Masterarbeit, 2023
94 Seiten, Note: 1,7
1. Einführung
1.1 Relevanz und Problemstellung
1.2 Motivation
1.3 Zielsetzung
1.4 Vorgehen
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Definition der Begriffe
2.1.1 Internet of Things
2.1.2 IoT Geschäftsmodelle und Prozessoptimierungen
3. Stand der der Praxis
3.1 IoT-Architektur aus der Praxis
3.1.1 ÖFIT-Illustration
3.1.2 ECBM-Illustration
3.1.3 Lemgo-Digital-Illustration
3.1.4 Items-Illustration
3.1.5 Zusammenfassung
3.2 Smart City digitale Produktplatzierungen aus der Praxis
3.2.1 Minol-ZENNER-Gruppe
3.2.2 Digimondo GmbH
3.2.3 Items GmbH
3.2.4 ENERVIE Services GmbH
3.2.5 [ui!] Urban Mobility Innovations
3.2.6 Weitere Beispiele
3.2.7 Zusammenfassung
3.3 Dienstleisterrollen IoT Lösungen – Beteiligte Akteure
3.3.1 Ebene 1 – Physisches Objekt
3.3.2 Ebene 2 – Sensor und Aktuator
3.3.3 Ebene 3 – Konnektivität
3.3.4 Ebene 4 – Analytik
3.3.5 Ebene 5 – Anwendungsebene
3.3.6 Ausarbeitung der Wertschöpfungsebenen
3.3.7 Ausarbeitung der Dienstleisterrollen
3.4 IoT-Geschäftsmodelle und Prozessoptimierungen
3.4.1 Übersicht der Smart City Anwendungsfälle
3.5 Zusammenfassung
4. B2B Buying Journey
4.1 Akteure Buying Center
4.2 B2B Kaufprozess
4.3 Angebote
4.4 Zusammenfassung
5. Transfer zur Marktplatzstrategie für eine zielgruppengerechte digitale Produktplatzierung von IoT-Geschäftsmodellen & Prozessoptimierungen
5.1 IoT-Lösungen als Baukastensystem
5.2 Kaufentscheidungen von Smart City Lösungen
5.3 Effizienz einer Marktplatzstrategie für IoT-Lösungen
6. Innovationskonzept
7. Fazit
Die vorliegende Masterarbeit analysiert die Einsatzmöglichkeiten von Strategien für digitale Marktplätze, um IoT-Geschäftsmodelle und Prozessoptimierungen zielgruppengerecht bei potenziellen Kunden, insbesondere Stadtwerken und Kommunen, zu platzieren. Dabei wird untersucht, welche Akteure beteiligt sind, wie entsprechende Baukastensysteme strukturiert sind und inwieweit aktuelle Ansätze bereits eine wirtschaftliche und technisch realisierbare Marktplatzstrategie erlauben.
1.1 Relevanz und Problemstellung
Intelligente Städte (Smart Cities) tragen durch den Einsatz fortschrittlicher Technologien zur Transformation urbaner Lebensräume bei. Sie streben eine visionäre Stadtentwicklung an, die sowohl Lebensqualität als auch ökologische Nachhaltigkeit priorisiert. Im Rahmen der Förderinitiative „Modellprojekte Smart City“ werden 73 Kommunen bei der Entwicklung und Umsetzung von Smart-City-Strategien finanziell gefördert. Hierfür wurden von der Bundesregierung Deutschland 820 Millionen Euro bereitgestellt.
Die verschiedenen Sektoren einer intelligenten Stadt generiert Mehrwert in zehn identifizierten Bereichen (siehe Abb. 1). Diese eröffnen eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Prozessoptimierung und Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, die für unterschiedliche Akteure von Bedeutung sind. Zur Realisierung einer Smart City ist der Einsatz von neuen Technologien notwendig, die eine effiziente Übertragung von Daten ermöglichen. In Deutschland haben insbesondere Energiedienstleister und Stadtwerke das Potenzial von Smart City Anwendungsfällen erkannt. Dementsprechend erfolgen Investitionen in den Ausbau regionaler Infrastrukturen für Zugangsnetze wie z. B. LoRaWAN, Nb-IoT, 450 MHz.
1. Einführung: Dieses Kapitel legt die Relevanz der Thematik, die Problemstellung sowie das methodische Vorgehen der Forschungsarbeit dar.
2. Theoretische Grundlagen: Hier erfolgt eine Definition forschungsrelevanter Begriffe und eine Einordnung von IoT-Technologien und Modellen.
3. Stand der der Praxis: Dieses Kapitel liefert einen detaillierten Einblick in die IoT-Architektur, Dienstleisterrollen und eine Analyse aktueller Marktteilnehmer sowie deren Anwendungsfälle.
4. B2B Buying Journey: Die Analyse konzentriert sich hier auf die Akteure des Buying Centers und die Phasen des B2B-Kaufprozesses.
5. Transfer zur Marktplatzstrategie für eine zielgruppengerechte digitale Produktplatzierung von IoT-Geschäftsmodellen & Prozessoptimierungen: Dieses Kapitel dient dem Transfer der Erkenntnisse auf die Anforderungen an Marktplatzstrategien, untermauert durch Experteninterviews.
6. Innovationskonzept: Das hier entwickelte Konzept bietet einen strukturierten Leitfaden für die digitale Produktplatzierung.
7. Fazit: Eine abschließende Betrachtung der Ergebnisse sowie ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der IoT-Datenmarktplätze.
IoT, Internet of Things, Smart City, Marktplatzstrategie, B2B Buying Journey, Prozessoptimierung, digitale Produktplatzierung, LoRaWAN, Nb-IoT, Innovationsmanagement, Geschäftsmodelle, Stadtwerke, Kommunen, Wertschöpfungsebenen, Kundenorientierung.
Die Arbeit untersucht, wie IoT-Geschäftsmodelle und Prozessoptimierungen durch eine zielgruppengerechte Marktplatzstrategie im B2B-Sektor (insbesondere bei Stadtwerken und Kommunen) erfolgreich digital platziert werden können.
Die Kernthemen umfassen IoT-Architekturen, die B2B-Kundenentscheidungsprozesse (Buying Journey), verschiedene Smart City Anwendungsfälle sowie die strategische Ausgestaltung digitaler Marktplätze.
Das Ziel ist die Erarbeitung eines Innovationskonzepts, das aufzeigt, wie Unternehmen ihre IoT-Lösungen effektiv auf einem Marktplatz positionieren können, um den tatsächlichen Kundennutzen zielgerichtet zu adressieren.
Es wird ein Mixed-Methods-Ansatz verwendet, der eine Kombination aus qualitativer Literaturanalyse und quantitativen Experteninterviews beinhaltet.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine Analyse des Status Quo in der Praxis (verschiedene Anbieter-Beispiele), die Untersuchung der B2B Buying Journey und den abschließenden Transfer in ein Innovationskonzept.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Internet of Things (IoT), Smart City, Prozessoptimierung, Marktplatzstrategie und das B2B Buying Center.
Das Konzept des IoT-Baukastens wird als Modellsprache genutzt, um die komplexe Wertschöpfung von der Hardware (Physisches Objekt) bis zur Anwendung (Digitale Leistung) vergleichbar und vermarktbar zu machen.
Da in kommunalen Strukturen und bei Stadtwerken viele verschiedene Akteure (Technik-Leiter, Bürgermeister, Einkauf) an einer Entscheidung beteiligt sind, müssen IoT-Angebote so aufbereitet sein, dass sie sowohl den technischen Nutzen als auch die ökonomische Sinnhaftigkeit für alle Beteiligten im Buying Center schärfen.
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