Bachelorarbeit, 2024
60 Seiten, Note: 2
Abstract
Einleitung
1. Grundlagen von FASD
1.1 Definition von FASD
1.2 Abstufungen von FASD
2. Alkohol, die legale Droge
2.1 Alkoholkonsum von Frauen
2.2 Alkoholkonsum in der Schwangerschaft
2.3 Alkoholprävention
2.4 Entwicklungspsychologische Auswirkungen bei Alkoholkonsum in der Schwangerschaft
3. Grundlagen von FAS
3.1 Definition und Ursachen des Fetalen Alkoholsyndroms (FAS)
3.2 Prävalenz und Diagnose von FAS
3.3 Auswirkungen von FAS auf die Entwicklung von Kindern
3.4 Verhaltensprobleme und Lernschwierigkeiten
3.5 Schlafstörungen
3.6 Organische Fehlbildungen
3.7 ADHS als Begleitstörung
4. Erfassung der Hilfen und Sozialleistungen
4.1 Ist FAS eine Behinderung?
4.2 Welche Hilfen und Sozialleistungen gibt es für Kinder mit FAS?
4.3 Der Weg zur Hilfe
5. Herausforderungen für Eltern/Sorgerechtigten von Kindern mit FAS
6. Frühkindliche Förderung bei Kindern mit FAS
6.1 Therapeutische Maßnahmen
6.2 Früherkennung und Frühförderung
7. Analyse der Situation in Kindertagesstätten
7.1 Frühkindliche Bildung und Betreuung in Kindertagesstätten
7.2 Anforderungen an das pädagogische Personal
7.3 Rahmenbedingungen für Kindertagesstätten
7.4 Integration und Inklusion in Kindertagesstätten
7.5 Erziehungs- und Bildungspartnerschaft
8. Schlussfolgerung
8.1 Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse
8.2 Beantwortung der Forschungsfrage
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Untersuchung der Fördermöglichkeiten für Kinder mit fetalem Alkoholsyndrom (FAS) innerhalb von Kindertagesstätten, um deren individuelle Entwicklung bestmöglich zu unterstützen und die Forschungsfrage zu beantworten, wie diese Kinder gezielt gefördert werden können.
3.1 Definition und Ursachen des Fetalen Alkoholsyndroms (FAS)
Fetales Alkoholsyndrom (FAS) ist eine schwerwiegende, nicht heilbare Geburtsfehlererkrankung, die auftreten kann, wenn eine werdende Mutter während der Schwangerschaft Alkohol konsumiert (vgl. Landgraf et. al. 2014: 1). Im Grunde ist FAS allerdings vollständig vermeidbar, im Gegensatz zu anderen Geburtsfehlerkrankungen (vgl. Landgraf et. al. 2014: 2). FAS ist eine medizinische Diagnose, die bei Kindern gestellt wird, die in der Gebärmutter exzessivem Alkoholkonsum ihrer Mutter ausgesetzt waren. Es ist durch eine Kombination von körperlichen-, entwicklungsbezogenen- und Verhaltensproblemen gekennzeichnet (vgl. Landgraf et. al. 2014: 1). Zu den Hauptmerkmalen von FAS gehören beispielsweise Gesichtsdysmorphien, Wachstums- und Entwicklungsverzögerungen, sowie Verhaltensprobleme. Bei Gesichtsdysmorphien können Kinder mit FAS charakteristische Gesichtsmerkmale aufweisen, wie schmale Lidspalten, eine kurze Nase, eine glatte Philtrum, sprich die Vertiefung zwischen Nase und Oberlippe und eine dünnere Oberlippe (vgl. Landraf et. al. 2013: 706f.).
Die Wachstumsverzögerungen zeigen sich vor allem durch ein geringeres Geburtsgewicht und eine geringere Körpergröße, was sich im Laufe ihres Lebens fortsetzen kann (vgl. Feldmann et. al. 2007: 857). Zudem weisen Kinder mit FAS Entwicklungsverzögerungen auf; FAS kann zu Entwicklungsstörungen führen, die sich auf das Verhalten, die kognitiven Fähigkeiten und die emotionale Gesundheit auswirken (vgl. Feldmann et. al. 2007: 858). Die Verhaltensprobleme äußern sich bei Kindern mit FAS durch Schwierigkeiten mit der Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und sozialen Interaktionen haben. Des Weiteren zeigen sie oft Lernschwierigkeiten (vgl. Feldmann et. al. 2007: 858f.).
Die Hauptursache des Fetalen Alkoholsyndroms ist der Alkoholkonsum während der Schwangerschaft. Das bedeutet, dass, wenn eine schwangere Frau Alkohol trinkt, der Alkohol die Plazentaschranke passiert und dass sich entwickelnde Baby geschädigt werden kann. Das Risiko für FAS steigt mit der Menge und Dauer des Alkoholkonsums während der Schwangerschaft. Jedoch kann bereits mäßiger Alkoholkonsum schädlich sein. Die Gehirnentwicklung findet bereits zu Beginn der Embryogenese statt und ist auch bis zum Zeitpunkt der Geburt nicht abgeschlossen (vgl. Hennicke / Hoffmann 2015: 11f.). Daher kann bereits ein geringfügiger Alkoholkonsum Schädigungen im Gehirn des ungeborenen Babys hinterlassen (vgl. Hennicke / Hoffmann 2015: 12).
1. Grundlagen von FASD: Dieses Kapitel erläutert den Fachbegriff des fetalen Alkoholspektrumstörung sowie die verschiedenen Abstufungen wie ARBD, ARND, pFAS und FAS.
2. Alkohol, die legale Droge: Hier wird der Alkoholkonsum von Frauen und in der Schwangerschaft sowie die präventive Bedeutung diskutiert.
3. Grundlagen von FAS: Das Kapitel beleuchtet Definition, Ursachen, Prävalenz, Diagnose und die vielfältigen Entwicklungsbeeinträchtigungen bei Kindern mit FAS.
4. Erfassung der Hilfen und Sozialleistungen: Hier wird geklärt, ob FAS als Behinderung anerkannt wird und welche Unterstützungsmöglichkeiten für betroffene Kinder existieren.
5. Herausforderungen für Eltern/Sorgerechtigten von Kindern mit FAS: Dieses Kapitel thematisiert die Belastungen und Anforderungen, denen Eltern im Alltag gegenüberstehen.
6. Frühkindliche Förderung bei Kindern mit FAS: Hier werden therapeutische Maßnahmen sowie Ansätze zur Früherkennung und Frühförderung dargestellt.
7. Analyse der Situation in Kindertagesstätten: Das Kapitel betrachtet Bildungsaspekte, Anforderungen an Personal, Rahmenbedingungen sowie die Integration von Kindern mit FAS in Kitas.
8. Schlussfolgerung: Das letzte Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und beantwortet die zugrunde liegende Forschungsfrage.
Fetales Alkoholsyndrom, Fetale Alkoholspektrumstörungen, Kindertagesstätte, Hilfen, Alkoholkonsum, Früherkennung, Frühförderung, Inklusion, Integration, pädagogische Förderung, Entwicklungsstörungen, Diagnose, Prävention, Erziehungspartnerschaft, FASD.
Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten zur gezielten Förderung von Kindern mit fetalem Alkoholsyndrom (FAS) innerhalb des Kontextes von Kindertagesstätten.
Die Schwerpunkte liegen auf den Grundlagen des Krankheitsbildes, den Voraussetzungen für eine Diagnose, den notwendigen Hilfemaßnahmen sowie den pädagogischen Anforderungen an Kitas.
Das Hauptziel ist es, die Forschungsfrage zu beantworten, wie Kinder mit FAS in Kindertagesstätten optimal gefördert werden können, um ihre individuelle Entwicklung zu stützen.
Die Autorin stützt sich auf eine umfassende Literaturrecherche und Analyse vorhandener wissenschaftlicher Facheinrichtungen und Studien zu FASD.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in FASD, die Situation von Schwangeren, die Auswirkungen des Konsums auf den Fötus sowie konkrete pädagogische Handlungsoptionen für Kita-Personal und Eltern.
Wichtige Begriffe sind FAS, FASD, Frühförderung, Kindertagesstätte, soziale Inklusion, pädagogische Rahmenbedingungen und therapeutische Unterstützung.
Da Eltern über das größte Wissen bezüglich der Stärken und Schwierigkeiten ihres Kindes verfügen, ist ein offener Dialog entscheidend für die Erstellung passgenauer Förderpläne.
Durch klare Strukturen, feste Alltagsroutinen, gezielte Fortbildungen des Personals und eine reizarme Umgebung kann die Integration der Kinder nachhaltig unterstützt werden.
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