Bachelorarbeit, 2024
98 Seiten, Note: 1,7
1. Wenn die Worte fehlen...........................................................................................1
1.1 Demenz als Alters- und Volkskrankheit ................................................................ 1
1.2 Persönliche Motivation und Zielsetzung der Arbeit ............................................. 2
1.3 Vorgehensweise in der Arbeit ................................................................................ 2
Teil 1 Theoretischer Teil ................................................................................................4
2. Demenz aus medizinischer Sicht ..............................................................................4
2.1 Etymologie und Definition des Begriffs Demenz .................................................. 5
2.2 Epidemiologie ........................................................................................................ 6
2.3 Klassifikation......................................................................................................... 7
2.4 Diagnose ................................................................................................................ 8
2.5 Ätiologie ............................................................................................................... 10
2.6 Symptome ............................................................................................................. 11
2.7 Verschiedene Formen von Demenz....................................................................... 12
2.7.1 Die Alzheimer-Demenz .............................................................................. 12
2.7.2 Die Vaskuläre Demenz ............................................................................... 13
2.7.3 Demenz-Mischformen ................................................................................. 13
2.7.4 Weitere Demenzformen .............................................................................. 13
2.8 Stadien und Verlauf der Demenz ......................................................................... 13
3. Kommunikation und Umgang mit Menschen mit Demenz ...................................... 15
4. Kommunikations- und Umgangsmethode Validation nach Feil ............................. 17
4.1 Definition der Validation nach Feil ..................................................................... 18
4.2 Geschichte der Validation ................................................................................... 18
4.3 Grundprinzipien der Validation ........................................................................... 20
4.4 Die vier Phasen der Aufarbeitung......................................................................... 22
4.4.1 Phase I mangelhafte Orientierung ............................................................. 23
4.4.2 Phase II Zeitverwirrtheit ............................................................................ 25
4.4.3 Phase III sich wiederholende Bewegungen ................................................. 26
4.4.4 Phase IV Vegetieren.................................................................................... 27
4.5 Techniken zur Anwendung der Validation ............................................................ 28
4.6 Validationsanwender*in ........................................................................................ 33
4.7 Wem hilft Validation- Vorteile und Ziele der Validation........................................ 35
4.8 Kritikpunkte der Validation .................................................................................. 36
Teil 2 Empirischer Teil ................................................................................................. 38
5. Forschungsfrage und Forschungsinteresse ................................................................ 39
5.1 Gütekriterien ......................................................................................................... 39
5.2 Forschungsdesign ................................................................................................. 40
5.2.1 Methodik...................................................................................................... 41
5.2.2 Datenerhebung ............................................................................................. 42
5.2.3 Datenschutz ................................................................................................. 43
5.2.4 Transkription ................................................................................................ 44
5.2.5 Zeitplan ........................................................................................................ 44
5.2.6 Auswahl der Interviewpartner ...................................................................... 44
5.3 Entwicklung des Interviewleitfadens..................................................................... 45
5.4 Durchführung der qualitativen Interviews.............................................................. 47
5.5 Vorgehensweise der Auswertung........................................................................... 48
5.6 Ergebnisse der Experteninterviews ....................................................................... 51
7. Schlussfolgerungen .................................................................................................. 58
Ziel dieser Arbeit ist es, die Anwendung und Wirksamkeit der Kommunikationsmethode "Validation" nach Naomi Feil innerhalb des sozialpädagogischen Dienstes zu untersuchen. Dabei liegt der Fokus darauf, wie professionelle Fachkräfte diese Methode nutzen können, um mit Menschen mit Demenz in Kontakt zu treten, ihre Lebensqualität zu erhalten und eine wertschätzende sowie respektvolle Interaktion sicherzustellen.
2.1 Etymologie und Definition des Begriffs Demenz
Es ist wichtig, zwischen etymologischer Definition und medizinischer Terminologie bei der Einordnung des Begriffs „Demenz“ zu unterscheiden. Der etymologische Ursprung des Begriffs „Demenz“ leitet sich vom lateinischen Wort „dementia“ ab (Becker, 2005, S. 11). Der Begriff „Demenz“ stammt von den lateinischen Wörtern „de“ (= weg von) und „mens“ (= Geist) ab. (Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V., n.d.). Somit bedeutet Demenz sinngemäß „Weg vom Geist“ bzw. „ohne Geist“ (Bundesministerium für Gesundheit, n.d.b). Dies betont den Abbau kognitiver Fähigkeiten als zentrales Merkmal von Demenzerkrankungen (ebd.). Die Verwendung des Terminus „Weg vom Geist“ bzw. „ohne Geist“ ist bedenklich, da die Annahme eines Mangels an Geist nicht gerechtfertigt ist (Schilder & Philip-Metzen, 2022, S. 15). Die geistige Dimension der MmD nicht anzuerkennen, würde bedeuten, ihm das Wesentliche seines Menschseins abzusprechen (Bruckler, 2019, S. 21).
Diese Sichtweise würde der ganzheitlichen Wertschätzung des Individuums nicht gerecht werden (ebd.). Nach Viktor E. Frankl können der Körper und die Seele von Krankheiten betroffen sein, jedoch bleibt der menschliche Geist unverändert und intakt (ebd.). Der Begriff „Demenz“ in medizinischer Hinsicht beschreibt keine einzelne Krankheit, sondern eine Vielzahl von Krankheitsbildern mit diversen Ursachen und Verläufen (Marwedel; Schäufele & Weyerer, 2013, S. 139). Genauer gesagt spricht man von einem demenziellen Syndrom, das eine Kombination verschiedener Symptome bezeichnet (Grond, 2009, S. 14).
1. Wenn die Worte fehlen: Einleitung in die Problematik der Demenz, die Motivation der Arbeit sowie die Zielsetzung und Vorgehensweise.
2. Demenz aus medizinischer Sicht: Umfassende medizinische Erläuterung der Demenz, inklusive Etymologie, Epidemiologie, Diagnose, Symptomatik und einer Einordnung verschiedener Demenzformen.
3. Kommunikation und Umgang mit Menschen mit Demenz: Theoretische Grundlagen zur Kommunikation mit Demenzkranken und die Bedeutung einer personenzentrierten, wertschätzenden Grundhaltung.
4. Kommunikations- und Umgangsmethode Validation nach Feil: Detaillierte Einführung in die Methodik nach Naomi Feil, inklusive historischem Kontext, Prinzipien, den vier Phasen der Desorientierung sowie spezifischen Anwendungstechniken.
5. Forschungsfrage und Forschungsinteresse: Darstellung des methodischen Vorgehens für den empirischen Teil, inklusive der Auswahl von Interviewpartnern, dem Interviewleitfaden und den Kriterien zur Auswertung der Expertengespräche.
7. Schlussfolgerungen: Synthese der theoretischen Erkenntnisse und der empirischen Ergebnisse mit dem Ziel, Handlungsempfehlungen für die sozialpädagogische Praxis abzuleiten.
Demenz, Validation, Naomi Feil, Sozialpädagogik, Kommunikation, Altenpflege, Desorientierung, Biografiearbeit, Personenzentrierung, Pflegequalität, Empathie, Experteninterview, qualitatives Forschungsmethoden, Lebensqualität, wertschätzender Umgang
Die Arbeit befasst sich mit der Kommunikation und dem Umgang von Sozialpädagogen mit demenziell erkrankten älteren Menschen unter besonderer Berücksichtigung der "Validation"-Methode nach Naomi Feil.
Die zentralen Themen sind das Krankheitsbild Demenz aus medizinischer Sicht, die Kommunikationsanforderungen bei demenziell erkrankten Personen sowie die Anwendung und theoretische Untermauerung von Feils Validationskonzept.
Das primäre Ziel ist es zu analysieren, wie Validation im sozialpädagogischen Dienst angewendet wird, um einen professionellen, respektvollen und Würde bewahrenden Umgang mit Menschen mit Demenz zu ermöglichen.
Die Arbeit nutzt einen qualitativen Forschungsansatz, basierend auf leitfadengestützten Experteninterviews, die nach der qualitativen Inhaltsanalyse von Mayring ausgewertet werden.
Der Hauptteil behandelt medizinische Aspekte einer Demenz, theoretische Grundlagen der Kommunikation mit MmD sowie eine tiefgehende Darstellung der Methodik "Validation", unterteilt in Prinzipien, Phasen und Techniken.
Die zentralen Begriffe sind Demenz, Validation nach Feil, Kommunikation, Sozialpädagogische Fachkraft, personenzentrierter Ansatz und ressourcenorientierte Biografiearbeit.
Während Pflegekräfte oft einen intensiveren körperlichen Kontakt haben, nutzen Sozialpädagogen laut Arbeit kürzere, zielgerichtete Sequenzen zur Kontaktaufnahme und Organisation der Hilfen, wobei beide Berufsgruppen von den Validationsprinzipien profitieren.
Die Bezeichnung "Dahinvegetieren" wird in der Fachliteratur und bei Kritikern als abwertend empfunden und das Modell der Stadieneinteilung teilweise als zu starr für die komplexe, individuelle Realität demenziell Erkrankter kritisiert.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

