Bachelorarbeit, 2023
68 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen des islamischen Finanzwesens
2.1 Aufsichts- und Dienstleistungsgremien
2.2 Schlüsselprinzipien des islamischen Finanzwesens und Gemeinsamkeiten mit den SDGs
3 Sukuk und Green Sukuk
3.1 Sukuk
3.1.1 Asset backed Sukuk
3.1.2 Asset-based Sukuk
3.2 Green Sukuk und Unterschiede zu Green Bonds
3.3 Status Quo
3.3.1 Entstehung
3.3.2 Entwicklung
3.3.3 Pricing and Performance
4.1 Rahmenbedingungen
4.1.1 Green Bond Principles
4.1.2 Climate Bonds Standard
4.1.3 Malaysias SRI-Sukuk-Framework
4.1.4 Issuances and Requirements of Green Bonds OJK
4.1.5 ASEAN Green Bond Standards
4.2 Anreize
4.2.1 Green SRI-Sukuk Grant Scheme
4.2.2 Indonesiens grüne Taxonomie
5 Emissionsprozess und Finanzierungsstruktur
5.1 Emissionsprozess
5.1.1 Verwendung und Verwaltung der Emissionserlöse
5.1.2 Projektauswahl
5.1.3 Externe Prüfung
5.2 Finanzierungsstruktur
5.2.1 Fremdfinanzierung
5.2.2 Eigenkapitalfinanzierungen
5.3 Case Study
6 Chancen und Herausforderungen
6.1 Chancen
6.1.1 Chancen für die Gesellschaft
6.1.2 Chancen für Emittenten und Investoren
6.2 Herausforderungen
6.2.1 Herausforderungen für die Gesellschaft
6.2.2 Herausforderungen für Emittenten und Investoren
7 Zusammenfassung und Zukunftsaussichten
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle von Green Sukuk als innovatives Finanzinstrument zur Schließung der Finanzierungslücke für nachhaltige Projekte in Entwicklungsländern, um die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) zu erreichen, und analysiert dabei die regulatorischen Rahmenbedingungen, den Emissionsprozess sowie die Chancen und Herausforderungen für verschiedene Stakeholder.
3.1.1 Asset-backed Sukuk
Asset-backed Sukuk sind durch ihnen zugrundeliegende Vermögenswerte, die an die Zweckgesellschaft übertragen werden, abgesichert (Mardi, Osman und Aziz, 2020). Mit dem Kauf von Sukuk werden die Investoren zu Sukuk-Inhabern und erhalten ein Zertifikat als Nachweis des Eigentums mit dem prozentualen Anteil dessen (Abdullah und Nayan, 2020). Die Zweckgesellschaft kauft ein Asset-Portfolio, durch das Einkommensströme entstehen. Die positiven Renditen der geleasten Vermögenswerte werden an die Zweckgesellschaft ausgezahlt. Diese periodischen Gewinne werden während der Laufzeit an die Sukuk-Inhaber ausgeschüttet (ACCA, 2013).
Die Investoren partizipieren nicht nur an den Erträgen, sondern tragen auch ein gewisses Risiko eventueller Verluste aufgrund des Eigentums (Iqbal und Molyneux, 2005). Das Risiko und die Performance des Vermögenswertes bei Endfälligkeit entwickeln sich negativ regressiv (Euromoney Institutional Investor PLC, 2010). Bei Fälligkeit hat der Sukuk-Inhaber die Gelegenheit, den „geliehenen“ Vermögensgegenstand zum Marktpreis zu kaufen (ACCA, 2013).
1 Einleitung: Diese Einleitung beschreibt die Relevanz von Green Sukuk als Instrument zur Förderung nachhaltiger Projekte im Kontext der globalen Klimaerwärmung und der Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele.
2 Grundlagen des islamischen Finanzwesens: Das Kapitel erläutert die Prinzipien des islamischen Finanzwesens (Scharia) und zeigt dessen Übereinstimmung mit den 17 Nachhaltigkeitszielen (SDGs) der Vereinten Nationen auf.
3 Sukuk und Green Sukuk: Hier werden die Merkmale und die Entwicklung von Sukuk und Green Sukuk dargestellt und von konventionellen Green Bonds abgegrenzt, einschließlich der aktuellen Marktentwicklungen.
4.1 Rahmenbedingungen: Dieses Kapitel behandelt die internationalen und nationalen Standards, wie die Green Bond Principles und das malaysische SRI-Sukuk-Framework, die als Leitlinien für Emissionen dienen.
4.2 Anreize: Es werden regulatorische Fördermaßnahmen und finanzielle Anreize vorgestellt, die die Emission von Green Sukuk attraktiver gestalten sollen.
5 Emissionsprozess und Finanzierungsstruktur: Detaillierte Betrachtung des Ablaufs bei der Emission, der externen Prüfverfahren sowie der verschiedenen Finanzierungstechniken, praxisnah illustriert durch eine Fallstudie.
6 Chancen und Herausforderungen: Kritische Analyse der Vor- und Nachteile sowie der potenziellen Hindernisse für Emittenten, Investoren und die Gesellschaft bei der Nutzung von Green Sukuk.
7 Zusammenfassung und Zukunftsaussichten: Abschließende Synthese der Ergebnisse, Empfehlungen sowie ein Ausblick auf die zukünftige Marktentwicklung von Green Sukuk.
Green Sukuk, Islamisches Finanzwesen, Nachhaltige Entwicklung, SDGs, Emission, Finanzierung, Scharia-Konformität, Anleihen, Kapitalmarkt, Rendite, ESG-Kriterien, Greenwashing, Regulatorische Rahmenbedingungen, Instrumente, Investoren.
Die Arbeit befasst sich mit Green Sukuk als islamisch konformen Finanzinstrumenten zur Förderung nachhaltiger und umweltfreundlicher Projekte im Einklang mit den UN-Nachhaltigkeitszielen.
Die Schwerpunkte liegen auf den Grundlagen des islamischen Finanzwesens, der Funktionsweise von Green Sukuk, regulatorischen Rahmenbedingungen sowie den Chancen und Risiken für Marktteilnehmer.
Das Ziel ist es zu analysieren, wie Green Sukuk zur Schließung der Finanzierungslücke für nachhaltige Projekte beitragen können und welche Faktoren deren Wachstum und Verbreitung beeinflussen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse internationaler Standards, regulatorischer Dokumente und fachwissenschaftlicher Publikationen sowie der Untersuchung einer Fallstudie.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Beschreibung der regulatorischen Standards und Anreizsysteme, die Analyse des Emissionsprozesses sowie die Evaluation von Chancen und Herausforderungen.
Wesentliche Begriffe sind Green Sukuk, islamisches Finanzwesen, SDGs, nachhaltige Investitionen, regulatorische Rahmenbedingungen und Marktentwicklung.
Sie ermöglichen eine gezielte Finanzierung von Projekten in den Bereichen Infrastruktur, erneuerbare Energien und Bildung, die direkt auf die verschiedenen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen einzahlen.
Herausforderungen wie mangelnde Standardisierung globaler Rahmenwerke, regulatorische Komplexität und ein begrenztes Marktverständnis bei potenziellen Investoren wirken sich derzeit noch hemmend aus.
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