Bachelorarbeit, 2009
35 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Ziele der Arbeit
1.3 Wege zur Lösung (Bezugsrahmen)
2 Multisensuale Marketingelemente
2.1 Audio Marketing
2.2 Visuelles Marketing
2.3 Haptisches Marketing
2.4 Gustatorisches Marketing
2.5 Olfaktorisches Marketing
3 Duftmarketing
3.1 Grundlagen des Duftmarketing
3.2 Determinanten der Duftwahrnehmung
3.3 Das zentrale olfaktorische System
3.4 Das zentrale trigeminale System
3.5 Geruchswahrnehmung aus physiologischer Sicht
3.6 Geruchswahrnehmung aus psychologischer Sicht
3.7 Gesundheitliches Risiko von Duftstoffen
4 Gendermarketing
4.1 Sex und Gender Besonderheiten
4.1.1 Biologisch genetische Unterschiede
4.1.2 Kognitive Unterschiede der Geschlechter
5 Duftmarketing im Einzelhandel
5.1 Einsatzgebiete am POS
5.2 Dimensionen des Dufteinsatzes im Marketing
5.3 Geschlechterwirksamer Einsatz von Duftmarketing im Einzelhandel
5.4 Aktuelle Studien und Forschungsgebiete
6 Resümee
Die Arbeit untersucht den Einsatz multisensualer Marketingelemente im Einzelhandel mit einem spezifischen Fokus auf olfaktorische (Duft-)Kommunikation. Ziel ist es, durch die Verknüpfung von Erkenntnissen aus den Bereichen Duftmarketing und Gendermarketing zu erheben, wie geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Wahrnehmung und Wirkung von Düften am Point of Sale bestehen und genutzt werden können.
5.3 Geschlechterwirksamer Einsatz von Duftmarketing im Einzelhandel
Bei Kastner & Öhler in Graz, wurden in der Damenwäsche Abteilung durch Einsatz spezieller Duftautomaten über die Frischluftzufuhr in geringer Konzentration Duftaromen versprüht, und es stellte sich heraus, dass die Verweildauer bei den Konsumenten um 29 Prozent erhöht werden konnte. Des Weiteren empfanden die Kunden das Einkaufserlebnis während dieser Beduftung als wesentlich ansprechender. Jedoch sind die zuständigen Personen bei Kastner & Öhler noch skeptisch, ob eine Beduftung langfristig zu Umsatzsteigerungen führen kann. Um eine entsprechende Aussage treffen zu können, wird noch ein unabhängiger Vergleich einer neutralen und einer bedufteten Damenunterwäsche - Abteilung benötigt.
Da bekannt ist, dass zwei Drittel aller Kaufentscheidungen am POS getroffen werden, müssen die Kunden gezielt vor Ort angesprochen und beeinflusst werden. Das Unternehmen Humanic hat ebenfalls über den Duft versucht, Verweildauer, Spontankäufe und Kauferlebnis zu steigern, mit Erfolg. Auch in diesem Fall konnte die unbewusste Anregung mit olfaktorischen Elementen im Handel Wirkung zeigen.
1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung und der wachsenden Bedeutung multisensualer Markenkommunikation im Handel.
2 Multisensuale Marketingelemente: Überblick über die fünf Sinne im Marketing und deren Bedeutung für die Markenwahrnehmung und Kundenbindung.
3 Duftmarketing: Detaillierte Analyse der olfaktorischen Wahrnehmung sowie der physiologischen und psychologischen Wirkmechanismen von Düften.
4 Gendermarketing: Untersuchung der Unterschiede zwischen Frauen und Männern in Bezug auf Biologie, Kognition und Konsumverhalten.
5 Duftmarketing im Einzelhandel: Praktische Anwendung und Auswertung von Duftmarketing am Point of Sale unter Berücksichtigung geschlechterspezifischer Ansätze.
6 Resümee: Zusammenfassende Erkenntnis, dass Duftmarketing ein großes Potenzial bietet, jedoch eine stimmige multisensuale Strategie erfordert.
Duftmarketing, Multisensuales Marketing, Gendermarketing, Point of Sale, Konsumentenverhalten, Olfaktorik, Markenkommunikation, Geruchswahrnehmung, Geschlechterunterschiede, Kundenbindung, Verweildauer, Markenidentität, Duftstoffe, Kauferlebnis, Sinneswahrnehmung
Die Arbeit befasst sich mit der Wirkung von multisensualen Marketingelementen, insbesondere Düften, auf Konsumenten im Einzelhandel unter Berücksichtigung von Geschlechterunterschieden.
Die Arbeit verknüpft die Bereiche Duftmarketing, Sinneswahrnehmung, Gendermarketing und moderne POS-Marketingstrategien.
Das Ziel ist es, geschlechterspezifische Unterschiede bei der Ansprache durch olfaktorische Marketingelemente theoretisch zu erarbeiten und deren Wirksamkeit zu belegen.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die bestehende Literatur, Studien und Forschungsergebnisse zum Duft- und Gendermarketing verknüpft.
Der Hauptteil analysiert die olfaktorische Wahrnehmung, die biologischen und kognitiven Unterschiede zwischen den Geschlechtern sowie den praktischen Einsatz von Duft im Einzelhandel.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Duftmarketing, Multisensuales Marketing, Gendermarketing, Point of Sale und Konsumentenverhalten.
Da Frauen und Männer unterschiedliche kognitive und biologische Voraussetzungen für die Verarbeitung olfaktorischer Reize besitzen, kann eine geschlechtsspezifische Duftstrategie die emotionale Wirkung und Markenbindung signifikant erhöhen.
Ja, der Autor führt Beispiele wie Kastner & Öhler und Humanic an, bei denen durch den gezielten Einsatz von Düften die Verweildauer der Kunden nachweislich erhöht werden konnte.
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