Fachbuch, 2010
12 Seiten
1. Einleitung
2. Die Lebensgeschichte von Anne Löwenstein-Wertheim-Freudenberg
3. Der Traum vom Atlantikflug
4. Das Verschwinden der „Raphael“
5. Nachwirkung und Gedenken
Die vorliegende Publikation beleuchtet das bewegte Leben von Anne Prinzessin zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg, einer britischen Luftpionierin, und rekonstruiert ihren wagemutigen Versuch, als eine der ersten Frauen den Atlantischen Ozean zu überqueren.
Anne Löwenstein-Wertheim-Freudenberg. Die fliegende Prinzessin
Eine unvergessene britische Luftpionierin war Anne Prinzessin zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg (1864–1927), geborene Savile. Sie kam bei ihrem Versuch, in reiferem Alter als erste Frau über den Atlantischen Ozean zu fliegen, ums Leben. Etliche frühe Fliegerinnen wussten die finanzielle Unterstützung der Prinzessin bei wagemutigen Flügen sehr zu schätzen.
Lady Anne Savile kam am 25. Mai 1864 in Methley Park bei Leeds in Großbritannien zur Welt. Ihr Vater war John Charles George Savile, 4th Earl of Mexborough of Lifford, ihre Mutter Agnes Louisa Elizabeth Raphael. Anne wurde am 15. April 1897 die Ehefrau des deutschen Fürsten Ludwig Karl Prinz zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg (1864–1899). Anne Löwenstein-Wertheim war eine begeisterte Hobby-Pilotin, unternahm einige Langstreckenflüge und unterstützte ihr Leben lang großzügig finanziell Unternehmungen früher Fliegerinnen.
Nachdem dem amerikanischen Piloten Charles A. Lindbergh (1902–1974) im Mai 1927 als Erstem mit einem Flug von New York City (USA) nach Paris (Frankreich) die Überquerung des Atlantiks gelungen war, hatte die Prinzessin einen Traum: Sie wollte zwei Monate später als erste Frau den Atlantik über fliegen. Als sie dieses kühne Vorhaben, verwirklichen wollte, war sie bereits 63 Jahre alt. Ihre Familie war davon nicht begeistert.
1. Einleitung: Einführung in das Leben der Luftpionierin und ihre historische Bedeutung für die frühe Luftfahrt.
2. Die Lebensgeschichte von Anne Löwenstein-Wertheim-Freudenberg: Darstellung ihrer Herkunft, ihrer familiären Bindungen und ihres langjährigen Engagements für die Fliegerei.
3. Der Traum vom Atlantikflug: Dokumentation der Motivation und der Vorbereitungen auf die riskante Atlantiküberquerung im Alter von 63 Jahren.
4. Das Verschwinden der „Raphael“: Chronologische Aufarbeitung des tragischen Fluges, des Startverlaufs und der anschließenden erfolglosen Suche.
5. Nachwirkung und Gedenken: Einordnung ihres Schicksals in den Kontext zeitgenössischer Rekordflüge sowie Informationen zum Gedenken an die verunglückte Crew.
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Das Werk porträtiert Anne Prinzessin zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg und ihre bedeutende Rolle als frühe Luftpionierin und Förderin der Luftfahrt.
Im Zentrum stehen die Biografie der Prinzessin, ihre Leidenschaft für das Fliegen und ihr tragisches Ende während eines Atlantikflugversuchs.
Das Ziel ist es, das Andenken an eine oft in Vergessenheit geratene britische Luftpionierin zu bewahren und ihren Pioniergeist zu würdigen.
Es handelt sich um eine historisch-biografische Aufarbeitung, die auf dokumentarischen Quellen basiert.
Der Hauptteil widmet sich dem Leben der Prinzessin, ihrem Wunsch nach Rekordflügen und der Durchführung des Fluges mit der „Raphael“ im Jahr 1927.
Wesentliche Begriffe sind Luftpionierin, Atlantikflug, 1927, Prinzessin zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg und Fluggeschichte.
Zum Zeitpunkt ihres Versuchs, den Atlantik als erste Frau zu überqueren, war die Prinzessin 63 Jahre alt.
Die Prinzessin und ihr Team nutzten einen einmotorigen Fokker-Eindecker namens „Raphael“.
Der amerikanische Pilot Charles A. Lindbergh vollbrachte diese Leistung im Mai 1927.
Ein Grabstein in der St. Raphaels Church in Kingston-upon-Thames erinnert an die Prinzessin und ihre zweiköpfige Mannschaft.
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