Bachelorarbeit, 2022
111 Seiten, Note: 1,8
1 Einleitung
2 Die Corona-Pandemie
2.1 Krankheitsbild
2.2 COVID-19 in Deutschland
3 Ambulante und stationäre Versorgung von Herz-Kreislauf-Patient*innen
3.1 Herz-Kreislauf-Erkrankungen
3.2 Kardiologische Diagnostik
3.3 Therapiebehandlungen
4 Methodik
4.1 Literaturrecherche und Auswahl von Studien
4.2 Analyse und Aufbereitung der Literatur
5 Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf die ambulante und stationäre Versorgung von Herzkreislaufpatient*innen
5.1 Veränderungen des Versorgungsangebots
5.1.1 Versorgungslage in Zahlen im stationären Bereich
5.1.2 Versorgung im ambulanten Versorgungssystem
5.2 Eindämmungsmaßnahmen
5.3 Inanspruchnahme der Gesundheitsversorgung
5.4 Auswirkung der veränderten Versorgungssituation
6 Diskussion
6.1 Zusammenfassung und Interpretation
6.2 Stärken und Limitation
7 Fazit
Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die ambulante und stationäre Versorgung von Herz-Kreislauf-Patient*innen, wobei insbesondere die Herausforderungen für die medizinische Betreuung und die veränderte Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen analysiert werden, um die Auswirkungen auf Behandlungspfade und Mortalitätsrisiken zu beleuchten.
Die Herzchirurgie ist gekennzeichnet durch die invasive Behandlung komplexer Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Die lebensverlängernden Effekte eindeutiger, dringender und geplanter Interventionen bei kritisch kranken Patient*innen stehen im Vordergrund und stellen oft ein Alleinstellungsmerkmal für eine Behandlung dar. Daher kann neben dem Fehlen einer symptomatischen Behandlung eine Einschränkung der herzchirurgischen Aktivität zum Verlust lebensverlängernder Wirkungen führen. Die Veränderungen der Corona-Pandemie wirken sich in zweierlei Hinsicht auf die Herzchirurgie aus. Es wurden elektive Operationen während des Lockdowns verschoben. Demnach schränkt die weit verbreitete Inanspruchnahme von Intensivpflegekapazitäten für COVID-19-Patient*innen die Möglichkeiten einer herzchirurgischen Versorgung ein, da große Herzeingriffe oft zumindest vorübergehend eine Intensivpflege erfordern. In der Praxis sind die von den Medien immer wieder beschriebenen kostenlosen Intensivbetten entweder nicht vorhanden oder nicht in Betrieb. Dies bedeutet, dass die hohe COVID-19-Belastung auf Intensivstationen die Fähigkeit zur frühzeitigen Versorgung von Nicht-COVID-19-Patient*innen einschränkt. Diese Themen sind auch in der zweiten und dritten Welle der Pandemie sehr wichtig (Herzbericht, 2020).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die globalen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie ein und erläutert die besondere Relevanz der Pandemie für die medizinische Versorgung von Herz-Kreislauf-Patient*innen in Deutschland.
2 Die Corona-Pandemie: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung des SARS-CoV-2-Virus, dessen Krankheitsbild sowie die gesundheitspolitischen Maßnahmen in Deutschland.
3 Ambulante und stationäre Versorgung von Herz-Kreislauf-Patient*innen: Das Kapitel definiert Herz-Kreislauf-Erkrankungen und beschreibt die Strukturen der fachärztlichen kardiologischen Diagnostik sowie die verschiedenen Therapieansätze in der ambulanten und stationären Versorgung.
4 Methodik: Hier wird das systematische Vorgehen bei der Literaturrecherche über die Fachdatenbanken PubMed und Google Scholar dargelegt, einschließlich der Anwendung des PICO-Schemas zur Ausarbeitung der Forschungsfrage.
5 Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf die ambulante und stationäre Versorgung von Herzkreislaufpatient*innen: Dieses zentrale Kapitel analysiert anhand von Daten die strukturellen Veränderungen im Versorgungsangebot, die Auswirkungen der getroffenen Eindämmungsmaßnahmen und die veränderte Inanspruchnahme der kardiologischen Versorgung während der Pandemie.
6 Diskussion: Die Ergebnisse der Untersuchung werden hier interpretiert, kritisch diskutiert und in den Kontext der bestehenden kardiologischen Herausforderungen sowie der medizinischen Handlungsempfehlungen gesetzt.
7 Fazit: Das abschließende Fazit resümiert die wesentlichen Erkenntnisse zur negativen Beeinflussung der Versorgung von Herz-Kreislauf-Patient*innen und unterstreicht die Notwendigkeit einer gesicherten kardiovaskulären Notfallversorgung trotz Pandemiebedingungen.
Corona-Pandemie, COVID-19, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, stationäre Versorgung, ambulante Versorgung, Herzinfarkt, Intensivstationen, Gesundheitswesen, Inanspruchnahme, Herzchirurgie, Triage, kardiologische Diagnostik, Patientensicherheit, Gesundheitskompetenz, Notfallversorgung
Die Bachelorarbeit untersucht die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das medizinische Versorgungssystem von Herz-Kreislauf-Patient*innen in Deutschland, insbesondere unter dem Aspekt der veränderten Behandlungskapazitäten und Patienteninanspruchnahme.
Zu den Schwerpunkten zählen die Strukturänderungen in Kliniken, der Rückgang elektiver und akuter Behandlungsfälle, die Auswirkungen von Schutzmaßnahmen sowie die Rolle der Digitalisierung (Telemedizin) zur Aufrechterhaltung der Versorgung.
Das Ziel ist es, in einer systematischen Analyse zu klären, inwiefern die COVID-19-Pandemie die ambulante und stationäre kardiologische Regelversorgung sowie spezialisierte Eingriffe beeinflusst hat.
Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturrecherche in Datenbanken wie PubMed und Google Scholar, ergänzt durch die Auswertung empirischer Berichte, Statistiken und Stellungnahmen relevanter Gesundheitsorganisationen.
Im Hauptteil werden die klinischen Auswirkungen der Pandemie, die temporären strukturellen Veränderungen und die methodische Aufbereitung der Studienlage sowie die Ergebnisse bezüglich Versorgungseinschränkungen detailliert dargestellt.
Zentrale Begriffe sind COVID-19, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, stationäre/ambulante Versorgung, Herzinfarkt-Behandlungsraten, Infektionsschutzmaßnahmen und kardiologische Notfallintervention.
Die Berichterstattung hat maßgeblich zur Verunsicherung der Patient*innen beigetragen, was dazu führte, dass aus Angst vor einer nosokomialen Infektion im Krankenhaus lebensnotwendige Arztbesuche vermieden oder Notrufe erst spät abgesetzt wurden.
Der Rückgang ist vermutlich eine Kombination aus tatsächlichem Stressabfall durch Homeoffice (als Hypothese) und primär einem Vermeideverhalten der Patient*innen, die Krankenhausaufenthalte trotz akuter Beschwerden scheuten, was das Risiko für schwerwiegende Spätfolgen erhöhte.
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