Bachelorarbeit, 2024
50 Seiten, Note: 14
2. Einleitung
3. Hauptteil
3.1. Diversität: Einführung und Begriffserklärung
3.1.1. Der Begriff Diversität – Etymologie und Bedeutungen in verschiedenen Sprachgemeinschaften
3.1.2. Die Geschichte des Begriffs der Diversität und seine Einordnung in wissenschaftlichen Kontexten
3.1.2.1. Die Merkmale von Diversität im Vergleich: Deutschland und die USA
3.1.2.2. Der Begriff der Diversität im Vergleich: Betriebswissenschaftlich, soziologisch und psychologisch
3.1.3. Modelle zu Diversität: „The Four Layers of Diversity“ und das „Eisberg- Modell“
3.1.3.1. Das Eisberg-Modell
3.1.3.2. Das Four Layers of Diversity-Modell
3.1.4. Diversität in Deutschland
3.1.4.1. Historie
3.1.4.2. Demographische Veränderungen in Deutschland: Entwicklungen und die Hintergründe
3.1.4.3. Globalisierung und Migration
3.1.4.4. Postulierter demografischer Wandel und seine Bedeutung für den Arbeitsmarkt
3.1.4.5. Übertragung der Bedeutung von Diversitätsentwicklungen auf die Bundesverwaltung
3.1.5. Diskriminierung
4. Diversitätsmanagement
4.1. Einführung und Begriffserklärung
4.2. Hintergründe des DiM: Die Verantwortungspyramide
4.2.1. Ökonomische Verantwortung
4.2.2. Rechtliche Verantwortung
4.2.2.1. Deutsches Bundes- und Landesrecht
4.2.2.2. Die Vereinten Nationen und die Europäische Union
4.2.3. Ethische und philanthropische Verantwortung
4.2.4. Die Risiken und Chancen des DiM
4.3. Diversity Audits für die Studierendenschaft, Mitarbeitende und Lehrkörper an anderen Hochschulen
4.3.1. Fachhochschule Kiel
4.3.2. Christian-Albrecht-Universität Kiel
4.4. Handlungsempfehlung für die Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung Altenholz
5. Versicherung zu den Grundsätzen wissenschaftlichen Arbeitens gem. §§ 12, 13 StuPO AV
Die Bachelor-Thesis untersucht, ob die Schaffung von Diversitätsmanagement oder einer Diversitätsbeauftragtenstelle an der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung (FHVD) sinnvoll und notwendig ist, um Diskriminierung zu verhindern und die Hochschule zukunftsfähig aufzustellen. Das Hauptziel ist die Erarbeitung einer fundierten Handlungsempfehlung für die Verantwortlichen der FHVD basierend auf einem Vergleich mit anderen Hochschulen und einer theoretischen Fundierung des Diversitätskonzepts.
3.1.3. Modelle zu Diversität: „The Four Layers of Diversity“ und das „Eisberg- Modell“
Diversität beschreibt die verschiedenen Merkmale von Menschen innerhalb einer Gruppierung. Diese Merkmale werden in Modellen in verschiedene Dimensionen von Diversität unterteilt. 37 Auf diese Dimensionen und ihre unterschiedlichen Bedeutungen und Einordnungen wird in diesem Kapitel eingegangen. Zur Verdeutlichung der Unabschließbarkeit des Diversitätsbegriffs wird dem Modell „The Four Layers of Diversity“ (dt.: Vier Ebenen der Diversität) von Rower und Gardenswartz das „Eisbergmodell“ von Zünder gegenübergestellt und die Unterschiede erläutert. Es wird aufgezeigt, dass es sich bei Diversität nicht um einen abgeschlossenen Begriff handelt, sondern um ein offenes Konzept, was eine einheitliche Definition dessen, was Diversität bedeutet, unmöglich macht.38
3.1.3.1. Das Eisberg-Modell
Das Eisberg-Modell (s. Abbildung 1) teilt die Diversitätsmerkmale, die einen Menschen beschreiben, in sichtbare und weniger sichtbare Merkmale ein.
2. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Diversität an deutschen Hochschulen ein und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Notwendigkeit eines Diversitätsmanagements an der FHVD.
3. Hauptteil: Dieser Abschnitt bietet eine theoretische Auseinandersetzung mit den Begriffen Diversität und Diskriminierung sowie eine Analyse relevanter Diversity-Modelle im Kontext von Gesellschaft und Organisationen.
4. Diversitätsmanagement: Dieses Kapitel erläutert das Konzept des Diversitätsmanagements, beleuchtet seine Hintergründe, Risiken und Chancen sowie die Erfahrungen anderer Hochschulen mit Diversity Audits.
Diversität, Diversitätsmanagement, Hochschulen, Diskriminierung, Diversity Audit, Demografischer Wandel, Inklusion, Chancengleichheit, Fachkräfte, öffentlicher Dienst, Organisationsentwicklung, Verantwortungspyramide, Repräsentation, FHVD, Diversity-Modelle
Die Arbeit befasst sich mit der Frage, inwiefern die Einführung eines Diversitätsmanagements oder einer Diversitätsbeauftragtenstelle an der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung (FHVD) in Altenholz für die Institution sinnvoll und notwendig ist.
Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen von Diversität und Diskriminierung, die Bedeutung des demografischen Wandels für den öffentlichen Sektor sowie die Anwendung und die Risiken/Chancen von Diversitätsmanagementkonzepten ab.
Ziel ist es, den Entscheidern der FHVD auf Basis einer Analyse der Ist-Situation und der Erfahrungen anderer Hochschulen eine Handlungsempfehlung zur Bewertung einer Diversitätsstelle zu geben.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturrecherche und die Analyse von Erfahrungsberichten sowie Selbstreports anderer Hochschulen, die bereits erfolgreich Diversity Audits durchgeführt haben.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsbestimmung von Diversität, die Untersuchung demografischer Trends in Deutschland, die Erläuterung des Diversitätsmanagements als Managementkonzept sowie die Analyse konkreter Diversity-Projekte an anderen Hochschulen wie der Fachhochschule Kiel.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Diversitätsmanagement, Hochschulbildung, Diskriminierungsprävention, demografischer Wandel und Organisationskultur beschreiben.
Die FHVD ist im Gegensatz zu anderen Hochschulen in Schleswig-Holstein derzeit rechtlich nicht durch das Hochschulgesetz (HSG) dazu verpflichtet, eine Diversitätsbeauftragtenstelle zu schaffen, da für sie das Ausbildungszentrumsgesetz (AZG) maßgeblich ist.
Die Autorin argumentiert, dass die FHVD als Organisation gesellschaftliche Vorbildfunktion besitzt, mit den Auswirkungen des Fachkräftemangels umgehen muss und Diskriminierungserfahrungen systematisch vorbeugen sollte.
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