Bachelorarbeit, 2009
60 Seiten, Note: 1,8
1 Einleitung
2 Begriffsabgrenzungen und Definitionen
2.1 Bestimmung der Begriffe „Alte“ und „Senioren“
2.2 Traditionelle und alternative Wohnformen
2.3 Barriere
2.3.1 Barrierefrei
2.3.2 Barrierearm
3 Alterung der Gesellschaft in Deutschland
3.1 Demographische Entwicklung
3.2 Deutschland wird zur Altenrepublik
4 Wohnen im Alter – heute
4.1 Übersicht
4.2 Demographische Rahmenbedingungen
4.2.1 Haushaltsgröße
4.2.2 Wohnstatus
4.3 Erwartungen und Wünsche
4.3.1 Selbstständiges und selbstbestimmtes Wohnen
4.3.2 Wohnumfeld
4.3.3 Wohnmobilität
4.3.4 Wohnpräferenzen
5 Alternative Wohnformen
5.1 Quartiersbezogene Wohnkonzepte
5.1.1 Wohnquartier4
5.2 Eigene Wohnung und eigene Häuslichkeit
5.2.1 Wohnen für Hilfe
5.2.2 Wohnen mit Betreuung zu Hause
5.3 Service Wohnen / Betreutes Wohnen
5.4 Gemeinschaftliches Wohnen
5.4.1 Selbstorganisierte Wohn- und Hausgemeinschaften
5.4.2 Integriertes Wohnen / Mehrgenerationenwohnen
5.5 Wohngruppenorientierte Betreuungskonzepte
5.5.1 Betreute Wohngemeinschaften
5.5.2 KDA-Hausgemeinschaften
5.6 Siedlungsgemeinschaften
5.7 Altendorf
6 Kategorisierung und Bewertung alternativer Wohnformen
6.1 Wunsch nach Verbleib in den „eigenen vier Wänden“
6.1.1 Positive und negative Aspekte
6.2 Wunsch nach „Veränderung der Wohnsituation“
6.2.1 Positive und negative Aspekte
6.3 „Zwingende Notwendigkeit“ zur Veränderung der Wohnsituation
6.3.1 Positive und negative Aspekte
7 Probleme bei der Umsetzung alternativer Wohnformen
7.1 Geringe quantitative Bedeutung trotz wachsendem Interesse
7.2 Probleme mit bestehenden Rahmenbedingungen
7.2.1 Probleme der Wohnalternative „Service Wohnen“
7.3 Bekanntheit der Wohnformen
8 Fazit und Handlungsempfehlungen
8.1 Handlungsempfehlungen
Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel der Wohnbedürfnisse älterer Menschen in Deutschland im Kontext des demographischen Wandels. Das primäre Ziel ist es, den Status Quo traditioneller und alternativer Wohnformen zu analysieren, deren Eignung in unterschiedlichen Entscheidungssituationen zu bewerten und Lösungsansätze für eine selbstbestimmte Lebensführung im Alter aufzuzeigen.
4.3.1 Selbstständiges und selbstbestimmtes Wohnen
Im Alter selbstständig und selbstbestimmt zu wohnen heißt nicht, auch alles alleine zu machen. Erst die Verfügbarkeit von Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten ist die Grundlage für ein selbstbestimmtes Wohnen. Gerade unter den Jung-Senioren wächst das Bewusstsein, dass das familiäre Umfeld die Betreuung im Alter nicht mehr übernehmen kann und man somit immer mehr auf professionelle Dienste angewiesen ist. Auch die Bereitschaft für diese Dienste Geld auszugeben, steigt in zunehmenden Maße an.
Vergleicht man die in Abb.1 gezeigten wohnbegleitenden haushaltsnahen Dienstleistungen, so dominieren vor allem vorpflegerische, niederschwellige Alltagshilfen.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Auswirkungen des demographischen Wandels auf das Wohnen im Alter und stellt die Relevanz alternativer Wohnformen gegenüber traditionellen Heimkonzepten heraus.
2 Begriffsabgrenzungen und Definitionen: In diesem Kapitel werden grundlegende Termini wie „Senioren“, „alternative Wohnformen“ sowie der Barrierebegriff geklärt.
3 Alterung der Gesellschaft in Deutschland: Das Kapitel analysiert die demographische Entwicklung in Deutschland und den Trend zur sogenannten „Altenrepublik“.
4 Wohnen im Alter – heute: Es wird die aktuelle Wohnsituation älterer Menschen beleuchtet, einschließlich demographischer Rahmenbedingungen sowie der spezifischen Wünsche und Anforderungen an das Wohnumfeld.
5 Alternative Wohnformen: Hier werden diverse Konzepte wie Quartierslösungen, Service-Wohnen und gemeinschaftliche Wohnprojekte detailliert vorgestellt.
6 Kategorisierung und Bewertung alternativer Wohnformen: Das Kapitel ordnet die vorgestellten Wohnformen in Entscheidungssituationen ein und bewertet diese anhand positiver und negativer Aspekte.
7 Probleme bei der Umsetzung alternativer Wohnformen: Es werden zentrale Hindernisse wie geringe quantitative Bedeutung, rechtliche Rahmenbedingungen und mangelnde Bekanntheit diskutiert.
8 Fazit und Handlungsempfehlungen: Abschließend werden die Ergebnisse zusammengeführt und konkrete Empfehlungen an Politik und Wohnungswirtschaft zur Förderung zukunftsorientierter Wohnkonzepte ausgesprochen.
Wohnen im Alter, demographischer Wandel, alternative Wohnformen, Quartierskonzepte, Service Wohnen, Gemeinschaftliches Wohnen, Barrierefreiheit, Selbstbestimmung, Altenhilfe, Wohnmobilität, Pflegestufen, Wohnumfeld, Pflegedienst, Altersgerechtes Wohnen, Wohnungsanpassung
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Vielfalt neuer Wohnformen für ältere Menschen in Deutschland und deren Rolle als Alternative zur traditionellen Heimunterbringung.
Zu den Schwerpunkten gehören der demographische Wandel, Wohnpräferenzen älterer Menschen, das Quartierskonzept, verschiedene Betreuungsmodelle sowie die rechtlichen und praktischen Hürden bei der Umsetzung.
Ziel ist es aufzuzeigen, welche Alternativen derzeit existieren, in welchen Lebenssituationen diese geeignet sind und welche Probleme bei der praktischen Realisierung bestehen.
Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse und der Auswertung statistischer Daten zur Wohnsituation sowie von Fallbeispielen zu innovativen Wohnprojekten.
Der Hauptteil gliedert sich in die Ist-Analyse der aktuellen Wohnsituation, die Vorstellung verschiedener Konzepte vom Quartierswohnen bis zur Wohngemeinschaft und deren kritische Bewertung.
Wohnen im Alter, demographischer Wandel, alternative Wohnformen, Quartierskonzepte, Service Wohnen, Barrierefreiheit und Selbstbestimmung.
Die Arbeit nutzt diese Begriffe oft synonym, wobei der Fokus auf der Abgrenzung zur stationären Heimunterbringung und der Kombination aus privatem Wohnen mit optionalen Betreuungsleistungen liegt.
Sie gilt als essenzieller Qualitätsfaktor, wobei die Umsetzung in bestehenden Immobilien oft an den hohen Kosten und mangelnder normativer Einhaltung scheitert.
Es dient als Beispiel für eine gelungene generationsübergreifende Wohnpartnerschaft, bei der Wohnraum gegen Alltagshilfen getauscht wird.
Es wird gefordert, Wohnen und Pflege stärker in das vertraute Wohnquartier zu integrieren, statt die Versorgung räumlich zu isolieren.
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