Diplomarbeit, 2010
98 Seiten, Note: 1,7
1 EINLEITUNG
1.1 ZWECK DER ARBEIT
1.2 GANG DER UNTERSUCHUNG
1.3 CEMA AG
2 GRUNDLAGEN UND BEGRIFFSBESTIMMUNG
2.1 E-MAIL-ARCHIVIERUNG
2.1.1 Storage Management
2.1.2 Compliance
2.1.3 Zusammenfassung
2.2 E-MAIL-ARCHIVIERUNGSSYSTEME
2.2.1 Softwarelösung
2.2.2 Appliance
2.2.3 Hosted Service
2.3 JOURNALING
2.4 SINGLE INSTANCING
2.5 MITTELSTÄNDISCHE UNTERNEHMEN
3 GESETZLICHE ANFORDERUNGEN
3.1 DEUTSCHLAND
3.1.1 Handelsbriefe
3.1.2 Abgabenordnung
3.1.3 Handelsgesetzbuch
3.1.4 Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen
3.2 AUSLAND
3.2.1 Sarbanes-Oxley Act
3.2.2 Richtlinie 2006/43/EG des Europäischen Parlaments und des Rates
3.3 SANKTIONEN
3.4 SCHLUSSFOLGERUNG
4 ORGANISATORISCHE UND TECHNOLOGISCHE HERAUSFORDERUNGEN
4.1 REVISIONSSICHERHEIT
4.2 ZUGRIFFSFÄHIGKEIT
4.3 SPAM
4.4 UMGANG MIT PRIVATEN E-MAILS
4.5 VERSCHLÜSSELUNG
4.6 BCC
4.7 E-MAIL-VERTEILER
5 ANFORDERUNGEN AN DIE SYSTEME
5.1 IMPLEMENTIERUNGSDAUER
5.2 SCHULUNGSBEDARF DER BENUTZER
5.3 SCHULUNGSBEDARF DER ADMINISTRATOREN
5.4 ADMINISTRATIONSAUFWAND
5.5 SICHERHEIT
5.6 ERWEITERBARKEIT
5.7 INTEGRATION IN VORHANDENE INFRASTRUKTUR
5.8 ZUSATZNUTZEN
5.9 ZUSAMMENFASSUNG
5.10 HYPOTHESEN
6 KOSTENVERGLEICH
6.1 ANSCHAFFUNGSKOSTEN
6.1.1 Beispielrechnung Anschaffungskosten (25 Benutzer)
6.1.2 Beispielrechnung Anschaffungskosten (100 Benutzer)
6.1.3 Beispielrechnung Anschaffungskosten (500 Benutzer)
6.2 LAUFENDE KOSTEN
6.2.1 Beispielrechnung laufende Kosten pro Monat (25 Benutzer)
6.2.2 Beispielrechnung laufende Kosten pro Monat (100 Benutzer)
6.2.3 Beispielrechnung laufende Kosten pro Monat (500 Benutzer)
6.3 ZUSAMMENFASSUNG
7 ERMITTLUNG DER KUNDENANFORDERUNGEN
7.1 GRUNDLAGEN
7.1.1 Vor- und Nachteile von Online-Fragebögen
7.1.2 Arten von Fragen
7.1.3 Filter
7.2 ERSTELLUNG DES FRAGEBOGENS
8 AUSWERTUNG
8.1 STATISTIK
8.1.1 Frage 1: Versand steuerrelevanter Dokumente
8.1.2 Frage 2: Informationsstand
8.1.3 Frage 3: Auffinden von E-Mails
8.1.4 Frage 4: Bedeutung von E-Mail-Archivierung
8.1.5 Frage 5: Einsatz von E-Mail-Archivierungssystemen
8.1.6 Frage 6: Gründe gegen E-Mail-Archivierungssysteme
8.1.7 Frage 7: Aufbewahrungsrichtlinie für E-Mails
8.1.8 Frage 8: Gründe für E-Mail-Archivierung
8.1.9 Frage 9: Festlegung einer Gewichtung
8.1.10 Frage 10: Anzahl Mitarbeiter / Postfächer
8.1.11 Frage 11: Gesamtes E-Mail-Datenvolumen und monatliches Wachstum
8.1.12 Frage 12: Eingesetzte Serversoftware
8.1.13 Frage 13: Eingesetzte Clientsoftware
8.1.14 Fragen 14-16
8.2 NUTZWERTANALYSE
8.2.1 Unternehmen mit bis zu 25 Mitarbeitern
8.2.2 Unternehmen mit 26 bis 100 Mitarbeitern
8.2.3 Unternehmen mit 101 bis 500 Mitarbeitern
8.3 EMPFEHLUNG
9 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Die Arbeit unterstützt mittelständische Unternehmen dabei, die gesetzlichen, technologischen und organisatorischen Anforderungen an E-Mail-Archivierungssysteme zu verstehen. Auf Basis einer durchgeführten Online-Umfrage unter Kunden der CEMA AG und einer anschließenden Nutzwertanalyse wird bewertet, welche Systemklasse (Softwarelösung, Appliance oder Hosted Service) für verschiedene Unternehmensgrößen am besten geeignet ist.
2.1 E-Mail-Archivierung
Der Begriff E-Mail-Archivierung bezieht sich auf die langfristige Aufbewahrung von E-Mails und ihrer Anhänge. Im Wesentlichen gibt es zwei Bereiche, die unterschieden werden müssen. Der erste Bereich ist die Entlastung des bestehenden Mailsystems (sog. Storage Management). Dies kann als interne Anforderung bezeichnet werden, da diese aus dem Unternehmen selbst kommt. Der zweite Bereich ist die Unterstützung bei der Erfüllung von rechtlichen Anforderungen (sog. Compliance). Dies kann als externe Anforderung bezeichnet werden, da diese von außerhalb durch den Gesetzgeber an das Unternehmen herangetragen wird. Die Einführung einer E-Mail Archivierung kann aus einer oder aus beiden Anforderungen heraus veranlasst sein und soll deshalb im Folgenden gleichermaßen berücksichtigt werden.
1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der E-Mail-Archivierung und Vorstellung des methodischen Vorgehens der Diplomarbeit.
2 GRUNDLAGEN UND BEGRIFFSBESTIMMUNG: Definition der zentralen Konzepte wie Storage Management, Compliance und Vorstellung der verschiedenen Systemklassen (Softwarelösung, Appliance, Hosted Service).
3 GESETZLICHE ANFORDERUNGEN: Darlegung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland sowie im Ausland (z.B. Sarbanes-Oxley Act) inklusive der Konsequenzen bei Nichteinhaltung.
4 ORGANISATORISCHE UND TECHNOLOGISCHE HERAUSFORDERUNGEN: Erläuterung der Anforderungen an Revisionssicherheit, Zugriffsfähigkeit und den Umgang mit spezifischen E-Mail-Inhalten wie Spam oder privaten Nachrichten.
5 ANFORDERUNGEN AN DIE SYSTEME: Analyse und Bewertung verschiedener Kriterien wie Implementierungsdauer und Schulungsbedarf mittels eines Punktesystems für die drei Systemklassen.
6 KOSTENVERGLEICH: Detaillierte Gegenüberstellung von Anschaffungs- und laufenden Kosten für Szenarien mit 25, 100 und 500 Benutzern.
7 ERMITTLUNG DER KUNDENANFORDERUNGEN: Beschreibung der Methodik der Online-Umfrage, die zur Erfassung der Anwenderbedürfnisse bei CEMA AG Kunden durchgeführt wurde.
8 AUSWERTUNG: Darstellung und Analyse der Umfrageergebnisse sowie Durchführung einer Nutzwertanalyse zur Ableitung fundierter Empfehlungen nach Unternehmensgröße.
9 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Zusammenfassung der Kernergebnisse und ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung im Bereich E-Mail-Server und Archivierung.
E-Mail-Archivierung, Compliance, Storage Management, Mittelständische Unternehmen, Nutzwertanalyse, Revisionssicherheit, Softwarelösung, Appliance, Hosted Service, Gesetzeskonformität, Journaling, Single Instancing, Wirtschaftsinformatik.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Evaluierung von Systemen zur E-Mail-Archivierung, um mittelständische Unternehmen bei der Auswahl einer gesetzeskonformen und wirtschaftlich sinnvollen Lösung zu unterstützen.
Die zentralen Themen umfassen rechtliche Compliance-Anforderungen, technologische Herausforderungen wie Storage Management, einen Vergleich verschiedener Archivierungsklassen und die Berücksichtigung von Kostenfaktoren.
Das primäre Ziel ist es, auf Basis einer Nutzwertanalyse Empfehlungen für verschiedene Unternehmensgrößen auszusprechen, um den Anforderungen der jeweiligen Unternehmen optimal gerecht zu werden.
Es wurde eine Kombination aus Literaturrecherche, Expertengesprächen, einem Kostenvergleich sowie einer empirischen Online-Umfrage unter Kunden der CEMA AG und einer anschließenden Nutzwertanalyse angewandt.
Der Hauptteil analysiert die Systemklassen, beleuchtet die rechtlichen Grundlagen, identifiziert technologische Herausforderungen, führt einen Kostenvergleich durch und wertet Kundenanforderungen statistisch aus.
Wesentliche Begriffe sind E-Mail-Archivierung, Compliance, Storage Management, Nutzwertanalyse und mittelständische Unternehmen.
Aufgrund des hohen Nutzwerts und der günstigeren laufenden Kosten im Vergleich zu Softwarelösungen über die Nutzungsdauer hinweg, erweisen sie sich oft als die effizienteste Wahl.
Für diese Unternehmensgröße sind Hosted Services laut der Arbeit am vorteilhaftesten, da sie geringe Anschaffungskosten verursachen und keine eigene komplexe IT-Infrastruktur voraussetzen.
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