Magisterarbeit, 2004
93 Seiten, Note: cum laude
Diese Magisterarbeit analysiert die Entwicklung der Kriminalität im Kosovo zwischen 1989 und 2000/2002. Sie betrachtet die Kriminalität als ein sozialabweichendes Phänomen und untersucht die Unterschiede und Zusammenhänge zwischen politischer und allgemeiner Kriminalität.
Die Einleitung führt in die Thematik der Magisterarbeit ein und gibt einen Überblick über die Struktur der Arbeit. Das erste Kapitel definiert Kriminalität als sozialabweichendes Phänomen und beleuchtet die Unterschiede zwischen politischer und allgemeiner Kriminalität. Das zweite Kapitel beleuchtet die historischen Hintergründe der albanischen und serbischen Bevölkerung im Kosovo und die politischen Ansprüche beider Gruppen auf das Gebiet. Das dritte Kapitel analysiert die Struktur des Kosovo, einschließlich Bevölkerungsgruppen, Territorium und Rechtstaatlichkeit. Das vierte Kapitel stellt die Behörden vor, die für die Kriminalitätsbekämpfung im Kosovo verantwortlich sind. Das fünfte Kapitel analysiert die Entwicklung der Kriminalität in drei Zeitabschnitten: während des Milosevic-Regimes, während des NATO-Angriffs auf Jugoslawien und nach der Einrückung der KFOR Truppen.
Die wichtigsten Schlüsselwörter dieser Arbeit sind Kriminalität, Kosovo, politisch motivierte Kriminalität, allgemeine Kriminalität, historische Hintergründe, albanische Bevölkerung, serbische Bevölkerung, Landesstruktur, Behörden, KFOR, UNMIK, Kosovo Police Service, Kosovo Protection Corps, Kriminalitätsentwicklung, Zeitabschnitte, Herausforderungen, Perspektiven.
Die Zeit nach der Aufhebung der Autonomie 1989 war geprägt von staatlicher Kriminalität und politisch motivierter Gewalt, die zu massiven Spannungen zwischen den Bevölkerungsgruppen führte.
Mit dem Einrücken der KFOR-Truppen ab Juni 1999 sollte die Sicherheit im Kosovo stabilisiert und der Aufbau ziviler Strukturen sowie einer neuen Polizei (SHPK) ermöglicht werden.
Politische Kriminalität verfolgt Ziele zur Veränderung oder zum Erhalt von Machtstrukturen, während allgemeine Kriminalität (z.B. Diebstahl, Raub) meist individuelle, oft ökonomische Motive hat.
Nach dem Krieg waren dies vor allem die UN-Mission UNMIK, die KFOR-Truppen sowie der neu aufgebaute Kosovo Police Service (SHPK).
Die Arbeit beleuchtet die Herkunft von Albanern und Serben sowie deren konkurrierende historische und politische Ansprüche auf das Territorium, was die Basis für viele kriminelle und gewalttätige Handlungen bildete.
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