Masterarbeit, 2007
75 Seiten, Note: 1,0
Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF
Die Arbeit untersucht die didaktischen Potentiale des „Dinglischen“, wie es in den Texten von Gayle Tufts verwendet wird, für den Deutsch als Fremdsprache-Unterricht mit US-amerikanischen Lernern.
Die Arbeit beginnt mit einer Rekonstruktion von Tufts' Sprachlernbiographie, die auf ihren veröffentlichten Texten basiert. Anhand dieser Analyse wird ihr „Dinglisch“ als Interlanguage und Kunstsprache charakterisiert. Im zweiten Kapitel werden die theoretischen Grundlagen der Interlanguage-Hypothese und des Begriffs „Dinglisch“ dargestellt. Dabei wird auch auf die Unterschiede zwischen „Dinglisch“ und „Denglisch“ eingegangen. Die didaktischen Potentiale des „Dinglischen“ werden im dritten Kapitel beleuchtet. Hierbei werden die Themen Lernermotivation, Fehlertoleranz, Training sprachlicher Kompetenzen und die Nutzung des „Dinglischen“ für interkulturelles Lernen behandelt. Schließlich werden die strukturellen Eignungen der „Dinglischen“ Texte für den DaF-Unterricht analysiert. Die Arbeit schließt mit einem Fazit und einem Ausblick auf weitere Forschungsansätze.
„Dinglisch“, Interlanguage, Kunstsprache, Didaktik, Deutsch als Fremdsprache, Lernermotivation, Fehlertoleranz, interkulturelles Lernen, Landeskunde, bilingualer Fremdsprachenunterricht, Gayle Tufts.
Dinglisch ist eine von Gayle Tufts genutzte Kunstsprache, die Deutsch und Englisch mischt und linguistisch als „Interlanguage“ (Zwischensprache) analysiert werden kann.
Die Texte können Lerner dazu anregen, über Eigen- und Fremdwahrnehmung zu reflektieren und sprachliche Strukturen beider Sprachen spielerisch zu vergleichen.
Ja, die Arbeit argumentiert, dass Tufts’ Texte zeigen, wie Kommunikation trotz Fehlern gelingen kann, was die Motivation und emotionale Sicherheit der Lerner stärkt.
Die Arbeit bietet einen Differenzierungsversuch: Während Denglisch oft als Sprachverfall kritisiert wird, ist Dinglisch eine kreative, hybride Kunstsprache mit didaktischem Potenzial.
Besonders für US-Lerner bieten die Texte eine hohe Identifikationsmöglichkeit, da sie Tufts’ eigene Sprachlernbiografie und den Kulturvergleich thematisieren.
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