Masterarbeit, 2023
90 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Überblick zum BGM
3.1.1 BGF
3.1.2 Ansätze der BGF
3.1.3 Verhaltens- und Verhältnisorientierung
3.1.4 BGM
3.1.5 Digitales BGM
3.1.6 Arbeitsschutz
3.1.7 Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungsfaktoren
3.1.8 BEM
3.2 Psychische Belastungen und Erkrankungen
3.2.1 Drei-Phasen-Modell nach Selye
3.2.2 Belastungs-Beanspruchungs-Modell
3.2.3 Burnout Syndrom
3.3 Screeningverfahren zu psychischen Belastungen am Arbeitsplatz
3.3.1 Beobachtende Verfahren
3.3.2 Fragebogen
3.3.3 Workshops
3.3.4 COPSOQ
3.3.5 Work Ability Index
3.3.6 Effort Reward Imbalance
3.3.7 Maslach Burnout Inventory
3.3.8 GHQ-12
4 METHODIK
5 ERGEBNISSE
5.1 Tabellarische Übersicht der Ergebnisse
5.2 Ausführliche Darstellung der Ergebnisse
5.2.1 Psychischer Gesundheitszustand & ERI
5.2.2 Arbeitsbedingungen & Burn-out
5.2.3 Einfluss psychosozialer Arbeitsbedingungen
5.2.4 Auswirkungen von OC auf die Gesundheit
5.2.5 Wirkung von psychischer Belastung auf HRV
5.2.6 Psychische Gesundheit und ERI
5.2.7 Einfluss persönlicher Ressourcen
5.2.8 Auswirkungen nach Berufsprofilen
5.2.9 Einschätzung der Vorgesetzten
6 DISKUSSION
6.1 Unterschiede der Berufsgruppen
6.2 Maßnahmen zur Vorbeugung psychischer Erkrankungen
6.2.1 Bedeutung psychosozialer Arbeitsbedingungen
6.2.2 Optimierung der ERI
6.2.3 Die Risiken von OC
6.2.4 Stärkung individueller Ressourcen
6.2.5 Schaffung eines positiven Arbeitsklimas
6.2.6 Sicherheit des Arbeitsplatzes
6.2.7 Umgang durch die Vorgesetzten
6.3 Methodenkritik
6.4 Ausblick
7 ZUSAMMENFASSUNG
8 LITERATURVERZEICHNIS
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, einen umfassenden Überblick über psychische Belastungen bei in Deutschland beschäftigten Personen sowie deren Auswirkungen auf die psychische Gesundheit zu geben. Dabei werden bestehende Forschungsmodelle eingeordnet und durch ein systematisches Review aktuelle Erkenntnisse aus der Literatur (2012–2022) zusammengeführt, um daraus konkrete Handlungsempfehlungen für die betriebliche Prävention abzuleiten.
1 Einleitung und Problemstellung
Arbeitsfähige Mitarbeiter sind der Grundbaustein eines jeden Unternehmens, ohne sie kann keine Wertschöpfung stattfinden. Eine Herausforderung für Unternehmen war es seit je her die Mitarbeiter arbeitsfähig zu halten, denn dafür brauchen sie „...Gesundheit, Kompetenz, Motivation und Sinn und an diese individuellen Ressourcen angepasste Arbeitsanforderungen und Bedingungen“ (Kloimüller & Czeskleba, 2018, S. 51). Während in früheren Dekaden Schwer- und Schwerstarbeitsberufe einen Anteil von 80% in der Bevölkerung ausmachten, welche die Gesundheit und damit einhergehend auch die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter geschwächt haben, stehen wir im 21. Jahrhundert vor neuen Herausforderungen (Holtmeier, 1995, S. 69). Die globale Vernetzung führte zu einer digitalen Transformation der Arbeitswelt sowie ständiger Erreichbarkeit der Mitarbeiter über teils mobile Kommunikationsgeräte. Nach Arps, Luerßen, Mikula, Naumann, Ohlsen & Stickling führt diese drastische Änderung der Jobprofile zu starken psychischen Belastungen (2019, S.1). Diese gesteigerten psychischen Belastungen spiegeln sich auch in den Daten und Erhebungen der Krankenkassen wieder.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung der Mitarbeitergesundheit vor dem Hintergrund des digitalen Wandels und der Industrie 4.0.
2 ZIELSETZUNG: Hier wird der Zweck der Arbeit definiert, einen Überblick über psychische Belastungen am Arbeitsplatz mittels eines systematischen Reviews zu geben.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Dieses Kapitel erläutert grundlegende Definitionen des BGM, psychische Erkrankungsmodelle sowie diverse Screeninginstrumente.
4 METHODIK: Hier wird das methodische Vorgehen für das systematische Review, inklusive Recherchequellen und Ein-/Ausschlusskriterien, dargelegt.
5 ERGEBNISSE: Dieses Kapitel präsentiert die Datenlage der untersuchten Studien tabellarisch und diskutiert die gefundenen Zusammenhänge im Detail.
6 DISKUSSION: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert und Handlungsempfehlungen für die betriebliche Praxis zur Vorbeugung psychischer Erkrankungen abgeleitet.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Die zentralen Kernaussagen der Arbeit werden abschließend zusammengefasst und die Relevanz individueller und betrieblicher Prävention betont.
Betriebliches Gesundheitsmanagement, Psychische Belastung, Burnout-Syndrom, Arbeitsschutz, Prävention, Arbeitsfähigkeit, Belastungs-Beanspruchungs-Modell, COPSOQ, Systematisches Review, ERI-Modell, Psychische Gesundheit, Mitarbeiterbindung, Arbeitsplatzgestaltung, Stressbewältigung, Gesundheitsförderung.
Die Arbeit befasst sich mit dem Thema "Risiko Screening für psychische Belastungen" in der modernen Arbeitswelt und untersucht, wie Arbeitgeber diese Belastungen identifizieren und präventiv mindern können.
Die zentralen Themen sind das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM), psychische Belastungsmodelle, bewährte Screeningverfahren (wie z.B. COPSOQ oder ERI) und die Ableitung von Präventionsmaßnahmen.
Ziel ist es, einen Überblick über psychische Belastungen bei in Deutschland arbeitenden Personen zu erstellen, deren Auswirkungen wissenschaftlich einzuordnen und Handlungsempfehlungen für Unternehmen zu entwickeln.
Es wurde ein systematisches Review erstellt, bei dem bestehende Studien aus dem Zeitraum 2012 bis 2022 nach festgelegten Ein- und Ausschlusskriterien ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Aufarbeitung des Kenntnisstandes, die methodische Vorgehensweise und eine ausführliche Auswertung der Ergebnisse aus der identifizierten Literatur.
Wichtige Begriffe sind Betriebliches Gesundheitsmanagement, Psychische Belastung, Burnout-Syndrom, Prävention, ERI-Modell und Arbeitsfähigkeit.
Die Industrie 4.0 wird als Treiber für gesteigerte psychische Belastungen durch digitale Transformation und ständige Erreichbarkeit thematisiert, was Prävention in Unternehmen unverzichtbar macht.
Es veranschaulicht wissenschaftlich den Zusammenhang zwischen psychischer Belastung (als Ursache von außen) und der individuellen Beanspruchung (als Wirkung auf das Individuum), was für betriebliche Analysen zentral ist.
Es wird betont, dass Vorgesetzte eine Schlüsselrolle einnehmen; ihr Umgang mit Mitarbeitern beeinflusst das Stigma von psychischen Erkrankungen maßgeblich, weshalb Sensibilisierung notwendig ist.
Neben den Arbeitsbedingungen wird anerkannt, dass individuelle psychische Ressourcen und Prädispositionen einen relevanten Einfluss auf das Stresserleben und das Burnout-Risiko haben.
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