Bachelorarbeit, 2008
62 Seiten, Note: 1,0
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Entwicklung der Leiharbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Ziel ist es, die Entwicklung der Leiharbeit in den letzten Jahrzehnten zu analysieren und die wichtigsten Einflussfaktoren zu identifizieren. Dabei werden sowohl die institutionellen Rahmenbedingungen als auch die ökonomischen Determinanten der Leiharbeit beleuchtet.
Die Arbeit beginnt mit einer Definition des Begriffs "Leiharbeit" und einer kurzen Darstellung der wissenschaftlichen Debatte um die Vor- und Nachteile dieser Beschäftigungsform. Anschließend werden die institutionellen Rahmenbedingungen der Leiharbeit in Deutschland beleuchtet, insbesondere die Regulierung durch das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz und die Auswirkungen der Hartz I-Reform.
Im nächsten Kapitel wird die Entwicklung der Leiharbeit in Deutschland von 1973 bis 2007 anhand verschiedener Daten analysiert. Dabei werden unter anderem die Entwicklung des Bestandes an Leiharbeitnehmern und Verleihbetrieben, das saisonale und konjunkturelle Verhalten der Leiharbeit, die Fluktuation, die Teilarbeitsmarktcharakteristika, die regionale Verteilung und die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Leiharbeit als Beschäftigungsform betrachtet.
Ein Exkurs widmet sich den Personal-Service-Agenturen, die eine wichtige Rolle im Bereich der Leiharbeit spielen. Im Anschluss wird die Leiharbeit als Umverteilungsinstrument analysiert, wobei die mikroökonomischen Determinanten der statischen Nachfrage nach Leiharbeit sowie die Nachfrage nach Leiharbeit unter dynamischen Gesichtspunkten untersucht werden.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Leiharbeit, die Entwicklung der Leiharbeit in Deutschland, die institutionellen Rahmenbedingungen der Leiharbeit, die ökonomischen Determinanten der Leiharbeit, die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Leiharbeit, das Verhältnis von Arbeitslosigkeit und Leiharbeit, die Hartz I-Reform, das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, die Personal-Service-Agenturen und die Leiharbeit als Umverteilungsinstrument.
Die Arbeit analysiert den Zeitraum von 1973 bis 2007 und zeigt ein signifikantes Wachstum des Sektors, insbesondere nach der Hartz-I-Reform.
Der Klebeeffekt bezeichnet die Hoffnung, dass Leiharbeitnehmer nach ihrem Einsatz von dem Entleihbetrieb in eine reguläre Festanstellung übernommen werden.
Empirisch zeigt sich ein negativer Zusammenhang zwischen Leiharbeit und Arbeitslosigkeit, jedoch kaum ein Effekt auf die Zunahme von regulärer Regelbeschäftigung.
Die Arbeit entwickelt einen theoretischen Rahmen, der zeigt, wie Extra-Profite oft auf Kosten der Leiharbeitnehmer generiert werden, was zu einer sozialen Ungleichheit führt.
PSAs wurden im Zuge der Hartz-Reformen eingeführt, um Arbeitslose über Leiharbeit wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren, was jedoch kontrovers diskutiert wird.
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