Masterarbeit, 2023
198 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen
2.1 Herausforderungen der modernen Produktion
2.1.1 Zeit, Kosten, Qualität
2.1.2 Individualitätswunsch der Kunden
2.2 Konzept des Hochleistungswertstroms
2.2.1 Co-Creation
2.2.2 Quick Response Manufacturing
2.2.3 Lean Production
2.2.4 Auftragsabwicklung in einem Hochleistungswertstrom
2.2.5 Einordnung in den Kontext bekannter Produktionskonzepte
2.3 Wertstrommethode 4.0
2.3.1 Verschwendung im indirekten Bereich
2.3.2 Wertstromanalyse 4.0
2.3.3 Wertstromdesign 4.0
2.4 Modernes Lernen
2.4.1 Wissen, Fähigkeiten, Qualifikationen und Kompetenzen
2.4.2 Lernfabriken und Lernmodule
2.5 Bedarf für die Entwicklung eines Lernmoduls zum Thema Hochleistungswertstrom
3 Konzeptentwicklung für das Lernmodul
3.1 Beschreibung des Entwicklungsansatzes
3.2 Zielsetzung und Definition der Rahmenbedingungen
3.3 Kompetenztransformation
3.3.1 Intendierte Kompetenz K1: Analyse des Ist-Zustands
3.3.2 Intendierte Kompetenz K2: Gestaltung eines Hochleistungswertstroms als Soll-Zustand
3.3.3 Intendierte Kompetenz K3: Anwendungsspektrum des Hochleistungswertstroms
3.3.4 Intendierte Kompetenz K4: Umsetzung des Hochleistungswertstroms
3.4 Sequenzierung
3.4.1 Grobsequenzierung und Relevanzbewertung der Lernziele
3.4.2 Detaillierung der Sequenzen
3.5 Bedarf für die Erweiterung der soziotechnischen Infrastruktur
4 Entwicklung und Aufbau von Demonstratoren
4.1 Definition des Betrachtungsumfangs
4.1.1 Tätigkeiten im Auftragsabwicklungsprozess für kundenindividuelle Produktion
4.1.2 Betrachtungsrahmen der Demonstratoren
4.1.3 Auswahl eines Produkts
4.2 Wertstrom 1: Typische mittelständische kundenindividuelle Auftragsabwicklung
4.2.1 Typische Schwachstellen in der Auftragsabwicklung
4.2.2 Gestaltung und Umsetzung des Wertstroms
4.3 Wertstrom 2: Hochleistungswertstrom
4.3.1 Gestaltungszone 1: Front-End
4.3.2 Gestaltungszone 2: Schnittstelle zwischen Front-End und Fräsmaschine
4.3.3 Gestaltungszone 3: Informationsrückführung aus der Produktion
4.3.4 Gestaltungszone 4: Produktionsprozess
4.3.5 Zusammenfassung des Auftragsabwicklungsprozesses
4.3.6 Erweiterung der Beschreibung des Konzepts Hochleistungswertstrom
4.4 Vergleich der Wertströme
4.4.1 Auswahl von Kennzahlen
4.4.2 Auswertung
5 Gestaltung der Lernaktivitäten
5.1 Sequenz S1
5.1.1 Inhalt und Ablauf
5.1.2 Materialien und Zusatzinformationen
5.2 Sequenz S2
5.2.1 Inhalt und Ablauf
5.2.2 Materialien
5.3 Sequenz S3
5.3.1 Inhalt und Ablauf
5.3.2 Materialien und Zusatzinformationen
5.4 Sequenz S4
5.4.1 Inhalt und Ablauf
5.4.2 Material und Zusatzinformationen
5.5 Prüfung der Sequenzaufteilung des Lernmoduls
5.6 Gestaltung des Evaluationskonzepts
6 Zusammenfassung und Ausblick
6.1 Zusammenfassung
6.2 Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines Lernmoduls zum Thema „Hochleistungswertstrom“, um Wissen von der Forschung in die Praxis zu transferieren und die für die moderne kundenindividuelle Produktion notwendigen Kompetenzen zu vermitteln. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Mitarbeiter in die Lage versetzt werden können, die Leistungsfähigkeit eines Hochleistungswertstroms zu verstehen und diesen als Alternative im eigenen Unternehmen zu implementieren.
2.2 Konzept des Hochleistungswertstroms
Der Begriff Hochleistungswertstrom wurde erstmals in der Literatur von Metternich und Schaede (2020) zur Beschreibung eines Produktionskonzepts genutzt. Als Hochleistungswertstrom (HLWS) werden Wertströme bezeichnet, die gefertigte Kundenindividualität bei minimaler Lieferzeit und zu Kosten eines Standardprodukts bereitstellen. Ein HLWS strebt damit die Verknüpfung der Individualität einer Auftragsfertigung in Kombination mit der zeitlichen und kostenmäßigen Leistungsfähigkeit der Massenproduktion an. Die Strategie eines HLWS ist das Erzielen eines zeitlichen Wettbewerbsvorteils durch strikte Aufwandsreduktion in der Realisierung des individuellen Kundenwunschs. Ein Hochleistungswertstrom stellt einen möglichen Ansatz zur Bewältigung der im vorangegangenen Abschnitt erläuterten Herausforderungen im Zusammenhang mit Kundenindividualität dar.
Ein HLWS bedient sich der bereits aus der Literatur bekannten Konzepte Co-Creation, Quick Response Manufacturing und Lean Production und verknüpft diese durch einen digitalisierten Informationsfluss. Nachfolgend werden die Konzepte kurz umrissen.
1 Einleitung: Die Arbeit motiviert die Notwendigkeit des Hochleistungswertstroms in der modernen Wirtschaft und definiert die Zielsetzung der Lernmodulentwicklung.
2 Grundlagen: Es werden die Herausforderungen der Produktion, das Konzept des Hochleistungswertstroms, die Wertstrommethode 4.0 und die Prinzipien modernen Lernens systematisiert.
3 Konzeptentwicklung für das Lernmodul: Basierend auf dem Darmstädter Ansatz wird das Lernmodul methodisch konzipiert, Kompetenzen transformiert und in Sequenzen strukturiert.
4 Entwicklung und Aufbau von Demonstratoren: Es erfolgt die Definition des Betrachtungsumfangs sowie die Ausgestaltung von zwei Demonstrationswertströmen in der Prozesslernfabrik zur praxisnahen Kompetenzvermittlung.
5 Gestaltung der Lernaktivitäten: Die detaillierte Ausarbeitung der Lernsequenzen sowie des Evaluationskonzepts wird beschrieben.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Die erzielten Ergebnisse werden reflektiert und ein Ausblick auf den weiteren Forschungsbedarf zur Verfeinerung des Lernmoduls gegeben.
Produktionsmanagement, Lernmodulentwicklung, kundenindividuelle Produktion, Hochleistungswertstrom, Wertstrommethode 4.0, Lernfabriken, Kompetenzentwicklung, Prozesslernfabrik CiP, Auftragsabwicklung, Lean Production, Quick Response Manufacturing, Co-Creation, Digitalisierung, industrielle Praxis, Didaktik.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Lernmoduls zum Thema „Hochleistungswertstrom“, um Wissen aus der Forschung anwendbar für die Praxis der kundenindividuellen Produktion zu machen.
Die Arbeit verknüpft Produktionsmanagement, Kompetenzentwicklung in Lernfabriken, Wertstrommethodik 4.0 und die Gestaltung digital vernetzter Auftragsabwicklungsprozesse.
Das Ziel ist die Erstellung eines Lernmoduls, das Teilnehmer befähigt, die Potenziale und die Anwendung eines Hochleistungswertstroms in ihrem eigenen Unternehmen zu verstehen und umzusetzen.
Die Arbeit orientiert sich methodisch am „Darmstädter Ansatz“ zur kompetenzorientierten Gestaltung von Lernfabriken, gegliedert in Makro-, Meso- und Mikroebene.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen, die Konzeptentwicklung für das Lernmodul, den Aufbau von zwei Demonstratoren (Status Quo vs. Hochleistungswertstrom) sowie die didaktische Ausgestaltung der verschiedenen Lernsequenzen.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Produktionsmanagement, kundenindividuelle Produktion, Hochleistungswertstrom, Lernfabriken und digitale Auftragsabwicklung charakterisieren.
Die bestehende Lernumgebung bildete keine typische mittelständische Auftragsabwicklung ab, die Schwachstellen aufweist. Daher war der Aufbau eines Demonstrators notwendig, um durchgreifende Verbesserungen durch einen Hochleistungswertstrom praktisch erlebbar zu machen.
Die Evaluation erfolgt subjektiv durch die Teilnehmer mittels eines strukturierten Fragebogens, der ihre Meinung zu Lernfortschritt, Aufbau und Struktur des Moduls erfasst.
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