Diplomarbeit, 1996
138 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung und Aufgabenstellung
2 Multimediale Lehr- und Lernsoftware
2.1 Computergestütztes Lernen
2.1.1 Definition von Lernsoftware
2.1.2 Arten von Lehr- und Lernsoftware
2.1.3 Einordnung in das Spektrum didaktischer Medien
2.2 Vergleich verschiedener Lernmedien
2.2.1 Vor- und Nachteile von Lehr- und Lernsoftware
2.2.2 Perspektiven
2.3 Anforderungen an eine Lehr- und Lernsoftware
2.3.1 Allgemeine softwareergonomische Richtlinien
2.3.2 Informationsdarstellung
2.3.3 Navigationssysteme
2.4 Pädagogische Kriterien
2.4.1 Grundüberlegungen zum Einsatz von Computern im Unterricht
2.4.2 Argumente für den Computereinsatz
2.5 Multimediale Anwendungen
2.5.1 Anforderungen an multimediale Anwendungen
2.5.2 Multimediale Anwendungsfelder und Beispiele
2.6 Interaktion
2.6.1 Multimodalität
2.6.2 Interaktionsaufgaben, Interaktionsformen und Interaktionsziele
2.6.3 Interaktionen für multimediale Anwendungen
2.6.4 Design von Interaktionskomponenten
3 Pflichtenheft
3.1 Zielbestimmung
3.1.1 Mindestanforderungen
3.1.2 Wunschkriterien
3.1.3 Abgrenzungskriterien
3.2 Produkteinsatz
3.2.1 Anwendungsbereiche
3.2.2 Zielgruppen
3.3 Produktkonfiguration
3.4 Qualitätsanforderungen
3.5 Benutzerschnittstelle
3.5.1 Benutzermodell
3.5.2 Kommunikationsstrategie
3.5.3 Kommunikationsaufbau
3.6 Entwurf globaler Testfälle
3.6.1 Testfall 1 - Systemeinstellungen
3.6.2 Testfall 2 - Manipulation und Darstellung der Daten
3.6.3 Testfall 3 - Programmsteuerung
3.6.4 Testfall 4 - Kompatibilität zur Hard- und Software
3.6.5 Testfall 5 - Inhaltliche Struktur und Aufbau
4 Lösungsansätze
4.1 Allgemeines
4.2 OS/2
4.3 X-Window - Umgebung
4.4 Microsoft Windows (3.xx und Windows 95)
4.5 Autorensysteme
4.5.1 Anforderungen an Autorensysteme
4.5.2 Funktionsweise von Autorensystemen
4.5.3 Vergleich
5 Das Autorensystem Multimedia ToolBook
5.1 Überblick
5.2 Autoren- und Leserebene
5.3 Programmieren in ToolBook
5.3.1 OpenScript
5.3.2 Beispiele für Behandlungsroutinen und Funktionen
5.4 Objekte und ihre Eigenschaften
5.5 Unterstützung multimedialer Elemente
6 Schritte zur Entwicklung des Programms
6.1 Vorbereitung
6.2 Entwicklung
6.2.1 Objekterzeugungsphase
6.2.2 Verbindungsphase
6.2.3 Generierungs- und Programmierphase
6.2.4 Präsentationsphase
7 Entwurf
7.1 Besonderheiten der Programmierumgebung
7.2 Materialsammlung und Spezifikation der Medientypen
7.3 Vertriebsart
7.4 Hardware- und Systemanforderungen
7.5 Inhaltliche Themenwahl
7.6 Programmstruktur
7.7 Funktionenmodell mit Datenflußdiagrammen
7.7.1 Kontextdiagramm
7.7.2 Übersichtsdiagramm
7.8 Festlegen der Programmeigenschaften
7.8.1 Bucheigenschaften
7.8.2 Ansichtsobjekteigenschaften
7.8.3 Hintergrund- und Seiteneigenschaften
7.9 Entwurf universeller Steuerelemente
7.10 Bedienoberfläche
7.10.1 Das Hauptfenster
7.10.2 Das Hilfefenster
7.11 Entwurf des Tests und der Testfragen
8 Implementierung und Programmbeschreibung
8.1 Allgemeines
8.2 Hinweise zu den Skripten
8.3 Das Buch
8.4 Programmsteuerung
8.5 Einbindung der multimedialen Komponenten
8.5.1 Grafik
8.5.2 Symbole und Mauscursoreigenschaften
8.5.3 Klangeffekte und Sprachausgabe
8.5.4 Videos und Animationen
8.6 Beschreibung der Programmteile
8.6.1 Die Menüs
8.6.2 Darstellung der Themeninhalte
8.6.3 Das Inhaltsverzeichnis
8.6.4 Das Begriffslexikon
8.6.5 Der Wissenstest
8.6.6 Das Hilfefenster
8.6.7 Soundtest und Systeminformation
8.7 Installation und Programmstart
9 Systemtest
9.1 Hinweise zu den Tests
9.2 Testfall 1 - Systemeinstellungen
9.3 Testfall 2 - Manipulation und Darstellung der Daten
9.4 Testfall 3 - Programmsteuerung
9.5 Testfall 4 - Kompatibilität zur Hard- und Software
9.6 Testfall 5 - Inhaltliche Struktur und Aufbau
10 Zusammenfassung und Ausblick
Buchskript
Fragebogen zur Bewertung der Lösung
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines multimedialen Lehr- und Lernprogramms zum Thema „Computerschnittstellen und Bussysteme“, um Studenten sowie Lehrkräften der FHTW-Berlin eine interaktive und anschauliche Unterstützung bei der Wissensvermittlung und -aneignung in diesem technisch-naturwissenschaftlichen Fachbereich zu bieten.
Multimedia ToolBook
Multimedia ToolBook ist ein Autorensystem unter Microsoft Windows. Wie die erste Namenskomponente andeutet, kann man alles, was heute modern ist, in dem System benutzen, von Text und Bild bis zum Film und zur Sprachausgabe. Die Bezeichnung ist etwas irreführend, da es sich nicht um ein Buch mit Werkzeugen, sondern eher ein Werkzeug zur Erzeugung von elektronischen Büchern handelt.
ToolBook erweist sich als recht vielseitig. Man kann nicht nur spezielle Anwendungen für Informations- und Ausbildungszwecke (Programmierte Unterweisungen, also Präsentationen, Lehr- und Lernprogramme usw.), sondern auch Eingabemasken für beliebige Anwendungen (Datenbankoberflächen) und sogar Spiele darin programmieren. Zum Erstellen der Anwendungen wird eine grafische Oberfläche benutzt.
Mit ToolBook wird objektorientiert programmiert. Es existieren Grafikobjekte, Ansichtsobjekte, Hintergrundobjekte, Schaltflächen und verschiedene Felder. Wie in der objektorientierten Programmierung sind mit den verschiedenen Objekten spezielle Eigenschaften verbunden, die auch von anderen Objekten geerbt sein können. Die Deklaration der Objektdaten erfolgt weitgehend durch einen interaktiven Gestaltungsprozeß auf der grafischen Oberfläche. Die Methoden beschreiben durch ein spezielles Programm, wie sich die verschiedenen Objekte verhalten sollen.
Das grundlegende Konzept in ToolBook ist der Begriff des „Buches“. Ein Buch ist die ToolBook-Sprechweise für die zu entwickelnde, ausführbare Datei (EXE-File), die ihrerseits wieder weitere Bücher aufrufen kann. Ein Buch besteht aus Seiten, auf denen verschiedene Objekte definiert werden, denen mit Hilfe der ToolBook-eigenen Programmiersprache OpenScript bestimmte Aktionen zugeordnet sind. Jede der verschiedenen Seiten des ToolBook-Buches entspricht einem Bildschirminhalt, der mit den grafischen Elementen und den interaktiven Steuerelementen ausgestattet ist.
1 Einleitung und Aufgabenstellung: Erläutert die Notwendigkeit moderner Lernmethoden und definiert das Ziel der Arbeit, ein interaktives Lernprogramm für das Fachgebiet „Computerschnittstellen und Bussysteme“ zu entwickeln.
2 Multimediale Lehr- und Lernsoftware: Untersucht theoretische Grundlagen, pädagogische Kriterien sowie softwareergonomische Richtlinien, die für die Gestaltung effektiver computergestützter Lehrangebote essenziell sind.
3 Pflichtenheft: Definiert detailliert die Mindestanforderungen und Zielgruppen für das zu entwickelnde Programm sowie die methodischen Schritte für den Entwurf und die Qualitätssicherung.
4 Lösungsansätze: Vergleicht verschiedene Programmierplattformen und begründet die Wahl des Autorensystems „Multimedia ToolBook“ aufgrund seiner Eignung für objektorientierte und visuelle Programmierung.
5 Das Autorensystem Multimedia ToolBook: Beschreibt die grundlegenden Konzepte des Systems wie das „Buch“-Modell, die Autoren- und Leserebene sowie die Skriptsprache OpenScript.
6 Schritte zur Entwicklung des Programms: Beschreibt den iterativen Entwicklungsprozess von der Ideensammlung über die Objekterzeugung bis hin zur Präsentationsphase.
7 Entwurf: Detailliert die technische Architektur, das Funktionenmodell und die Gestaltung der Benutzerschnittstelle für das Lernprogramm.
8 Implementierung und Programmbeschreibung: Dokumentiert die praktische Umsetzung, inklusive der Skriptprogrammierung für multimediale Komponenten und der Steuerelemente des Programms.
9 Systemtest: Dokumentiert die durchgeführten Teststrategien und die Validierung der Anwendung unter verschiedenen Hard- und Softwareumgebungen.
10 Zusammenfassung und Ausblick: Reflektiert den Entwicklungsprozess und diskutiert zukünftige Erweiterungsmöglichkeiten des Systems, beispielsweise durch die Integration weiterer Themengebiete.
Computerschnittstellen, Bussysteme, Multimediale Anwendungen, Lehr- und Lernsoftware, Multimedia ToolBook, OpenScript, Softwareergonomie, Computergestütztes Lernen, Interaktionsdesign, Didaktik, Programmierung, Windows-Applikationen, Systemtest, Wissensvermittlung, Skriptsprache
Die Diplomarbeit befasst sich mit der methodischen und didaktischen Entwicklung eines interaktiven, multimedialen Lehr- und Lernprogramms, das den Lernenden bei der Einarbeitung in die Thematik „Computerschnittstellen und Bussysteme“ unterstützen soll.
Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretische Einordnung multimedialer Lernsoftware, deren softwareergonomische Gestaltung sowie die technische Umsetzung der Themen „Computerschnittstellen“ und „Bussysteme“ innerhalb einer Windows-basierten Anwendung.
Das primäre Ziel ist die Bereitstellung eines selbstständigen, grafisch orientierten Softwareprogramms, das sowohl Studenten als auch Lehrkräften der FHTW-Berlin als Unterstützung bei der Vermittlung und Vertiefung komplexer technischer Zusammenhänge dient.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse zur Softwareergonomie und Lernmethodik, gefolgt von einer zielgerichteten Softwareentwicklung nach dem Pflichtenheft-Prinzip und einer abschließenden Evaluierung durch Systemtests sowie Nutzerbefragungen.
Der Hauptteil umfasst das Pflichtenheft, die Lösungsansätze zur Softwarewahl, die detaillierte Beschreibung des Autorensystems ToolBook, den Entwurf der Programmstruktur, die Implementierung (inklusive Skriptbeispielen) sowie die Durchführung und Auswertung systematischer Tests.
Zentrale Begriffe sind unter anderem Multimediale Lehr- und Lernsoftware, Multimedia ToolBook, Softwareergonomie, Interaktionsdesign und computergestütztes Lernen.
ToolBook ermöglichte eine effiziente, objektorientierte Entwicklung in einer Windows-Umgebung. Die Verfügbarkeit an der FHTW sowie die Kombination aus visuellen Gestaltungswerkzeugen und der mächtigen Skriptsprache OpenScript machten es zum idealen System für die Zielsetzung.
Durch die Einhaltung eines im Pflichtenheft festgelegten Anforderungskatalogs, die Implementierung definierter Teststrategien für verschiedene Hard- und Softwareumgebungen sowie die Auswertung von Fragebögen durch Testpersonen.
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