Diplomarbeit, 2010
122 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit befasst sich mit dem Herstellerleasing als Instrument der Absatzfinanzierung und untersucht dessen Auswirkungen auf Bilanz und Cashflow-Stabilisierung beim Hersteller. Im Fokus steht dabei die Erfolgsmessung einer Vertriebskooperation zwischen Hersteller und Leasinggesellschaft.
Kapitel 1 erläutert die Zielsetzung der Arbeit und skizziert den Gang der Untersuchung. Kapitel 2 beleuchtet die Geschichte und die wirtschaftliche Bedeutung des Leasing, wobei insbesondere der Leasingmarkt in Deutschland, die verschiedenen Leasingformen und die Vertriebswege im Leasinggeschäft im Fokus stehen. Kapitel 3 befasst sich mit der rechtlichen Einordnung von Leasingverhältnissen, sowohl aus steuerlicher als auch aus zivilrechtlicher Perspektive.
Kapitel 4 widmet sich der Systematik einer Leasinggesellschaft, insbesondere der Leasingbranche nach der Unternehmenssteuerreform 2008, den leasingtypischen Effekten und der Risikosteuerung von Leasinggesellschaften. Kapitel 5 untersucht die Auswirkungen und die Erfolgsmessung einer Vertriebskooperation aus Sicht des Herstellers. Dabei werden die Ziele einer Vertriebskooperation, die Erfolgsmessung anhand der „Herstellerleasing Scorecard“ und die bilanziellen sowie cashflow-relevanten Auswirkungen des Herstellerleasing beleuchtet.
Herstellerleasing, Absatzfinanzierung, Bilanzstabilisierung, Cashflow-Stabilisierung, Vertriebskooperation, Erfolgsmessung, Kennzahlen, Scorecard, IKB Leasing GmbH, Steuerliche Einordnung, Zivilrechtliche Einordnung, Risikosteuerung, Leasingtypische Effekte.
Herstellerleasing ist eine Form der Absatzfinanzierung, bei der ein Hersteller mit einer Leasinggesellschaft kooperiert, um seinen Kunden direkt Finanzierungslösungen für seine Produkte anzubieten.
Es fördert den Umsatz, verringert Forderungsausfälle, stärkt die Kundenbindung und ermöglicht die Kontrolle über den Sekundärmarkt (Gebrauchtmarkt) der Produkte.
Leasing kann zu einer Bilanzverkürzung führen (Off-Balance-Sheet-Finanzierung), was die Eigenkapitalquote verbessert und die Liquidität schont.
Dies ist ein in der Arbeit entwickeltes kennzahlenbasiertes Instrument, mit dem speziell kleine Unternehmen den Erfolg ihrer Vertriebskooperation mit einem Leasinggeber messen können.
Bei Vollamortisation decken die Leasingraten die gesamten Anschaffungskosten des Objekts. Bei Teilamortisation wird nur ein Teil während der Laufzeit gedeckt, oft mit einer Restwertregelung am Ende.
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