Masterarbeit, 2009
75 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Zielsetzung
1.2 Vorgehensweise
1.3 Hinführung zum Thema
2. Veränderungen in Unternehmen gestalten
2.1 Der Veränderungsbegriff
2.1.1 Differenzierung der Veränderung in Organisationen
2.1.2 Dimensionen von Veränderungsprozessen
2.1.3 Definition Change-Management
2.1.4 Verlauf eines Veränderungsprozesses
2.2 Veränderung im Unternehmen - das Management von Widerständen
2.2.1 Gründe für Widerstand
2.2.2 Change – Gruppen im Unternehmen
2.2.3 Anforderungen an Führungskräfte im Veränderungsprozess
3. Faktoren für eine erfolgreiche Umsetzung von Veränderungen
3.1 Die Veränderungsfaktoren
3.1.1 Die Funktion der Veränderungskommunikation
3.1.2 Der Change-Manager
4. Der CONSIDEO MODELER© als IT- Instrument für Change-Management
4.1 Das Unternehmen CONSIDEO
4.2 Die Software
4.1.1 Funktions- und Arbeitsweise der Software
4.1.2 Einordnung der Software zu Komplexität und Vernetzung
4.2 Anwendung des CONSIDEO MODELERS© in Veränderungsprozessen
4.2.1 Leitbildentwicklung bei einem Glashersteller
4.2.2 Umstrukturierung nach einem Vorstandswechsel
4.2.3 Geplanter Umzug der Leitungsträger bei einem öffentlichen Träger
5. Handlungsempfehlung
5.1 Analyse des CONSIDEO MODELERS©
5.2 Die Ergebnisse der Analyse
5.3 Bewertung
6. Fazit
Die Studie untersucht das Potenzial von IT-gestützter Modellierungssoftware zur Bewältigung komplexer organisatorischer Veränderungsprozesse. Das Hauptziel besteht darin zu klären, unter welchen Bedingungen der Einsatz spezialisierter Werkzeuge wie des CONSIDEO MODELER© sinnvoll ist, um Planungssicherheit zu erhöhen und Widerstände in Unternehmen effektiv zu managen.
3.1 Die Veränderungsfaktoren
Aus psychologischer Sicht stellen Veränderungsprozesse für alle Beteiligten einer Organisation Herausforderungen hinsichtlich ökonomischer, sozialer und psychologischer Gesichtspunkte dar. Vor dem Hintergrund der Widerstände, die ein Veränderungsprozess hervorruft, gilt es konkret die Faktoren zu berücksichtigen und aufzunehmen, um die beteiligten Personen für das geplante Vorhaben zu gewinnen.
In diesem Zusammenhang wird immer häufiger nach einem Modell verlangt, welches eine Vorgabe für die erfolgreiche Umsetzung und Gestaltung eines Veränderungsprozess liefert. Vor diesem Hintergrund haben Frey und Gerkhardt nachfolgend die wesentlichen Erfolgsfaktoren in Veränderungsprozessen in relevanten Schritten zusammengefasst.
Neben Kommunikation lassen sich verschiedene Faktoren identifizieren, bei denen jeder einzelne Faktor einen Teil auf dem Weg zu einem zielführenden Veränderungsmanagement beisteuert. Die jeweilige Ausprägung ist im Veränderungsprozess jedoch Unternehmens- und Projektabhängig, weshalb die Faktoren unterschiedlich gewichtet sind beziehungsweise weitere in den Vordergrund rücken können.
In Bezug auf die Wichtigkeit für den Change-Prozess wird eine Auswahl an Faktoren erläutert. Die in Abbildung 5 dargestellten Faktoren sind zudem durch die Aspekte Stärkung von Vertrauen und Transparenz und Vorhersagbarkeit ergänzt:
• Diagnose der Ist-Situation
• Ziel und Vision formulieren
• Gemeinsames Problembewusstsein
• Stärkung von Vertrauen
• Kommunikation
• Partizipation
• Transparenz und Vorhersagbarkeit
• Projektorganisation und Zeitmanagement
• Stabilisierung und Erfolgskontrolle
1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Notwendigkeit von Veränderungsprozessen in modernen Unternehmen und führt in die Zielsetzung und Vorgehensweise der Studie ein.
2. Veränderungen in Unternehmen gestalten: Das Kapitel definiert grundlegende Begriffe des Wandels, erläutert Dimensionen von Veränderungsprozessen und behandelt die Problematik von Widerständen sowie Anforderungen an Führungskräfte.
3. Faktoren für eine erfolgreiche Umsetzung von Veränderungen: Hier werden zentrale Erfolgsfaktoren wie Kommunikation, Partizipation und Projektorganisation dargestellt, die für die Gestaltung von Change-Prozessen entscheidend sind.
4. Der CONSIDEO MODELER© als IT- Instrument für Change-Management: Dieses Kapitel stellt die Software vor, beschreibt ihre Funktionsweise und zeigt anhand von drei Praxisbeispielen ihre Anwendungsmöglichkeiten auf.
5. Handlungsempfehlung: Auf Basis einer Analyse des Potenzials der Software werden hier Empfehlungen für den Einsatz in Veränderungsprozessen formuliert.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass die Software ein wertvolles, wenngleich erfahrungsabhängiges Instrument für das Management von Veränderungsprozessen darstellt.
Veränderungsprozess, Change-Management, Unternehmenskultur, CONSIDEO MODELER, Widerstand, Führungskräfte, Kommunikation, Modellierung, Komplexität, Organisationswandel, Strategie, Transformation, Projektmanagement, Systemdenken, Erfolgsfaktoren
Die Arbeit untersucht, wie IT-gestützte Modellierungssoftware Unternehmen dabei unterstützen kann, komplexe Veränderungsprozesse (Change-Prozesse) besser zu planen, zu steuern und erfolgreich umzusetzen.
Zentrale Themen sind der theoretische Rahmen des Change-Managements, die Bewältigung von Mitarbeiterwiderständen, die Identifikation von Erfolgsfaktoren sowie der praktische Einsatz von Software zur Visualisierung von Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, in welchen Situationen der Einsatz von spezialisierter Software wie dem CONSIDEO MODELER sinnvoll ist, um Transparenz im Veränderungsprozess zu schaffen und die Akzeptanz bei den Beteiligten zu fördern.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Change-Management-Theorien und ergänzt diese durch die Untersuchung softwaregestützter Modellierungsmethoden sowie die Analyse von Praxisbeispielen (Fallstudien) aus der Unternehmensberatung.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von Wandlungsprozessen, die Darstellung der Anforderungen an Change-Manager, eine detaillierte technische und funktionale Beschreibung des CONSIDEO MODELERS sowie die Evaluierung dessen Einsatzpotenzials.
Neben Change-Management und Organisationswandel stehen Begriffe wie Vernetztes Denken, Modellierung, Erfolgsfaktoren, Widerstandsmanagement und IT-Unterstützung im Fokus.
In einem der Praxisbeispiele half das Tool dabei, einen Sozialplan durch die Abbildung von 42 Faktoren auf seine Wirkung hin zu prüfen. So konnten unterrepräsentierte Erfolgsfaktoren identifiziert und die Akzeptanz bei den Leistungsträgern durch gezielte Anpassungen gesteigert werden.
Der Autor schränkt ein, dass der Einsatz eine gewisse Komplexität der Fragestellung voraussetzt. Zudem wird aufgrund der erforderlichen Modellierungserfahrung der Einsatz eines erfahrenen Beraters empfohlen, um die Qualität der Modelle sicherzustellen.
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