Diplomarbeit, 2009
84 Seiten, Note: 2,1
1. Einleitung
2. Grundlagen
2.1. Allgemeine Definitionen und Entwicklung
2.1.1. Der Begriff Event und Event-Marketing
2.1.2. Veranstaltungsformen von Events
2.1.3. Merkmale des Event-Marketing
2.2. Planung, Integration, Realisation und Kontrolle des Event-Marketing
2.3. Zielsystem des Event-Marketing
2.4. Zielgruppe
2.5. Die Bedeutung der Integration im Kommunikations-Mix
3. Erfolgskontrolle im Event-Marketing
3.1. Grundlage und Bedeutung der Erfolgskontrolle
3.1.1. Begriff der Kontrolle
3.1.2. Begriff des Erfolges
3.1.3. Organisation der Erfolgskontrolle
3.1.4. Phasen der Erfolgskontrolle
3.1.4.1. Kontrollzeitpunkt
3.1.4.2. Kontrollgröße
3.2. Kennzahlen
3.3. Kritische Würdigung der Erfolgskontrolle
4. Werbewirkung im Event-Marketing
4.1. Grundlagen und Bedeutung der Wirkungsforschung
4.2. Grundlagen der Wirkungsmessung
4.2.1. Begriff der Wirkung
4.2.2. Kategorien der Wirkungsmessung
4.3. Grundformen der Wirkungsmessung
4.4. Spezifische Formen der Wirkungsmessung
4.5. Kritische Würdigung der Wirkungsmessung
5. Event-Marketing als Strategie zur Kundenbindung im Unternehmen
5.1. Die Wirkungskette der Kundenbindung
5.2. Definition und Entstehung von Kundenzufriedenheit
5.3. Definition und Entstehung der Kundenbindung
5.4. Art der Kundenbindung
5.4.1. Gebundenheitsgetriebene Kundenbindung
5.4.2. Verbundenheitsgetriebene Kundenbindung
5.5. Events zur Stärkung der Kundenbindung
5.5.1. Toyota City-Grand-Prix-Köln
5.5.2. Aral Charity-Walk 2005
6. Fazit und Schlussbetrachtung
Diese Arbeit untersucht die theoretischen Möglichkeiten der Erfolgskontrolle von Event-Marketing als Instrument der Kundenbindung. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Wie erfolgreich ist das Event-Marketing als Strategie der Kundenbindung und wie kann dieser Erfolg von Unternehmen messbar gemacht werden?
2.1.1. Der Begriff Event und Event-Marketing
Bei einfacher Betrachtung des Begriffes Event, ist eine Gleichsetzung mit dem Wort Ereignis und seiner Bedeutung möglich.
Baum und Stalzer bezeichneten den Begriff Event etwas komplexer, als Aktionen mit zielgruppenorientiertem Erlebnischarakter, die in Form und Ausdruck individuell sind, also Ereignisse, die den Kriterien Originalität, Aktualität und Unmittelbarkeit entsprechen. Bruhn hingegen definiert Event als „eine besondere Veranstaltung oder ein spezielles Ereignis, das multisensitiv vor Ort von ausgewählten Rezipienten erlebt und als Plattform zur Unternehmenskommunikation genutzt wird.“
Hier wurde also das Event als solches auf das Marketing bzw. die Unternehmenskommunikation bezogen oder anders gesehen als Kommunikationsmittel innerhalb der Kommunikationsinstrumente Werbung, Verkaufsförderung, Public Relations oder der internen Kommunikation. Als logische Folgerung bedeutet das, immer wenn ein Unternehmen eine Botschaft in Form eines direkt erlebbaren Ereignisses vermittelt, findet ein so genannter Marketing-Event statt.
Marketing-Events sind als inszenierte Ereignisse und Veranstaltungen zu verstehen, die sich an unternehmensinterne und -externe Adressaten richten, mit der Zielsetzung, firmen- oder produktbezogene Kommunikationsinhalte erlebnisorientiert zu vermitteln.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel der Märkte hin zur individuellen Kundenansprache und stellt die Relevanz von Event-Marketing als Instrument zur emotionalen Kundenbindung dar.
2. Grundlagen: Dieses Kapitel definiert Event-Marketing, kategorisiert verschiedene Veranstaltungsformen und erläutert den strategischen Planungsprozess sowie das Zielsystem.
3. Erfolgskontrolle im Event-Marketing: Das Kapitel behandelt die systematische Prüfung von Event-Aktivitäten anhand von Effektivitäts- und Effizienzkontrollen, Kontrollzeitpunkten und spezifischen Kennzahlen.
4. Werbewirkung im Event-Marketing: Hier werden die Grundlagen der Wirkungsforschung und Methoden zur Messung psychografischer Variablen wie Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Involvement und Emotion erläutert.
5. Event-Marketing als Strategie zur Kundenbindung im Unternehmen: Dieses Kapitel analysiert den Prozess der Kundenbindung, stellt die Wirkungskette dar und illustriert die Anwendung anhand der Praxisbeispiele Toyota und Aral.
6. Fazit und Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass Event-Marketing durch seinen Erlebnischarakter entscheidend zur emotionalen Kundenbindung beitragen kann, jedoch hohe Anforderungen an die Planung und Erfolgskontrolle stellt.
Event-Marketing, Kundenbindung, Erfolgskontrolle, Wirkungsmessung, Unternehmenskommunikation, Kundenzufriedenheit, Marketing-Mix, Wirkungskette, emotionale Bindung, Zielgruppe, psychografische Ziele, ökonomische Ziele, Involvement, Markenimage, Event-Management.
Die Arbeit analysiert die strategische Rolle des Event-Marketings zur Kundenbindung und untersucht insbesondere die theoretischen und praktischen Möglichkeiten, den Erfolg solcher Marketing-Instrumente messbar zu gestalten.
Zentral sind die Definition von Event-Marketing, die Systematik der Erfolgskontrolle, die psychologischen Wirkungsmechanismen auf Kunden und die Integration von Events in die Unternehmenskommunikation zur langfristigen Kundenbindung.
Das primäre Ziel ist es, den Nutzen und die Erfolgswahrscheinlichkeit von Events zu bewerten und den Unternehmen Methoden an die Hand zu geben, um die Frage „Wie erfolgreich ist mein Event-Marketing?“ zu beantworten.
Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse bestehender Marketing-Theorien (z.B. C/D-Paradigma, Kano-Modell) und verknüpft diese mit einer deduktiven Analyse von Praxisbeispielen.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Erfolgskontrolle (Prämissen-, Ablauf- und Ergebniskontrolle) sowie der detaillierten Messung psychografischer Größen wie Aufmerksamkeit, Image, Emotion und Erinnerungswirkung.
Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch die Begriffe Event-Marketing, Kundenbindung, Erfolgskontrolle, Wirkungsmessung und Kundenzufriedenheit charakterisieren.
Die Wirkungskette bildet ein Modell ab, das den Zusammenhang zwischen Akquisition, Zufriedenheit und Kundenbindung verdeutlicht, um schließlich den ökonomischen Erfolg für das Unternehmen sicherzustellen.
Gebundenheitsgetriebene Kundenbindung beruht auf faktischen Wechselbarrieren (z.B. ökonomisch oder vertraglich), während die verbundenheitsgetriebene Kundenbindung eine emotionale Basis hat, die durch positive Erlebnisse wie Events gestärkt wird.
Diese Beispiele zeigen eindrucksvoll, wie verschiedene Event-Formate – ein sportlicher Event zur Imageverjüngung und ein Charity-Walk zur Darstellung sozialen Engagements – erfolgreich in eine Strategie zur Kundenbindung integriert werden können.
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