Bachelorarbeit, 2024
61 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Theoretischer Bezugsrahmen
2.1 Grundlagen des Hochschulmarketings
2.1.1 Begriffsbestimmung
2.1.2 Entwicklung des Hochschulmarketings
2.1.3 Zielgruppen des Hochschulmarketings
2.1.4 Strategiekonzeption und Marketing Mix
2.2 Potenzielle Marketingmaßnahmen von Fernstudienanbietern
2.2.1 Markenbildung
2.2.2 Content Marketing
2.2.3 Online-Präsenz
2.2.4 Werbemaßnahmen
3 Methodik
3.1 Untersuchungsdesign
3.2 Operationalisierung
3.3 Aufbau des Fragebogens
4 Forschungsergebnisse
5 Interpretation der Ergebnisse
5.1 Methodenkritik
5.2. Diskussion und Ausblick
6 Fazit
Ziel dieser Arbeit ist es, die Effektivität verschiedener digitaler Marketingmaßnahmen für Fernstudienanbieter zu analysieren, um Erkenntnisse zu gewinnen, wie die Wahlentscheidung potenzieller Studierender zu Gunsten eines Anbieters beeinflusst werden kann.
2.2.1 Markenbildung
Die Markenbildung ist ein Thema, mit dem sich das Marketing schon seit über 20 Jahren verstärkt beschäftigt und ein Blick auf die weltweit wertvollsten Marken zeigt, wie wirtschaftlich bedeutsam diese inzwischen sein können (Hellmann, 2019, S. 88). Esch definiert Marken als „Vorstellungsbilder in den Köpfen der Anspruchsgruppen, die eine Identifikations- und Differenzierungsfunktion übernehmen und das Wahlverhalten prägen“ (Esch, 2014, S. 22). Der Aufbau einer eigenen Marke kann also für Außenstehende eine Präferenz für diese schaffen und somit ein wichtiger Differenzierungsfaktor gegenüber der Konkurrenz sein (Meffert et al., 2019, S. 265).
Im Hochschulmarketing richtet sich die Vermarktung der eigenen Marke nicht nur an potenzielle Studierende, sondern an diverse unterschiedliche Stakeholder und hat somit einen wichtigen Einfluss auf alle Bereiche des Unternehmens (Bauer, 2017, S. 42). Die Wirkung einer Marke scheint insbesondere im Studierendenmarketing eine wichtige Rolle zu spielen, denn bereits 2007 gaben bei einer Befragung 81% der Abiturienten an, ein „guter Ruf der Hochschule“ sei ihnen wichtig und aus der älteren Forschung zum Entscheidungsprozess von Studieninteressierten ist bekannt, dass eine starke Marke insbesondere in der digitalen Welt einen entscheidenden Einfluss auf das Wahlverhalten von Studierenden haben kann (Hachmeister & Hennings, 2007, S. 7). Da eine Marke aus verhaltenstheoretischer Sicht als Orientierungshilfe dient, mittels derer vermeintlich einfachere, schnellere und bessere Entscheidungen getroffen werden, ist dieses Ergebnis nachvollziehbar (Meffert et al., 2019, S. 264). Daher wird dieses Thema auch im deutschen Wissenschaftssystem zunehmend relevanter (Hellmann, 2019, S. 89–90).
1 Einleitung: Beschreibt die steigende Bedeutung der Fernlehre und identifiziert den Forschungsbedarf für effektives Hochschulmarketing im digitalen Raum.
2 Theoretischer Bezugsrahmen: Legt die Grundlagen für Hochschulmarketing, entwickelt Zielgruppenanalysen und erläutert relevante digitale Marketingmaßnahmen.
3 Methodik: Erläutert das quantitative Forschungsdesign, die Operationalisierung der Hypothesen und den Aufbau der Online-Umfrage.
4 Forschungsergebnisse: Präsentiert die empirischen Daten zur Stichprobe sowie die deskriptiven Auswertungen der Befragung.
5 Interpretation der Ergebnisse: Analysiert die statistischen Ergebnisse im Kontext der aufgestellten Hypothesen und diskutiert methodische Limitationen.
6 Fazit: Beantwortet die Forschungsfrage und gibt einen Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
Hochschulmarketing, Fernstudienanbieter, Digitales Marketing, Markenbildung, Content Marketing, Online-Präsenz, Werbemaßnahmen, Entscheidungsprozess, Seriosität, Social Media, Followerzahlen, Preispolitik, Bewertungen, Studierende, Quantitative Forschung
Die Arbeit untersucht, welche digitalen Marketingmaßnahmen besonders effektiv sind, um die Entscheidung potenzieller Studierender für einen bestimmten Fernstudienanbieter zu beeinflussen.
Die zentralen Felder sind die Markenbildung, Content Marketing, die Gestaltung der Online-Präsenz sowie der Einfluss verschiedener Werbeformen im digitalen Bildungskontext.
Die Forschungsfrage lautet: „Welche digitalen Maßnahmen des Hochschulmarketings sind für Fernstudienanbieter besonders effektiv, um die Entscheidung der Studierenden zu ihren Gunsten zu beeinflussen?“
Es wurde ein quantitatives Untersuchungsdesign gewählt, bei dem eine Online-Umfrage mit 86 Teilnehmern durchgeführt und mittels statistischer Verfahren (Wilcoxon-Test, Spearman-Korrelation) ausgewertet wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Bezugsrahmen, in dem Strategien und Instrumente definiert werden, und einen methodischen Teil, der das Design der empirischen Studie erläutert.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Hochschulmarketing, Fernstudium, Content Marketing, Markenwahrnehmung und Online-Präsenz.
Die Studie belegt, dass Teilnehmer mit hoher Social-Media-Nutzung Anbieter mit ausgeprägtem Content Marketing als seriöser wahrnehmen.
Ja, Teilnehmer schätzten Fernstudienanbieter mit höheren Followerzahlen in sozialen Netzwerken signifikant seriöser ein als solche mit geringen Followerzahlen.
Nein, es konnte kein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen dem Alter der Teilnehmer und der Einschätzung preisbezogener Werbemaßnahmen festgestellt werden.
Die Umfrage ergab, dass Bewertungen von anderen Nutzern im Gesamtranking als wichtigstes Auswahlkriterium eingestuft werden.
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