgeschichte, Metallurgie, Goldgewinnung, sowie spezifische Einsatzgebiete wie Elektronik, Medizin und Goldschmiedekunst.
Aufgrund seiner hervorragenden Korrosionsbeständigkeit und Leitfähigkeit wird Gold bei der Kontaktgabe, beim Bonden und bei der Beschichtung von Steckverbindern und Leiterplatten intensiv eingesetzt.
Sie dient als exemplarisches Beispiel für hoch entwickelte osmanische Gold- und Silber-Handwerkskunst und verdeutlicht die historische Wertschätzung dieser Metalle für prunkvolle Repräsentationszwecke.
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