Bachelorarbeit, 2023
103 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
Teil 1: Theorie
2 Was ist Gesundheit?
2.1 Das biomedizinische Modell
2.2 Das Salutogenese-Modell nach Aaron Antonovsky
2.2.1 Das Kohrenzgefhl
2.2.2 Das Gesundheits-Krankheits-Kontinuum
2.2.3 Stressoren und Spannungszustnde
2.2.4 Generalisierte Widerstandsressourcen
2.3 Internationale Klassifikation von Gesundheit und Funktionsfhigkeit
3 Was ist eine psychische Erkrankung?
3.1 Geschichtlicher Hintergrund
3.2 Diagnostik und Klassifikation
3.3 Das Vulnerabilitts-Stress-Modell
4 Depression – eine psychische Erkrankung
4.1 Klassifikation und Diagnostik
4.2 Epidemiologie der Depression
4.3 Symptomatik der Depression
4.3.1 Entstehung einer Depression
4.3.2 Verlauf einer Depression
4.3.3 Heilungschancen einer Depression
4.3.4 Sterblichkeitsrate bei depressiver Erkrankung
4.4 Ätiologie der Depression
4.4.1 Psychologische Ansätze
4.4.2 Somatische Ansätze
4.4.3 Integrative Ansätze
4.5 Mögliche Therapieansätze
4.5.1 Pharmakotherapie bei Depressionen
4.5.2 Psychotherapie bei Depressionen
4.5.3 Körperorientierte Psychotherapie
5 Was ist Sport?
5.1 Sport als Ressource
5.2 Sport bei Depressionen
5.3 Sport statt Pharmako- und Psychotherapie
6 Aktueller Stand der Wissenschaft
7 Zusammenfassung der theoretischen Hintergründe
Teil 2: Empirische Forschung
8 Forschungsfrage und Hypothesenbildung
9 Methodisches Vorgehen
9.1 Erstellung des Fragebogens
9.2 Durchführung des Pretests
9.3 Beschreibung der Stichprobe
10 Auswertung der Daten
11 Darstellung der Ergebnisse
11.1 Ergebnisse der Deskriptivstatistik
11.2 Ergebnisse der Interferenzstatistik
12 Kritische Diskussion
13 Fazit und Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist die empirische Überprüfung der Wirksamkeit von Sport auf depressive Symptomatiken bei Erwachsenen, wobei der Fokus auf sportlicher Freizeitaktivität liegt, um den wissenschaftlichen Kenntnisstand zu untermauern und Empfehlungen für Betroffene abzuleiten.
4.3.1 Entstehung einer Depression
Obwohl die meisten und schweren depressiven Störungen vermehrt in der zweiten Lebenshälfte auftreten, besteht das Risiko, an einer Depression zu erkranken, über alle Lebensabschnitte hinweg (Vogel, Wettstein, Tesch-Römer, 2019, S. 52). Bereits im Kindesalter können depressive Störungen in abgewandelter Form auftreten, wobei Angst und ein gestörtes Sozialverhalten zu beobachten ist (Mehler-Wex & Kölch, 2008, S. 149).
Reaktionäre Depressionen werden nach Klingenbarg (2022) durch Traumata, wie psychisch belastende Situationen und das Leben negativ beeinflussende Erlebnisse verursacht. Endogene Depressionen dagegen werden durch unterschiedliche Faktoren verursacht, liegen nicht einem bestimmten Auslöser zu Grunde und sind durch ein schweres Ausmaß der Erkrankung gekennzeichnet (Klingenberg, 2022, S. 24).
Eine Depression kann sowohl plötzlich ausbrechen, sich jedoch auch durch einen schleichenden Prozess entwickeln, wodurch sich das Individuum der Depression und dem damit verbundenen Leidensdruck erst nach Wochen oder gar Monaten bewusst wird.
Etwa 77% der depressiven Erkrankungen gehen mit Komorbiditäten wie Angst, somatoforme Störungen oder substanzinduzierten Abhängigkeiten einher. Es kann jedoch noch nicht abschließend geklärt werden, ob die Depression die komorbiden Erkrankungen bedingt oder die Depression als Folge der begleitenden Erkrankungen auftritt (Hoyer & Knappe, 2020, S. 1038–1039).
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung, das Ziel der Forschungsarbeit und den grundlegenden Aufbau der Untersuchung ein.
2 Was ist Gesundheit?: Hier werden grundlegende Gesundheitsmodelle, wie das biomedizinische Modell sowie der Ansatz der Salutogenese nach Antonovsky, erläutert.
3 Was ist eine psychische Erkrankung?: Das Kapitel definiert psychische Störungen, beleuchtet deren historischen Hintergrund und führt das Vulnerabilitäts-Stress-Modell ein.
4 Depression – eine psychische Erkrankung: Dieser umfangreiche Abschnitt bietet eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Diagnostik, Epidemiologie, Symptomatik und den therapeutischen Ansätzen der Depression.
5 Was ist Sport?: Hier wird der Sportbegriff im Kontext der Arbeit definiert und in die Bereiche Kraft-, Ausdauer- und Entspannungstraining differenziert.
6 Aktueller Stand der Wissenschaft: Es wird eine Übersicht über den gegenwärtigen Forschungsstand zur Wirksamkeit von Sporttherapie bei depressiven Symptomatiken gegeben.
7 Zusammenfassung der theoretischen Hintergründe: Ein abschließender Überblick über die zuvor behandelten theoretischen Konzepte.
8 Forschungsfrage und Hypothesenbildung: In diesem Kapitel werden die zentrale Forschungsfrage formuliert und die daraus resultierenden quantitativen Hypothesen abgeleitet.
9 Methodisches Vorgehen: Aufbau, Durchführung des Pretests und Beschreibung der Stichprobenzusammensetzung stehen hier im Mittelpunkt.
10 Auswertung der Daten: Hier werden die angewandten statistischen Methoden für die Datenbereinigung und Analyse dargelegt.
11 Darstellung der Ergebnisse: Die Ergebnisse der quantitativen statistischen Auswertung werden deskriptiv und mittels Interferenzstatistik präsentiert.
12 Kritische Diskussion: Eine reflektierende Betrachtung der methodischen Qualität, Reliabilität und Validität der durchgeführten Studie.
13 Fazit und Ausblick: Eine abschließende Synthese der Ergebnisse sowie Empfehlungen für die zukünftige Praxis und Forschung.
Depression, Sporttherapie, Salutogenese, psychische Erkrankung, Ausdauertraining, Krafttraining, Entspannungstraining, PHQ-9, Stressmanagement, Prävention, psychische Gesundheit, Epidemiologie, Vulnerabilität, Interferenzstatistik, Lebensqualität.
Die Bachelorarbeit untersucht den Einfluss von sportlicher Betätigung als ergänzende Interventionsmethode bei Erwachsenen, die an depressiven Symptomen leiden.
Die Schwerpunkte liegen auf den theoretischen Grundlagen von Gesundheit und psychischen Erkrankungen, der Diagnostik von Depressionen sowie einer empirischen Studie zur sportlichen Aktivität.
Das Ziel ist es, zu belegen, welche Wirkung Sport auf Erwachsene unter Berücksichtigung depressiver Symptomatiken hat, gestützt durch eine quantitative Analyse.
Es wurde eine quantitative Querschnittsstudie durchgeführt, wobei Daten über einen Online-Fragebogen bei 220 Teilnehmern erhoben und mittels SPSS statistisch ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Ätiologie und Therapie der Depression sowie einen empirischen Teil, der Forschungsfragen prüft und Ergebnisse präsentiert.
Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Depression, Sporttherapie, Salutogenese, Stressmanagement und quantitative Datenanalyse charakterisieren.
Der PHQ-9 dient als standardisiertes Instrument zur Erfassung der depressiven Symptomatik und ermöglicht eine differenzierte Auswertung des psychischen Gesundheitszustands der Teilnehmer.
Sowohl Ausdauertraining, Kraftsport als auch Entspannungstraining zeigen signifikante positive Effekte auf depressive Symptomatiken bei den untersuchten Erwachsenen.
Die Studie diskutiert die Repräsentativität der Stichprobe, die Reliabilität der Fragebogenitems und die Limitationen anonymer Online-Umfragen reflektiert im Kapitel zur kritischen Diskussion.
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