Bachelorarbeit, 2008
57 Seiten, Note: 1
1 ABSTRACT
2 KEYWORDS
3 EINLEITUNG
3.1 PROBLEMSTELLUNG
3.2 FRAGESTELLUNG
3.3 METHODIK
3.4 AUFBAU
3.5 ZIEL DER ARBEIT
4. HAUPTTEIL
4.1 DEFINITION
4.2 BEGRIFFSERKLÄRUNG
4.3 ABGRENZUNG ZUM ILLEGALEN PYRAMIDENSYSTEM
4.4 AUFBAU EINER VERTRIEBSORGANISATION
4.5 RECHTLICHE GRENZEN
4.6 PRODUKTE UND MÄRKTE
4.6.1 Der ideale Distributor
4.6.2 Das ideale MLM-Produkt
4.6.3 Empfehlungsmarketing
4.6.4 Produktmarketing und Public Relations
4.7 AUFBAU EINES MLM-SYSTEMS AN EINEM PRAKTISCHEN BEISPIEL
4.8 VORTEILE UND PERSPEKTIVEN DES MULTILEVEL MARKETING
4.8.1 Vorteile des MLM
4.8.2 Nachteile
4.9 GEFAHREN DES MULTILEVEL MARKETING
5 SCHLUSSTEIL
5.1 PROGNOSE
5.2 EIGENES SYSTEM VS. EINSTIEG IN BESTEHENDE SYSTEME
5.3 MATHEMATISCHE KRITIK
5.4 CONCLUSIO
6 ANHANG
ANHANG A
ANHANG B
ANHANG C
ANHANG D
ANHANG E
Die Arbeit untersucht das Potenzial von Multilevel Marketing (MLM) als Instrument der Unternehmensfinanzierung und Vertriebssteuerung, analysiert Erfolgsfaktoren sowie Risiken und differenziert zwischen legalen Vertriebsstrukturen und illegalen Pyramidensystemen.
4.1 Definition
Multilevel Marketing (syn. Netzwerkmarketing, Strukturvertrieb) baut auf zwei sich ergänzenden, parallel zueinander angelegten Einkommensmöglichkeiten und Arbeitsbereichen auf. Der erste Bereich ist der Verkauf von Waren.
Netzwerk-Marketing ist eine Form des Direktverkaufs: Es ist der Aufbau eines Netzwerks, über das der Verkauf von Waren oder Dienstleistungen erfolgt. Das Verfahren selbst bedeutet, dass ein Mensch einem anderen von einem Produkt oder einer Dienstleistung erzählt und somit das Produkt oder die Dienstleistung direkt zum Kunden bringt. (Averill & Corkin, 2003, S. 11)
Der zweite Bereich beinhaltet das Sponsoring neuer Distributoren und den Aufbau einer Downline. Er ist im Hinblick auf das Einzelvolumen eines Distributors von eben so großer Bedeutung für den Erfolg einer Organisation wie der Verkauf.
Der >>Vertriebskanal<< im Netzwerk-Marketing [Synonym für Multilevel Marketing (Anm. des Verfassers)] entsteht, indem ein Mensch einen anderen einlädt, bei dem Geschäft mitzumachen. Dadurch erhalten die Vertriebspartner auf indirektem Weg oder mittels >>Hebelwirkung<< einen Prozentsatz des Warenverkaufs, der von jemand anderem erzielt wurde. (Averill & Corkin, 2003, S. 11)
1 ABSTRACT: Kurze Übersicht über Chancen, Risiken und die Zielsetzung der Arbeit bezüglich legaler Strukturvertriebssysteme.
2 KEYWORDS: Auflistung der zentralen Begriffe, die den Kernbereich der Arbeit abdecken.
3 EINLEITUNG: Erläuterung der Problemstellung und Definition der zentralen Fragestellung sowie der methodischen Vorgehensweise.
4. HAUPTTEIL: Detaillierte Auseinandersetzung mit der Definition, den rechtlichen Rahmenbedingungen, dem Produktbezug und den strategischen Vorteilen sowie Gefahren von MLM.
5 SCHLUSSTEIL: Prognose zur Marktentwicklung, Gegenüberstellung von Eigenaufbau und Einstieg in Fremdsysteme sowie eine abschließende kritische Conclusio.
6 ANHANG: Zusammenstellung ergänzender rechtlicher Informationen, Grafiken zum Wachstumspotenzial und Vorlagen für die operative Arbeit.
Multilevel Marketing, Netzwerkmarketing, Strukturvertrieb, Unternehmensfinanzierung, Direktverkauf, Pyramidensystem, Vertriebsorganisation, Downline, Provisionssystem, Empfehlungsmarketing, Produktlebenszyklus, Distributoren, Kundenbindung, Konjunkturzyklus, Unternehmensplanung
Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Risiken von Multilevel Marketing (MLM) für Unternehmen, insbesondere im Hinblick auf Finanzierung und Vertrieb.
Der Hauptteil behandelt die Definition von MLM, die Abgrenzung zu illegalen Systemen, den Aufbau von Vertriebsorganisationen, Anforderungen an Produkte und Distributoren sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen.
Das Ziel ist die Klärung, ob und unter welchen Bedingungen Multilevel Marketing eine nachhaltige Strategie zur Unternehmensfinanzierung und Umsatzoptimierung darstellen kann.
Die Arbeit basiert auf einer detaillierten Recherche einschlägiger Fachliteratur sowie ergänzenden Internetrecherchen in verschiedenen Datenbanken und Suchmaschinen.
Im MLM liegt der Fokus auf dem Produktverkauf mit echtem Nutzwert und umsatzabhängiger Vergütung, während bei Pyramidensystemen die Investitionen neuer Mitglieder und das Anwerben als Hauptzweck dominieren.
Der Erfolg hängt maßgeblich von der persönlichen Motivation, der mentalen Einstellung, einer professionellen Einschulung sowie der Größe und Qualität der aufgebauten Downline ab.
Das Beispiel Masterterminal dient zur Veranschaulichung eines Provisionssystems, zeigt aber auch die Herausforderungen auf, wenn ein Produkt nicht für den täglichen Bedarf geeignet ist.
Der Multiplikatoreffekt ermöglicht es Distributoren, nicht nur von der eigenen Arbeitskraft zu profitieren, sondern auch Erträge aus der Leistung der untergeordneten Struktur (Downline) zu generieren.
Der Autor stellt fest, dass in Europa eine weitgehend eindeutige Rechtslage besteht, die es ermöglicht, illegale Systeme von seriösen MLM-Strukturen durch klare Kriterien abzugrenzen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

